GR20 Korsika: Etappen, Schwierigkeit, Refuges und wie du Europas härtesten Fernwanderweg gehst

Rintsje Bosch
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14 Sep 2026 18 Min. Lektüre
GR20 Korsika: Etappen, Schwierigkeit, Refuges und wie du Europas härtesten Fernwanderweg gehst
GR20 Korsika: Etappen, Schwierigkeit, Refuges und wie du Europas härtesten Fernwanderweg gehst
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Der GR20 Korsika durchquert die Mittelmeerinsel von Calenzana im Nordwesten bis Conca im Südosten und gilt als härtester markierter Fernwanderweg Europas. Rund 180 km Granitplatten, Ketten und ausgesetzte Grate, dazwischen jede Nacht ein Refuge inmitten der wilden korsischen Bergwelt: Das ist der Grande Randonnée 20, lokal auch Fra li Monti genannt. Er führt durch den Regionalen Naturpark Korsikas, klettert auf über 2.600 m Höhe und fordert dabei Trittsicherheit, Kondition und einen kühlen Kopf.

Bei Bookatrekking reservieren wir deine Refuges inklusive Halbpension vorab, du erhältst die App mit Offline-Karte, GPX-Track und dem aktuellen Wetterbericht pro Refuge-Standort. Du konzentrierst dich auf den Weg, wir kümmern uns um die Logistik.


Was und wo ist der GR20 auf Korsika?

Der GR20 ist Teil des europäischen Fernwanderwegenetzes der Grandes Randonnées (GR). Er verläuft nicht der Küste entlang, sondern schneidet Korsika entlang des Hauptkamms von Nordwest nach Südost. Dabei überquert er zahlreiche Pässe zwischen 1.700 und 2.600 m, passiert Gletscherseen, Granitzirken und dichte Laricio-Kiefernwälder.

Was ihn von anderen europäischen Fernwanderwegen unterscheidet: Der Untergrund ist auf weiten Strecken kein ausgetretener Erdweg, sondern rohes Fels- und Geröllgelände. An mehreren Stellen im nördlichen Abschnitt sind Ketten und Eisenbügel in den Fels eingelassen, ohne die Passagen technisch zu heikel würden. Gleichzeitig versetzt dich der Weg täglich in Landschaften, die sich dramatisch voneinander unterscheiden: alpine Felswüsten morgens, türkisfarbene Bergseen mittags, duftende Macchia am Nachmittag.

Korsika Wanderweg GR20: wo er verläuft

Der Korsika Wanderweg GR20 beginnt in Calenzana, einem kleinen Dorf unweit von Calvi im Nordwesten der Insel. Er endet in Conca, oberhalb von Porto Vecchio im Südosten. Vizzavona, leicht per Bahn erreichbar, teilt die Strecke in zwei klar unterschiedliche Hälften.

Die Nordhälfte zwischen Calenzana und Vizzavona ist die wildere, technisch anspruchsvollere Hälfte. Ketten, Kraxelstellen im ersten Grad und lange, kniebelastende Abstiege prägen das Bild. Die Pässe liegen höher, die Landschaft ist karger und alpiner.

Die Südhälfte zwischen Vizzavona und Conca ist zugänglicher: sanftere Übergänge, weniger technische Passagen und die weite Hochebene von Coscione mit ihren grünen Wiesen. Spektakulär bleibt sie trotzdem, besonders die Aiguilles de Bavella und der Aufstieg zum Monte Incudine.

Die gesamte Strecke ist als Korsika Wanderweg GR20 in beide Richtungen begehbar. Die traditionelle Richtung führt von Nord nach Süd, von Calenzana nach Conca. Wer gegen den Strom läuft, trifft weniger Wanderer und erlebt die südliche Sanftheit vor der nördlichen Härte, was manchen besser in die Konditionsaufbaukurve passt.


Varianten: ganzer Weg, eine Hälfte oder ein Vorgeschmack

Es gibt keinen einzigen richtigen GR20 Korsika. Bookatrekking bietet sieben buchbare Varianten an, abgestimmt auf Zeit, Kondition und Erfahrung. Alle Preise stehen pro Person bei zwei Reisenden, Stand September 2026.

Vollversion Nord nach Süd, 15 Tage: 184,6 km von Calenzana nach Conca, klassische Richtung, längster Tag 23,7 km. Buchbar als GR20 Vollversion Nord nach Süd in 15 Tagen ab 675 €.

Vollversion Süd nach Nord, 16 Tage: 184,4 km von Conca nach Calenzana, gegen den Strom, längster Tag 24,0 km. Buchbar als GR20 Vollversion Süd nach Nord in 16 Tagen ab 720 €.

