Wandern in der Sächsischen Schweiz: Felsen, Treppen und Mehrtagestouren

Wandern in der Sächsischen Schweiz: Felsen, Treppen und Mehrtagestouren
Wandern in der Sächsischen Schweiz: Felsen, Treppen und Mehrtagestouren
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Die Sächsische Schweiz ist nicht nur die Bastei — und ob dein Spaziergang gut oder mittelmäßig ausfällt, hängt davon ab, ob du dich über die Basteibrücke hinauswagst. Die Region hat viele Gesichter: Bastei und Rathen als berühmte Kulisse mit den Schwedenlöchern und dem Amselsee, die Schrammsteine und Affensteine als Treppenland mit Eisenleitern und Gratwegen, das Kirnitzschtal als grünes Tal mit einem Wasserfall und einer historischen Straßenbahn, die Tafelberge am linken Elbufer — Lilienstein, Pfaffenstein, Papststein und Gohrisch — und der Rücken der Sächsischen Schweiz rund um Hinterhermsdorf, wo es ruhig wird. Was diese Region zum spannendsten Mittelgebirgsziel für mehrtägige Touren in Deutschland macht: Felsformationen wie nirgendwo sonst, ein Nationalpark, S-Bahnen und Fähren statt Auto und eine kurze Anreise aus Dresden, Leipzig und Berlin. Bei Bookatrekking buchst du deinen Wanderurlaub in der Sächsischen Schweiz komplett: Hotels und Gasthäuser im Voraus gesichert, Gepäcktransfer zwischen den Etappenorten, Offline-Navigation, ein GPX-Track und aktuelles Wetter pro Etappe in unserer App. Dieser Reiseführer deckt alle Teilregionen ab, unsere mehrtägigen Touren, die schönsten Tagesrunden und Treppen, die Schwierigkeit, die beste Reisezeit, Unterkünfte und einen Entscheidungsguide — damit du weißt, welche Tour zu dir passt.


In den Elbsandsteingebirgen zu wandern bedeutet Sandstein statt Granit, Tafelberge statt Gipfel, Schluchten statt Alpenwiesen. Über Millionen von Jahren hat sich ein ehemaliger Meeresboden zu Felsnadeln, Riffen, Schluchten und Felstoren erodiert, durch die heute markierte Wege führen. Diese Kombination macht das Wandern in der Sächsischen Schweiz einzigartig: Auf freistehenden Felstürmen wachsen Kiefern, nur wenige Höhenmeter darunter liegen mit Farn gefüllte Schluchten, die Elbe schlängelt sich als zentrale Achse durch das Tal, und die Festung Königstein thront auf einem Tafelberg wie ein Ausrufezeichen.

Was die Region als Wanderziel so praktisch macht: Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist dicht mit Wanderwegen markiert, die S-Bahn verbindet Dresden mit allen wichtigen Etappenorten im Elbtal, Fähren überqueren den Fluss zwischen den Ufern und die Kirnitzschtalbahn bringt Wanderer ins Seitental. Wanderungen in der Sächsischen Schweiz enden selten dort, wo sie beginnen — das Netz aus Zügen und Fähren macht Punkt-zu-Punkt-Tagesrouten genauso einfach wie Mehrtagestouren.

Im Vergleich zum Harz oder dem Thüringer Wald zeichnet sich die Sächsische Schweiz durch mehr Felsen, mehr Stufen und mehr Erlebnis pro Kilometer aus: kürzer in der Distanz, intensiver unter den Füßen. Ein Wanderurlaub in der Sächsischen Schweiz ist daher ansprechend für Leute, die keinen flachen Waldspaziergang wollen, aber auch keine hochalpine Expedition suchen.


Die Frage ist nicht, wo die Sächsische Schweiz liegt — sondern welche Stadt in welche Teilregion führt. Das bestimmt deinen Wandertag mehr als alles andere.

Pirna ist das Tor zur Region, mit einem Bahnhof, einer Altstadt und direktem Zugang zu beiden Ufern der Elbe. Unsere Mehrtagestouren starten von hier. Rathen ist autofrei und nur mit der Fähre erreichbar — der klassische Ausgangspunkt für die Bastei, die Schwedenlöcher und den Amselsee. Königstein eröffnet den Zugang zu den Tafelbergen auf dem linken Ufer und der Festung. Bad Schandau ist der Knotenpunkt für die Schrammsteine, das Kirnitzschtal und das Nationalparkzentrum. Schmilka, das letzte Dorf vor der tschechischen Grenze, ist der Ausgangspunkt für den Großen Winterberg und den Übergang in die Böhmische Schweiz. Sebnitz und Hinterhermsdorf bieten Zugang zum Hinterland der Sächsischen Schweiz, mit der Kirnitzschklamm und der Oberen Schleuse.

