Der Malerweg ist in acht Etappen aufgeteilt. Die täglichen Distanzen liegen zwischen rund 11 und knapp 19 Kilometern. Die genauen Höhenprofile und GPX-Daten findest du in den Etappenblöcken weiter unten auf dieser Seite. Hier bekommst du den Überblick: was dich auf jeder Etappe erwartet, wo die Highlights liegen und wo die Kraft gefordert wird.
Etappe 1: Pirna-Liebethal nach Stadt Wehlen (ca. 11,5 km)
Die erste Etappe führt durch den Liebethaler Grund entlang der Wesenitz. Der Weg ist grün, ruhig und leitet dich sanft in das Elbsandsteingebirge ein. Du passierst das Richard-Wagner-Denkmal und die Überreste der Lochmühle, bevor der Pfad durch den Uttewalder Grund mit seinem bekannten Felsentor führt. Die Etappe endet in Stadt Wehlen direkt an der Elbe.
Etappe 2: Stadt Wehlen nach Hohnstein (ca. 10,9 km)
Das Highlight der zweiten Etappe und für viele die emotionalste des gesamten Malerwegs: die Bastei mit der Basteibrücke. Du steigst über den Schwarzbergweg auf, passierst den "Steinernen Tisch" und stehst dann auf dem Felsplateau mit dem vielleicht bekanntesten Panorama Sachsens. Eisentreppen und Stufen begleiten den Abstieg. Etappenziel ist Hohnstein mit seiner markanten Burg.
Etappe 3: Hohnstein nach Altendorf (ca. 14 km)
Die dritte Etappe führt zur Brandaussicht, dem sogenannten "Balkon der Sächsischen Schweiz". Von dort geht es über rund 800 Treppenstufen in den Tiefen Grund hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Ein Wandertag mit kontrastreichen Szenen: dichter Wald, tiefe Schluchten und weit offene Panoramen.
Etappe 4: Altendorf nach Neumannmühle (ca. 18,8 km laut Produktdaten für das 7-Tage-Paket)
Das ist die längste Etappe des Malerwegs und gleichzeitig eine der abwechslungsreichsten. Der Aufstieg durch die Altendorfer Dorfbachklamm, der Schrammsteingratweg mit dem Jägersteig, die Himmelsleiter durch einen engen Felsspalt und der Kuhstall als natürliches Felsentor: Wer diese Etappe hinter sich hat, versteht, warum der Malerweg als anspruchsvollerer Fernwanderweg gilt.
Etappe 5: Neumannmühle nach Schmilka (ca. 13,6 km laut Produktdaten)
Der Aufstieg zum Großen Winterberg, mit 556 Metern der zweithöchste Berg der Sächsischen Schweiz, prägt den Tag. Oben bietet sich ein weiter Ausblick über das Elbsandsteingebirge. Das Etappenziel Schmilka direkt an der Elbe gehört zu den schönsten Dörfern der Region.
Etappe 6: Schmilka nach Kurort Gohrisch (ca. 18 km)
Du wechselst mit der Fähre auf die linke Elbseite und steigst zum Papststein auf. Die Landschaft ändert sich: Tafelberge dominieren das Bild, die Wege werden weiter und ruhiger. Die Etappe zeigt einen anderen, weniger bekannten Charakter des Elbsandsteingebirges.
Etappe 7: Kurort Gohrisch nach Weißig (ca. 16,6 km)
Über den Pfaffenstein mit seinem Gipfelplateau und an der Festung Königstein vorbei. Die Festung Königstein ist ein eigener Besuch wert, plane dafür etwa zwei Stunden extra. Die Etappe verbindet zwei der bekanntesten Einzelsehenswürdigkeiten der gesamten Route.
Etappe 8: Weißig nach Pirna (ca. 13,8 km)
Die letzte Etappe führt am Kamm entlang durch Naundorf, wo du das Robert-Sterl-Haus passierst. Der Weg folgt den Hochufern ehemaliger Steinbrüche zur Königsnase, bevor er ins historische Zentrum von Pirna führt. Ein ruhiger, würdiger Abschluss des Fernwanderwegs.
Welche ist die schönste Etappe?
Diese Frage wird auf dem Malerweg oft gestellt. Eine klare Empfehlung: Die zweite Etappe mit der Bastei und der Basteibrücke ist das ikonischste Erlebnis des gesamten Weges. Das Panorama vom Felsplateau ist das bekannteste Bild der Sächsischen Schweiz, und das aus gutem Grund. Wer hingegen dramatische Felslandschaft ohne Menschenmassen bevorzugt, wird die vierte Etappe durch die Schrammsteine als Highlight nennen. Die Schrammsteine bieten mehr Wildheit, mehr Kletterpassagen und eine Intensität, die die Bastei an ruhigen Tagen kaum übertrifft. Meinungen unterscheiden sich hier je nach Temperament.
Bookatrekking bietet dir mehrere Möglichkeiten: Den Die schönsten Etappen des Malerwegs umfasst die Kernetappen in sieben Reisetagen. Wer alle acht Etappen komplett laufen will, wählt den Vollständiger Malerweg. Für ein langes Wochenende mit den ersten Etappen und der Basteibrücke gibt es den Malerweg mit Basteibrücke für ein Wochenende als kompakten Einstieg.
Übernachten auf dem Malerweg: Unterkunft und Gepäcktransport
Die Malerweg Unterkunft-Situation unterscheidet sich deutlich von einer Hüttentour in den Alpen. Es gibt kein Netz aus Berghütten. Du übernachtest in kleinen Hotels, Pensionen und Gasthöfen in den Etappenorten, also in echten Betten, oft mit eigenem Restaurant. Das ist angenehm, aber es bringt eine praktische Herausforderung mit sich.
In der Hauptsaison, von Mai bis September, sind die logischen Übernachtungsplätze entlang des Malerwegs früh ausgebucht. Wer die acht Etappen selbst organisiert, muss acht separate Adressen in der richtigen Reihenfolge koordinieren, alle zum gleichen Reisedatum. Dabei ist die Verfügbarkeit besonders in den beliebten Orten wie Hohnstein, Bad Schandau und Schmilka begrenzt.
Wandern ohne Gepäck ist auf dem Malerweg der klare Komfortgewinn: Statt jeden Abend mit einem vollen Rucksack anzukommen, läufst du mit einem kleinen Tagesrucksack und dein Gepäck wird direkt von Unterkunft zu Unterkunft transportiert. Malerweg wandern mit Gepäcktransport ist das Modell, für das sich die meisten Bookatrekking-Kunden entscheiden.
Beim Bookatrekking-Modell kümmern wir uns um die Buchung aller Übernachtungen in der richtigen Reihenfolge, organisieren den Gepäcktransport von Etappenadresse zu Etappenadresse und stellen sicher, dass du morgens mit einem kleinen Rucksack loswanderst. Alle Etappendetails, die App und die GPX-Karte kommen dazu. Das 4-Tage-Paket mit den ersten beiden Etappen und der Bastei eignet sich für ein langes Wochenende. Das 7-Tage-Paket deckt die schönsten Kernetappen des Malerwegs ab. Den genauen Umfang der Pakete siehst du direkt auf den Produktseiten.