Nordhälfte Nord nach Süd, 9 Tage: 92,1 km von Calenzana nach Vizzavona, der wildere und technischere Part, längster Tag 23,7 km. Buchbar als GR20 Nordhälfte von Nord nach Süd in 9 Tagen ab 375 €. Die umgekehrte Richtung von Vizzavona nach Calenzana buchst du als GR20 Nordhälfte von Süd nach Nord in 9 Tagen, ebenfalls ab 375 €.

Südliche Hälfte Nord nach Süd, 6 Tage: 92,5 km von Vizzavona nach Conca, zugänglicher und ideal als erster GR20, längster Tag 21,0 km. Buchbar als GR20 Südliche Hälfte von Nord nach Süd in 6 Tagen ab 240 €. Die Gegenrichtung von Conca nach Vizzavona umfasst 7 Tage und 92,2 km, buchbar als GR20 Südliche Hälfte von Süd nach Nord in 7 Tagen ab 285 €.

Petit GR20, 4 Tage: 37,9 km rund um den nordwestlichsten Abschnitt zwischen Calenzana und den ersten beiden Refuges, ideal als intensiver Vorgeschmack auf den Charakter des GR20. Buchbar als Fortgeschrittener Petit GR20 in 4 Tagen ab 95 €.

Alle Pakete beinhalten die Reservierung der Refuges, die Bookatrekking-App mit Offline-Navigation und GPX-Track sowie Wetter pro Etappe. Was du zusätzlich benötigst und was im Paket enthalten ist, steht in der nächsten Sektion.


Was kostet der GR20?

Der GR20 auf Korsika kostet als eigenständige Wanderung je nach Unterkunftsform und Verpflegungsstil zwischen etwa 800 und 1.500 € für den gesamten Weg, ohne Anreise nach Korsika. Im Bookatrekking-Paket startet die Vollversion ab 675 € pro Person, die südliche Hälfte ab 240 €.

Was ist im Paket enthalten: Die Reservierung aller Refuges entlang der Route inklusive Halbpension (Abendessen und Frühstück), die Bookatrekking-App mit Offline-Karte, GPX-Track und Wetter pro Refuge-Standort sowie telefonischer Support auf Deutsch.

Was nicht im Paket enthalten ist: Die Anreise nach Korsika (Flug oder Fähre), das Mittagessen unterwegs, Getränke über die Mahlzeiten hinaus und Reise- oder Wanderversicherungen. An den Refuges zahlt man Snacks, Bier, Wein und Extras bar. Bargeld ist Pflicht, Geldautomaten gibt es auf der Strecke kaum. Wer nach Vizzavona aufhört und keinen der wenigen Zugangspunkte erreicht, hat auf der Strecke keinen einfachen Bankzugang.

Als Orientierung: Warmes Abendessen an Refuges kostet zwischen 15 und 22 €, Frühstück rund 8 bis 12 €. Ein Leihzelt am Refuge kostet etwa 11 bis 18 € pro Nacht, ein Schlafplatz im Matratzenlager rund 14 bis 25 €. Diese Einzelkosten fallen bei einem Bookatrekking-Paket mit Halbpension bereits weg.


Wann ist die beste Reisezeit für den GR20?

Die Refuge-Saison auf dem GR20 läuft von Ende Mai bis Anfang Oktober. Innerhalb dieses Zeitfensters gibt es jedoch große Unterschiede.

Juni: Die Refuges öffnen gerade, aber in der Nordhälfte liegt auf den höheren Pässen noch Altschnee. Einige Passagen können rutschig und orientierungslos sein. Trittsicherheit und Erfahrung im Schnee sind dann besonders wichtig. Die Strecke ist deutlich ruhiger als im Hochsommer.

Juli und August: Hochsaison. Die Refuges sind voll, die Biwakplätze überfüllt, und ohne Vorausbuchung fehlt ein Schlafplatz. Die Temperationen auf den sonnenzugewandten Felspassagen steigen stark. Nachmittags können sich Gewitter rasch entwickeln, besonders auf den exponierten Nordgraten. Frühstart ist in diesen Monaten keine Empfehlung, sondern Pflicht.

September: Der ideale Monat für die meisten Wanderer. Die Refuges haben noch geöffnet, die Strecke ist deutlich ruhiger, das Licht am Morgen und Abend ist außergewöhnlich. Gewitter sind möglich, aber seltener als im August. Die Nächte werden kühler, ein warmer Layer gehört ins Gepäck.