Die S-Bahn aus Dresden bedient das gesamte Elbtal. Fähren verbinden das linke und rechte Ufer, und die Kirnitzschtalbahn sowie Wanderbusse bringen dich in die Seitentäler. Die Region funktioniert besser ohne Auto als mit einem — bei unseren Mehrtagestouren übernehmen die Bahnverbindungen zwischen den Etappenorten die Logistik.


Bastei und Rathen: die Felsenbühne, Schwedenlöcher und Amselsee

Ein Spaziergang zur Bastei bedeutet, dass Felsnadeln aus dem Elbtal ragen, verbunden durch eine 76,5 Meter lange Sandsteinbrücke — mit den Schwedenlöchern, der steilsten Schlucht der Region, direkt darunter. Der Rundweg ab Rathen führt durch die Schwedenlöcher mit hunderten in den Fels gehauenen Stufen, vorbei am Amselsee und hinauf zur Basteibrücke. Wandern in der Bastei der Sächsischen Schweiz ist das meistbesuchte Erlebnis in der Region — aber wenn du die Felsenbühne Rathen und den Pavillon-Aussichtspunkt mit einbeziehst, findest du auch an vollen Tagen ruhige Momente. Wenn du die Bastei ohne Menschenmassen erleben möchtest: Geh früh am Morgen oder an Wochentagen. Die Basteibrücke ist das ganze Jahr über zugänglich und kostenlos.

Schrammsteine und Affensteine: Treppen und Gratwege

Das Treppengebiet der Sächsischen Schweiz liegt östlich von Bad Schandau: Die Schrammsteine bilden einen langen Felsgrat, der über den Aussichtspfad Schrammsteinaussichtsweg und den Gratweg erlebt werden kann. Die Häntzschelstiege und Rübezahlstiege führen durch enge Felsspalten hinauf zum Plateau, mit Eisenleitern und Ketten — Schwindelfreiheit ist unerlässlich, und bei nassen oder frostigen Bedingungen sind diese Treppen gefährlich. Das Zeughaus im Großen Zschand und das Felsentor Kuhstall sind die Ziele im Talboden darunter. Die Schrammsteine und Affensteine bilden die anspruchsvollste Unterregion — wer flachere Wege sucht, ist bei der Bastei oder im Kirnitzschtal besser aufgehoben.

Kirnitzschtal und der Lichtenhainer Wasserfall

Das Kirnitzschtal ist das grüne Tal der Sächsischen Schweiz: ein bewaldetes Tal, durch das seit 1898 die historische Kirnitzschtalbahn fährt — die einzige Straßenbahnlinie der Welt, die durch einen Nationalpark verläuft. Der Lichtenhainer Wasserfall am Ende der Straßenbahnlinie ist das beliebteste Familienziel: ein kurzer Spaziergang, ein spektakuläres Ergebnis. Von hier aus beginnen die Aufstiege zu den Affensteinen. Das Kirnitzschtal ist die entspannteste Ecke der Sächsischen Schweiz am rechten Elbufer — keine Grate, keine Leitern, nur schattige Waldwege und ein Bach als Begleitung.

Tafelberge am linken Elbufer: Lilienstein, Pfaffenstein, Papststein und Gohrisch

Am linken Elbufer stehen freistehende Tafelberge, die über kurze, steile Anstiege erreicht werden, die sich zu breiten Plateaus öffnen. Der Lilienstein, gegenüber der Festung Königstein, ist der einzige Tafelberg, der vollständig auf sächsischem Gebiet liegt; der Pfaffenstein trägt die Felsnadel Barbarine als Wahrzeichen. Papststein und Gohrisch sind ruhiger als die Highlights am rechten Ufer und bieten das gleiche Panorama ohne die Menschenmassen. Die Festung Königstein selbst thront auf einem Tafelberg, eine der größten Bergfestungen Europas. Das Gebiet am linken Ufer ist das ruhigere Gegenstück zur Bastei-Seite.

Hintere Sächsische Schweiz: Hinterhermsdorf, Kirnitzschklamm und Obere Schleuse

Die ruhigste Ecke der Region liegt im Norden, rund um Hinterhermsdorf. Die Kirnitzschklamm führt durch enge Felsschluchten zur Oberen Schleuse, von wo aus Bootsfahrten auf der Kirnitzsch angeboten werden. Die Grenzwälder Richtung Tschechien sind hier noch wenig besucht. Fairerweise: Teile dieser Wälder wurden durch den Brand 2022 verändert; der Nationalpark lässt die verbrannten Flächen sich natürlich entwickeln, und einige Wege bleiben geschlossen. Die Hintere Sächsische Schweiz ist das Gegenteil der Bastei — wer Einsamkeit und unberührte Natur sucht, ist hier genau richtig.


Das Prinzip hinter mehrtägigen Touren in der Sächsischen Schweiz: Jeden Tag eine andere Stadt, die Unterkunft im Voraus gebucht, dein Koffer wird per Gepäcktransfer zur nächsten Etappenstadt gebracht, während du mit nur einem Tagesrucksack wanderst. Auf Treppen und Leitern ist das nicht nur eine Frage des Komforts — es ist ein Sicherheitsfaktor.

Bookatrekking bietet drei Versionen des großen Rundweges durch die Region an, alle als selbstgeführte Touren mit gebuchten Unterkünften und Gepäcktransfer:

Vier Tage inklusive der Basteibrücke: Malerweg mit der Basteibrücke für ein Wochenende — die kompakte Version für alle, die die berühmtesten Felsformationen der Sächsischen Schweiz ohne Auto und ohne Aufwand erleben möchten. Die Tour führt von Pirna-Liebethal durch den romantischen Liebethaler Grund zur Bastei und weiter nach Hohnstein. Ideal als erster Wanderurlaub in der Sächsischen Schweiz oder als verlängertes Wochenende mit direkter Verbindung nach Dresden.

Sieben Tage durch die schönsten Etappen: Die schönsten Etappen des Malerwegs — eine Wanderwoche, die die Bastei, die Schrammsteine, das Hintere der Sächsischen Schweiz und das Kirnitzschtal kombiniert. Die Tour verläuft von Pirna bis zur Neumannmühle und deckt die vielfältigsten Abschnitte des Rundweges ab. Ideal für alle, die eine Woche Zeit haben und die Region in ihrer ganzen Breite kennenlernen möchten.

Zehn Tage, der komplette Rundweg: Den kompletten Malerweg wandern — für diejenigen, die beide Ufer der Elbe auf einmal erleben möchten, ist dies der komplette Rundweg von Pirna über die Bastei, Schrammsteine, Schmilka und die linkselbischen Tafelberge, zurück nach Pirna. Die Tour deckt jede Teilregion in diesem Reiseführer ab und führt dich tief in die Region hinein.

Alle drei Touren folgen demselben Rundweg; die kürzeren Versionen sind bewusst gewählte Abschnitte davon. Wenn du lieber von Hütte zu Hütte in den Bayerischen Alpen wandern möchtest, haben wir auch einen Leitfaden für Hüttentouren in Deutschland. Das gesamte deutsche Wanderprogramm findest du auf unserer Seite Dein Wanderurlaub in Deutschland.


Der Malerweg ist der große Rundwanderweg der Sächsischen Schweiz. Er verläuft von Pirna entlang des rechten Ufers über die Bastei, Schrammsteine und den Rücken der Sächsischen Schweiz bis nach Schmilka an der tschechischen Grenze und kehrt dann am linken Ufer über die Tafelberge nach Pirna zurück. Dabei verbindet er alle fünf in diesem Reiseführer beschriebenen Teilregionen und gilt als einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Sein Name geht auf die Maler der deutschen Romantik zurück, die im 19. Jahrhundert die Sächsische Schweiz auf der Suche nach Inspiration bereisten.

Die meisten Wanderer legen eine Strecke von vier bis sieben Tagen zurück — genau darauf basieren unsere drei Touren. Wenn du nach der vollständigen Etappenbeschreibung mit Startpunkten, Etappencharakter und Schwierigkeitsgrad suchst, findest du sie in unserem detaillierten Malerweg-Routenblog.


Was die meisten Wanderer wirklich suchen: eine Runde mit einem klaren Highlight, ausgehend von deinem Standort, erreichbar mit der S-Bahn oder dem Bus. Deshalb sind "Wandern in der Sächsischen Schweiz Runde" und "Bastei Wanderung Runde" so häufig gesuchte Begriffe. Die Region bietet genau das, auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden:

Die Bastei-Runde ab Rathen, über die Schwedenlöcher und den Amselsee, ist die bekannteste Tagestour der Region. Die Schwedenlöcher der Bastei zu begehen bedeutet: steile Felsschluchten hinab, ein idyllischer Stausee und ein Aufstieg zur Basteibrücke. Die Runde eignet sich als Familienwanderung, erfordert aber festes Schuhwerk und trittsichere Kinder.