Oktober: Die ersten Refuges schließen Anfang Oktober, weiter südlich bleiben einige bis Mitte Oktober offen. Das Wetter kann umschlagen. Wer bis in den Oktober plant, sollte die aktuellen Öffnungszeiten der Refuges seiner Route kennen.

Für das Wetter gilt: Plane nicht nach historischen Durchschnittswerten, sondern prüfe die aktuelle Lage kurz vor und während der Tour. Die Bookatrekking-App zeigt dir das aktuelle Wetter für jeden Refuge-Standort auf Basis seiner GPS-Koordinaten, so erkennst du früh, was dich auf dem nächsten Abschnitt erwartet.


Wann ist die beste Reisezeit für den GR20?
Wann ist die beste Reisezeit für den GR20?

Wie komme ich nach Korsika?

Wie gesagt, ist Korsika eine französische Insel im Tyrrhenischen Meer, die im Französischen auch Corse genannt wird. Du kannst die Insel entweder mit dem Boot oder mit dem Flugzeug erreichen. Es gibt 4 Flughäfen auf der Insel, 2 im Norden und 2 im Süden. Wenn du vorhast, die Wanderung vom Norden aus zu beginnen, dann ist es ratsam, in Calvi (CLY) zu landen. Wenn du vom Süden aus starten möchtest, ist der nächstgelegene Flughafen von Conca Figari (FSC). Die Fluggesellschaften, die die Insel direkt anfliegen, sind Air France und Air Corsica, wobei die Flüge von Paris, Marseille und Nizza aus starten. Die Flüge dauern in der Regel 1 bis 1,5 Stunden.

Du kannst die Insel auch mit dem Boot erreichen. Zwischen April und September gibt es täglich Fährverbindungen von Toulon, Nizza oder Marseille aus. Diese Option ist natürlich billiger als das Flugzeug, aber sie dauert auch länger. Die Fahrt mit der Fähre von der Küste zur Insel dauert etwa 6 Stunden. Wenn du eine Fähre zum südlichen Teil der Insel nehmen möchtest, dauert sie selbsverständlich noch länger.

Wie komme ich zum Startpunkt der GR20-Wanderung?

Die Ausgangs- und Endpunkte des GR20 sind das Dorf Calenzana im Norden der Insel und Conca im Süden. Vizzavona ist der Mittelpunkt des Weges und leicht zugänglich, wenn du eine Hälfte des Weges zu Fuß zurücklegen möchtest.

Sobald du einen Hafen oder Flughafen auf Korsika erreichst, ist es recht einfach, den Ausgangspunkt der Reise zu finden, sowohl im Norden als auch im Süden. Wenn du in Calvi (Norden) landest, kannst du eine 30-minütige Fahrt mit dem Bus oder Taxi nach Calenzana unternehmen. Ein Taxi kostet normalerweise zwischen 20 und 30 Euro pro Fahrt, während der Bus etwa 8 Euro kostet. Wenn du in Figari (Süden) landest, empfehlen wir dir, einen Bus nach Conca zu nehmen. Die Fahrt dauert 2,5 Stunden und ein Taxi nach Conca zu nehmen kann ziemlich teuer sein.

GR20 Etappen: von Nord nach Süd oder von Süd nach Nord?

Der Rhythmus der GR20 Etappen

Die Vollversion von Nord nach Süd umfasst 15 Tage und 184,6 km, der längste Einzeltag misst 23,7 km. Das ergibt einen Tagesdurchschnitt von rund 12 km, was nach wenig klingt, wegen der Höhenmeter und des Geländes aber deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als auf flachen Wegen. Der erste Tag von Calenzana zum Refuge d'Ortu di u Piobbu legt gleich den Ton fest: 11,4 km mit 1.370 Höhenmetern Aufstieg, überwiegend durch Macchia und Wald, bevor der Weg auf den Kamm trifft.

Ein typischer GR20-Tag beginnt früh, oft vor sieben Uhr morgens. In der Nordhälfte sind vier bis sieben Stunden reine Gehzeit pro Etappe realistisch. Nach der Ankunft am Refuge gibt es Wasser, einen Schlafplatz und, sofern im Voraus gebucht, ein warmes Abendessen. Mittags isst du, was du trägst oder an den Refuges kaufst. Strom für Geräte ist knapp, eine Powerbank gehört ins Gepäck.

Welche Richtung für wen?

Nord nach Süd: Du startest mit dem schwierigsten Teil und hast ihn hinter dir, wenn die Beine müde werden. Die Mehrheit der Wanderer läuft in diese Richtung, das bedeutet an manchen Stellen mehr Betrieb an den Refuges.

Süd nach Nord: Du startest mit der zugänglicheren Südhälfte und arbeitest dich in die alpine Nordhälfte vor, wenn der Körper eingespielt ist. Du läufst gegen den Strom und findest an Refuges oft leichter Plätze.

Wer nur eine Hälfte wandern möchte: Vizzavona ist per Zug von Ajaccio und Bastia erreichbar und damit der logische Ein- und Ausstiegspunkt. Bookatrekking bietet beide Hälften in je zwei Richtungen an, dazu den Petit GR20 als viertägigen Vorgeschmack auf den nordwestlichsten Teil.

Die Vollversion von Süd nach Nord umfasst 16 Tage und 184,4 km, der längste Tag misst 24,0 km. Die südliche Hälfte von Nord nach Süd (Vizzavona bis Conca) umfasst 6 Tage und 92,5 km, die umgekehrte Richtung von Conca nach Vizzavona 7 Tage und 92,2 km. Die Nordhälfte in beiden Richtungen umfasst jeweils rund 92 km in 9 Tagen.


Wie schwer ist der GR20 wirklich?

Der GR20 auf Korsika ist der einzige markierte Fernwanderweg in Europa, dem der Ruf des schwersten zuverlässig anhaftet, und das aus gutem Grund. Die Schwierigkeit ergibt sich nicht aus einem einzigen Faktor, sondern aus dem Zusammenwirken von Gelände, Kumulativbelastung und Isolation.

Gelände: Der Weg verläuft über weite Strecken auf rohem Granit. Polierte Platten, loses Geröll und Blockchaos wechseln sich ab. Im nördlichen Abschnitt sind mehrere Stellen mit Ketten gesichert, die echtes Klettern im ersten Grad erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind keine Empfehlung, sie sind Voraussetzung.

Kumulativ: Einzelne Etappen sind technisch handhabbar. Was zermürbt, ist die Addition: Tag für Tag Auf- und Abstiege von 500 bis über 1.000 Höhenmetern, Untergrund, der jede Bewegung verlangsamt, und Hitze in der Nordhälfte am Nachmittag. Die kniebelastenden Abstiege auf glattem Fels fordern auch erfahrene Bergwanderer.

Isolation: Abseits von Haut Asco, Vizzavona und wenigen Straßenübergängen gibt es keinen einfachen Ausstieg. Wer unterwegs merkt, dass er sich überschätzt hat, hat begrenzte Optionen. Das erhöht die Anforderungen an Selbsteinschätzung und Vorbereitung.

Wer in den Alpen bereits mehrtägige Hüttentouren mit ausgesetzten Passagen hinter sich hat und Wegfindung auf markiertem, aber anspruchsvollem Gelände gewohnt ist, bringt das Grundrüstzeug mit.

Welche GR20 Etappe ist die schwierigste?

Die schwierigste einzelne Etappe ist in der Nordhälfte zu suchen, konkret im Abschnitt zwischen Refuge d'Asco Stagnu und Refuge de Tighjettu: 8,3 km mit 1.160 Höhenmetern Aufstieg, darunter der Anstieg über die Schulter des Monte Cinto, dem höchsten Berg Korsikas. Das Gelände ist ausgesetzt, Ketten sichern die steilsten Stellen, und die Route führt auf über 2.600 m. Wetterumschwünge treten auf dieser Höhe schnell auf.

Der früher berühmte Cirque de la Solitude, ein Felskessel mit Ketten-Ab- und -Aufstieg, ist nach einem Felssturz mit Todesfolge offiziell gesperrt. Die aktuelle Hauptroute umgeht ihn und führt über die westliche Schulter des Monte Cinto. Die neue Route ist nicht leichter, sie ist streckenweise sogar länger und technisch anspruchsvoller als die alte Variante durch den Cirque.

Insgesamt gilt: Die nördliche Hälfte ist die schwierigere. Wer sie schafft, hat die härteste GR20-Kost hinter sich.


GR20 Etappen: von Nord nach Süd oder von Süd nach Nord?
GR20 Etappen: von Nord nach Süd oder von Süd nach Nord?

GR20 Karte

Unten findest du eine Karte mit dem GR20 von Calenzana nach Conca. Du kannst einige der Hütten entlang des Weges und die Stadt Vizzavona sehen, den Mittelpunkt des Trecks, der die nördliche von der südlichen Hälfte trennt.

GR20 Korsika: Refuges, wo du schläfst

Entlang des GR20 Korsika gibt es keine Hotels, keine Campingplätze mit Sanitäranlagen und keinen Supermarkt. Die Refuges des Naturparks sind die einzigen festen Anlaufstellen auf der Strecke. Sie bieten Matratzenlager in Gemeinschaftsräumen mit Holzetagenbetten, kalte Duschen und Außentoiletten, eine Gemeinschaftsküche mit Gas sowie abends eine warme Mahlzeit.