Der Schrammstein-Aussichtspunkt ab Bad Schandau führt auf das Riff mit einem Panoramablick über das gesamte rechtselbische Gebiet; der anschließende Gratweg ist für erfahrene Wanderer eine der schönsten Routen im Elbsandsteingebirge.

Der Lilienstein ab Königstein ist die klassische Tafelbergrunde auf der linken Elbseite: ein kurzer Aufstieg, ein breites Plateau, Blick auf die Festung und das Elbtal — perfekt geeignet für Anfänger.

Der Pfaffenstein mit der Barbarine ist eine kurze, markante Runde zu einer der markantesten Felsnadeln der Region. Der Kuhstall im Großen Zschand ist ein natürliches Felsentor, das Familien als Ziel nutzen. Die Kirnitzschklamm mit der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf wird mit einer Bootsfahrt abgeschlossen — friedlich, weit weg von den Bastei-Massen.

Stiegen: die Häntzschelstiege, Rübezahlstiege und Heilige Stiege sind gesicherte Wege durch enge Felsspalten und über Eisenleitern. Schwindelfreiheit ist erforderlich, aber ein Klettersteigset wird nicht benötigt. Bei Nässe oder Frost sind die Stiegen gefährlich und sollten gemieden werden. Stiegen sind nicht für Hunde oder kleine Kinder geeignet.

Wandern in der Sächsischen Schweiz mit Kindern funktioniert am besten auf kurzen Runden mit einem klaren Ziel: die Schwedenlöcher, der Kuhstall, der Lichtenhainer Wasserfall, eine Bootsfahrt an der Oberen Schleuse und die Felsenbühne Rathen bieten Kindern Abwechslung und Spannung ohne überwältigende Distanzen.

Wandern in der Sächsischen Schweiz mit einem Hund: Hunde müssen im Nationalpark Sächsische Schweiz an der Leine geführt werden — das ist keine Empfehlung, sondern eine Regel. Viele Wege eignen sich gut mit Hund, aber Stiegen mit Eisenleitern nicht. Wenn du mit einem Hund buchst, lass es uns bei der Buchung wissen: Wir wählen dann geeignete hundefreundliche Unterkünfte aus.

Sehenswürdigkeiten beim Wandern in der Sächsischen Schweiz: Die größten Attraktionen der Region sind gleichzeitig Wanderziele — die Festung Königstein, die Basteibrücke, der Kuhstall und die Barbarine auf dem Pfaffenstein. Jedes kann in eine Tagestour eingebaut werden, ohne dass eine separate Exkursion geplant werden muss.


Die Sächsische Schweiz ist ein Mittelgebirge – mit einer besonderen Eigenschaft. Die täglichen Etappen sind kurz; die Schwierigkeit liegt nicht in der Distanz, sondern in den Stufen, Leitern, engen Felsspalten und dem ständigen Auf und Ab zwischen Tal und Fels. Das summiert sich: Wer den Tag gut ausgeruht und mit gutem Schuhwerk beginnt, wird die meisten Tagesrunden problemlos meistern. Wer unterschätzt, wie rutschig der Sandstein nach Regen wird, kann in Schwierigkeiten geraten.

Die Problemstellen: Nasser Sandstein wird glatt und rutschig. Treppen sind bei Regen oder Frost nicht sicher begehbar. Einige Aussichtsfelsen sind ungesichert. Sperrungen wegen umgestürzter Bäume und durch Waldbrände beschädigter Gebiete sind möglich und müssen beachtet werden – es lohnt sich, den Wegedienst des Nationalparks vor der Abreise zu überprüfen.

Für wen die Sächsische Schweiz geeignet ist:

  • Anfänger kommen auf den Tafelberg-Runden und den Wegen durch das Kirnitzschtal gut auf ihre Kosten. Der Bastei-Rundweg, der Lilienstein und der Lichtenhainer Wasserfall erfordern keine Vorkenntnisse, nur gutes Schuhwerk.
  • Familien finden auf den kurzen Runden mit klarem Ziel ein lohnendes Programm – die Schwedenlöcher, der Kuhstall und die Bootsfahrt an der Oberen Schleuse sind Highlights für Kinder.
  • Erfahrene Wanderer nehmen die Treppen und Kammwege in Angriff und erleben die Region in ihrer intensivsten Form.
  • Alpinwanderer nutzen die Sächsische Schweiz als Reiseziel außerhalb der Saison: kürzere Tage, anderes Gelände, ein ganz anderer Charakter.

Unsere drei Touren nach Schwierigkeitsgrad: Das Vier-Tage-Paket ist am zugänglichsten – die Etappen verlaufen durch Waldgebiete und zur Bastei, ohne Treppen. Die siebentägige Version beinhaltet die Schrammsteine und eignet sich für alle, die bereits etwas Wandererfahrung haben. Der zehntägige Rundweg deckt die gesamte Bandbreite des Geländes in der Region ab, einschließlich der anspruchsvollsten Abschnitte.


Die Elbsandsteingebirge können das ganze Jahr über erwandert werden – aber die Jahreszeiten machen einen spürbaren Unterschied.

April und Mai bringen frisches Grün in die Schluchten, Ausblicke, die noch nicht durch dichtes Laub verdeckt sind, und lange Tage. Außer an Feiertagen ist es ruhig, und Unterkünfte sind leichter zu finden. Ideal für ruhige Spaziergänge in der Sächsischen Schweiz, ohne am Bastei anzustehen.

Juni bis August ist die geschäftigste Zeit. An Sommerwochenenden wird es an der Bastei sehr voll: Früh starten oder stattdessen in die Hintere Sächsische Schweiz gehen, hilft. Bei heißen, trockenen Wetterperioden im Sommer besteht Waldbrandgefahr – das Feuer 2022 hat Teile der Hinteren Sächsischen Schweiz dauerhaft verändert und beeinflusst weiterhin einige Wege.

September und Oktober sind für die meisten Menschen die beste Zeit, um zu gehen. Stabiles Herbstwetter, leuchtende Farben auf den Riffen, Nebel in den Schluchten am frühen Morgen. Bevor die Temperaturen fallen und die Tage kürzer werden, bietet dieser Zeitraum das umfassendste Wandererlebnis.

November bis März: kurze Tageslichtstunden, Eis auf Stufen und Treppen, eingeschränkter Fähr- und Kirnitzschtalbahnverkehr, und viele Pensionen haben an Ruhetagen geschlossen. Tafelberge bleiben im Winter begehbar, aber Treppen sollten vermieden werden. Wenn du die Bastei im Schnee für dich allein haben möchtest, liefert der Winter – mit der richtigen Vorbereitung.

Unsere Mehrtagestouren laufen am bequemsten während der Sommerhälfte des Jahres. Die Bookatrekking-App zeigt dir das aktuelle Wetter für jede Etappenstadt, bis hin zum Standort deiner Unterkunft – keine allgemeine Vorhersage, sondern der Bericht für den genauen Ort, an dem du übernachtest.


Die Sächsische Schweiz hat kein Hüttensystem. Du übernachtest jede Nacht im nächsten Ort unten im Tal — in Hotels, Pensionen und Gasthäusern in Rathen, Bad Schandau, Königstein, Schmilka und den kleineren Dörfern entlang des Weges. Ferienwohnungen sind ebenfalls verbreitet, aber für mehrtägige Touren logistisch anspruchsvoll.

Warum Vorausplanung wichtig ist: autofreie Orte wie Rathen sind nur mit der Fähre zu erreichen — abends kurzfristig nach einem Zimmer zu suchen, bringt dich nicht weit. An Sommerwochenenden sind beliebte Etappenorte schnell ausgebucht. Unsere Touren buchen die Unterkünfte für jede Etappe im Voraus — du musst dir unterwegs um nichts Sorgen machen.

Gepäcktransfer in der Sächsischen Schweiz ist kein Luxus, sondern ein praktischer Unterschied: auf Eisenleitern und in engen Felsspalten ist ein schwerer Rucksack auf dem Rücken kein Vergnügen — es ist ein Risikofaktor. Mit nur einem Tagesrucksack gehst du leichter, sicherer und ermüdest langsamer.

Das Bookatrekking-Paket umfasst: Übernachtung mit Frühstück in jeder Etappenstadt, Gepäcktransfer von einem Ort zum nächsten, Routenbeschreibungen und die Bookatrekking-App mit Offline-Karten, einem GPX-Track und dem aktuellen Wetter für jede Etappenstadt.

Wenn du lieber eine feste Basis wählen und von dort aus Tagestouren unternehmen möchtest: Bad Schandau und Rathen eignen sich besonders gut, da beide direkten Zugang zu mehreren Unterregionen bieten. Und für alle, die nachher Lust haben, Sandstein gegen Almen, Berghütten und hochalpine Panoramen zu tauschen, empfehlen wir unseren Leitfaden zu Hüttentouren in den Bayerischen Alpen.


Tour Tage Für wen Charakter Buchung
Wochenende mit der Basteibrücke 4 Tage erste Mehrtagestour, kurzer Urlaub die berühmten Felsen in kompakter Form Tour ansehen
Die feinsten Etappen 7 Tage eine Wanderwoche mit Abwechslung Schrammsteine, Tafelberge, Kirnitzschtal Tour ansehen
Der komplette Rundweg 10 Tage für diejenigen, die beide Ufer der Elbe komplett erwandern wollen der gesamte Rundweg, tief in die Region eintauchend Tour ansehen

Aktuelle Preise, verfügbare Termine und alle Details zu den Inhalten findest du auf der jeweiligen Reiseseite.

Ein kurzer Leitfaden zur Auswahl: Wenn du wenig Zeit hast oder zum ersten Mal in der Sächsischen Schweiz bist, reichen vier Tage für die Bastei und ihre nähere Umgebung aus. Wenn du eine Woche Zeit hast und die Region wirklich kennenlernen möchtest, sind sieben Tage die richtige Wahl. Wenn du beide Ufer der Elbe komplett erwandern und tief in die ruhigeren Unterregionen eintauchen möchtest, nimm dir zehn Tage. Für Tagestouren von einem einzigen Ausgangspunkt aus reicht eine Basis in Bad Schandau oder Rathen.

Zur Navigation: Die Wegmarkierungen im Nationalpark Sächsische Schweiz sind zuverlässig. In engen Felsspalten und an Kreuzungen hilft der GPX-Track in der Bookatrekking-App, der auch offline verfügbar ist. Unser gesamtes Angebot an Wanderreisen in Deutschland findest du in unserem Überblick über Wanderreisen in Deutschland.


  • Von den Parkplätzen auf dem Bastei-Plateau ist es ein kurzer, fast ebener Spaziergang zur Brücke. Von Rathen unten am Fluss führt ein steiler Anstieg über viele Stufen nach oben. Wenn du die Runde durch die Schwedenlöcher machst, plane für die gesamte Tour einen halben bis ganzen Tag zum Wandern ein.

  • Der Schrammstein-Aussichtspunkt, die Bastei-Runde über die Schwedenlöcher, der Lilienstein und die Kirnitzschklamm gehören zu den schönsten Wanderungen in der Sächsischen Schweiz. Eine Mehrtagestour kombiniert all diese Highlights — unsere siebentägige Tour durch die schönsten Etappen deckt dies vollständig ab.

  • Der Gratweg der Schrammsteine ist für erfahrene Wanderer eine der schönsten Routen in der Sächsischen Schweiz. Die Häntzschelstiege bietet das intensivste Felserlebnis. Tafelbergschleifen wie der Lilienstein und der Pfaffenstein sind leichter zugänglich. Der komplette Rundweg wird Etappe für Etappe im Malerweg-Routenblog beschrieben.

  • Der hintere Teil der Sächsischen Schweiz rund um Hinterhermsdorf ist die am wenigsten besuchte Unterregion, mit einer Bootsfahrt auf der Kirnitzsch und ruhigen Grenzwäldern. Papststein und Gohrisch bieten dasselbe Panorama wie die Bastei, aber ohne die Menschenmassen. Und: die Bastei früh am Morgen gehört fast dir allein.

  • Die Bastei-Runde von Rathen, der Aufstieg zum Lilienstein, der Spaziergang zum Lichtenhainer Wasserfall im Kirnitzschtal und die Bootsfahrt an der Oberen Schleuse sind die besten Einstiegsspaziergänge. Sie erfordern keine Vorkenntnisse, keine Schwindelfreiheit und keine Leitern — nur festes Schuhwerk.

  • Aus unserer Sicht ist die schönste Bastei-Wanderung die Runde von Rathen über die Schwedenlöcher und den Amselsee hinauf zur Basteibrücke. Sie vereint die Schlucht, den ruhigen See und die berühmte Aussicht in einer Tour und zeigt drei völlig unterschiedliche Seiten der Bastei.

  • Der beste Weg ist mit der S-Bahn bis Kurort Rathen, dann mit der Fähre über die Elbe und zu Fuß den Aufstieg zur Bastei. Wenn du mit dem Auto ankommst, parke auf den Parkplätzen oben und gehe entweder zu Fuß hinunter oder nimm den Shuttlebus. Die Bastei selbst ist autofrei.

  • Ein verlängertes Wochenende reicht für die Bastei und ihre unmittelbare Umgebung. Um die Region wirklich zu erleben — die Schrammsteine, die Tafelberge, das Kirnitzschtal — machen vier bis sieben Tage Sinn. Der komplette Rundweg entlang beider Elbufer dauert zehn Tage. Unsere viertägige Tour mit der Basteibrücke ist der kompakteste Einstieg.


    Wenn du die Region als Ganzes planen möchtest, findest du auf unserer Übersichtsseite für Wanderurlaube in Deutschland einen Vergleich aller deutschen Mehrtagestouren. Die vollständige Etappenbeschreibung des Rundwegs ist im Malerweg-Routenblog zu finden. Und für alle, die Sandstein gegen Almwiesen, Berghütten und hochalpine Panorama tauschen möchten, haben wir auch unseren Leitfaden für Hüttenwanderungen in den Bayerischen Alpen. Jenseits der Grenze wartet die Böhmische Schweiz als nahtlose Fortsetzung der Sandsteinlandschaft — ein Kapitel für eine weitere Reise.

Packliste für den Malerweg

Es spielt keine Rolle, wo und wie lange du wandern gehst: Die richtige Ausrüstung mitzunehmen ist das A und O. Für eine Wandertour in den Bergen brauchst du in erster Linie einen guten Rucksack. Die Größe deines Rucksacks hängt davon ab, wie viele Tage du in den Bergen verbringen wirst, von der Jahreszeit und von der Kleidung, die du mitnehmen willst. Wir haben eine Packliste mit den wichtigsten Kleidungsstücken zusammengestellt, die du einpacken solltest, und einigen Extras, die du vielleicht nützlich findest:
  • Essentials

  • Zusätzliches

Sicherheitstipps für den Malerweg

Beim Wandern ist es klug, auf ein paar Punkte zu achten. Auch wenn es nicht das erste Mal ist, solltest du die Berge niemals unterschätzen. Eine gute Tourenplanung und die Einhaltung der Vorschriften in den Bergen erhöhen die Sicherheit erheblich. Damit dein Wanderabenteuer eine sichere und angenehme Erfahrung wird, findest du hier unten eine Liste mit 8 Empfehlungen für sicheres Wandern in den Bergen:
  • Kenne deine Grenzen

    Das Wandern im Malerweg ist der perfekte Ausgleich zum Alltag. Es ist ein Ausdauersport und zugleich ein wunderbares Naturerlebnis mit positiven Auswirkungen auf Körper und Geist – vorausgesetzt, man ist fit und hat eine realistische Vorstellung von den eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Überschätze dich niemals und unterschätze niemals die Route. Übertreibe es nicht! Wähle immer die langsamere Variante und nimm dir mehr Zeit für deine Pläne. Unter Zeitdruck zu wandern macht keinen Spaß und in zu schnellem Tempo kann es gefährlich sein. Sei klug!

  • Plane sorgfältig

    Gute Planung ist die halbe Miete! Wanderkarten, Literatur, das Internet und Expertenratschläge sind unbezahlbar, um die Route im Malerweg zu planen und Länge, Höhenunterschied, Schwierigkeit und Bedingungen der Wanderung zu bestimmen. Bei der Planung von Gruppenwanderungen sollte die Route immer auf das schwächste Gruppenmitglied abgestimmt sein! Das Wetter in den Bergen kann sich unglaublich schnell ändern und Regen, Wind und Kälte erhöhen alle das Risiko. Überprüfe daher immer vorher die Wettervorhersage und kontaktiere unsere Trekking-Experten, um dich vorab zu informieren.

  • Sei gut ausgerüstet

    Die Ausrüstung ist alles. Im extremsten Fall kann sie den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen und auf jeden Fall macht sie den Unterschied zwischen Spaß und Ärger aus. Essen und Trinken, Sonnenschutz, wasserdichte und warme Kleidung müssen immer in deinem Rucksack sein, ebenso wie ein Erste-Hilfe-Set und ein Handy mit vollem Akku (für den Notfall). Allerdings erleichtert leichtes Gepäck das Wandern, also nimm nicht zu viel zusätzliches Gepäck mit. Deine Ausrüstung sollte immer für das Gelände geeignet sein, auf dem du im Malerweg wanderst.

  • Trage geeignetes Schuhwerk

    Gute Wanderschuhe schützen deine Füße und bieten eine bessere Passform. Schuhe mit guter Passform, rutschfesten Sohlen, wasserabweisendem Material und leichtem Gewicht sind ein Muss für zusätzlichen Wandergenuss im Malerweg. Trailrunning-Schuhe sind ideal für ein Wochenende in den Bergen, aber bei längeren Wanderungen oder anspruchsvolleren Pfaden solltest du mindestens A/B-Wanderschuhe tragen. Das bedeutet, dass empfohlen wird, hochalpine Schuhe zu tragen, die wasserabweisend sind und zusätzlichen Knöchelschutz bieten, um Verstauchungen vorzubeugen.

  • Bleibe auf markierten Wegen

    Das Malerweg verfügt über endlose markierte Wanderwege, die kontrolliert und instand gehalten werden und nicht verlassen werden sollten. Es mag verlockend sein, Abkürzungen oder alternative Routen durch unmarkiertes Gelände zu nehmen, aber das ist keine gute Idee. Es erhöht das Risiko der Desorientierung und du verlierst eher die Orientierung, hast Unfälle oder stürzt in den Bergen. Sogar steile Hänge mit festem Altschnee werden oft unterschätzt und sind gefährlich. Bist du unsicher? Besser nicht machen. Für eine einfache Navigation arbeiten wir mit unserem vertrauenswürdigen Partner Komoot zusammen, dessen interaktive Karten, auch offline verfügbar, dir die notwendigen digitalen Mittel bieten, um von A nach B zu gelangen. Als Backup solltest du immer einen Wanderführer oder eine Papierkarte dabei haben. Übrigens, 75% der Stürze passieren auf markierten Wegen oder Straßen aufgrund von Unachtsamkeit, nicht im offenen Gelände!

  • Mache regelmäßig Pausen

    Denk daran, du bist auf einer Wanderreise. Regelmäßige Pausen bieten nicht nur eine willkommene Entspannung, sondern ermöglichen es auch, die Malerweg zu genießen. Der Körper braucht regelmäßige Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, um Leistungsfähigkeit und Konzentration aufrechtzuerhalten. Unser Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, ist es besser, die kurze Route zu wählen, als die lange im Eiltempo zu machen.

  • Bleibe erreichbar

    Wenn du alleine oder in kleinen Gruppen wanderst, ist es ratsam, deine Pläne, die gewählte Route und deine Rückkehrzeit Familienmitgliedern oder anderen Personen zu Hause mitzuteilen. Selbst kleine Zwischenfälle können zu unangenehmen Notfällen führen, daher stelle sicher, dass du jederzeit erreichbar bist. Nimm ein aufgeladenes Handy mit, das die Telefonnummern von direkten Familienmitgliedern, deinen Unterkünften unterwegs und den Notrufnummern im Malerweg enthält.

  • Respektiere die Natur

    Hinterlasse keinen Müll, vermeide Lärm, bleibe auf den markierten Wegen, störe keine wild lebenden Tiere oder Weidetiere und respektiere geschützte Gebiete.

Wo kann ich den Malerweg buchen?

Auf Bookatrekking.com kannst du den selbstgeführten Malerweg und viele andere Treks buchen. Wir kümmern uns um alle Details für dich, einschließlich der Organisation von Unterkünften und der Versorgung mit relevanten Informationen rechtzeitig vor deiner Wanderung. Unsere Angebote findest du hier. Auf unserer benutzerfreundlichen Plattform kannst du verschiedene Trekking-Optionen durchstöbern und vergleichen und so das perfekte Angebot für deine Interessen, Fähigkeiten und dein Budget finden.

Wenn du Fragen zu einem bestimmten Trekking hast oder Hilfe bei der Auswahl brauchst, steht dir unser Team von Trekkingexperten zur Seite. Melde dich einfach bei uns und wir geben dir gerne persönliche Empfehlungen und Ratschläge, damit du das Trekking-Abenteuer deines Lebens planen kannst.

Ist den Malerweg nicht dein Ding und du bist auf der Suche nach anderen coolen Abenteuern? Schau dir einen unserer folgenden Blogbeiträge an:

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Bei Bookatrekking.com findest du den Trek, der dein Leben unvergesslich machen wird. Egal, ob du den Inka-Pfad erkunden oder den Kilimandscharo besteigen willst. Bookatrekking.com hat ein breites und vielfältiges Angebot an erstklassigen Treks. Hier werden keine falschen Versprechungen gemacht. Transparente Preise und Buchungen werden sofort festgelegt. Finde, vergleiche, buche und trecke!
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