Deinen eigenen Schlafsack bringst du immer mit, unabhängig davon, ob du im Matratzenlager oder im Zelt schläfst. Zelten ist nur auf den Biwakplätzen direkt bei den Refuges erlaubt, nicht frei auf der Strecke. Manche Refuges verleihen Zelte, aber Eigenausstattung ist zuverlässiger.

Das eigentliche logistische Problem ist die Reservierung: Im Juli und August sind die beliebtesten Refuges Wochen im Voraus ausgebucht. Wer spontan startet, schläft möglicherweise ohne gebuchtes Abendessen unter freiem Himmel. Bookatrekking übernimmt die Reservierung aller Refuges entlang deiner gewählten Variante, bevor du abreist.

"Der Trip war sehr gut organisiert und die App bereitet einen gut auf alles vor (inkl. Routen, Packliste, Wetter Forecast etc.). Selbst als ich die Reise umbuchen musste, wurde mir nett und kompetent geholfen. 5 Sterne"

— Christoph, 5 Sterne auf Trustpilot, September 2026

Strom gibt es an den Refuges, aber die Anzahl der Steckdosen ist immer geringer als die Zahl der Wanderer. Eine Powerbank gehört ins Gepäck. Die Refuges sind in der Regel von Ende Mai bis Anfang Oktober bewirtschaftet; außerhalb dieser Zeit sind sie zugänglich, aber unbemannt und ohne Verpflegung.


Verpflegung auf dem GR20-Trek

Halbpension ist nicht inbegriffen, wenn du deine Unterkunft buchst. Du kannst wählen, ob du Verpflegung mitnimmst oder dich in den Hütten verpflegen willst. Eine Süßwasserquelle findest du immer in der Nähe der Hütten. Du kannst auch Lebensmittel kaufen und eine warme Mahlzeit und Frühstück buchen. Es ist zu beachten, dass die warmen Mahlzeiten bei der Ankunft reserviert werden müssen.

Halbpension ist nicht inbegriffen, wenn du deine Unterkunft buchst. Du kannst wählen, ob du Verpflegung mitnimmst oder dich in den Hütten verpflegen willst. Eine Süßwasserquelle findest du immer in der Nähe der Hütten. Du kannst auch Lebensmittel kaufen und eine warme Mahlzeit und Frühstück buchen. Es ist zu beachten, dass die warmen Mahlzeiten bei der Ankunft reserviert werden müssen.

Die Menüs sind von Hütte zu Hütte verschieden, und ihre Mahlzeiten hängen gewöhnlich vom Vorrat ab, den sie haben. Warme Abendessen können zwischen 15-20 Euro kosten, während Frühstück und Abendessen jeweils etwa 8-12 Euro kosten. Hütten sind die einzigen Orte, an denen du entlang des Weges Lebensmittel kaufen und Trinkwasser bekommen kannst. Es gibt jedoch einige Etappen, wo du in den Dörfern unten einkaufen gehen kannst. Alle Hütten haben eine Innenküche, die du benutzen kannst. Diese sind mit Gas, Wasser und Küchenutensilien ausgestattet. Nimm immer ein Feuerzeug oder Streichholz mit! Möglicherweise wirst du feststellen, dass für eine große Anzahl hungriger Wanderer nur 4 Gaskocher zur Verfügung stehen, also versuche, Geduld zu haben.

Höhepunkte auf dem GR20-Weg

Diese spektakuläre Wanderung ist voller atemberaubender Aussichten und atemberaubender Felsformationen. Hier sind einige der Höhepunkte, auf die du während deiner Wanderung stoßen wirst:

  • Cirque de la Solitude: ein steiler und anspruchsvoller Abschnitt zwischen der Refuge d'Asco Stagnu und der Refuge de Tighjettu, wo die Wanderer mit Hilfe der am Felsen befestigten Ketten klettern müssen.
  • Lac de Nino: ein Gletschersee inmitten der Graswiesen zwischen dem Refuge de Ciottulu di i Mori und dem Refuge de Manganu.
  • Lac de Melo and Lac de Capitello: zwei von schroffen Felsen umgebene Gletscherseen zwischen Refuge de Pietra Piana und Refuge de l'Onda.
  • Monte d'Oro: der 12. höchste Gipfel Korsikas.
  • Monte Incudine (2134 m): der höchste Berg von Korsika im Süden Korsikas mit großartigen Aussichten auf das Plateau de Coscione zwischen Refuge d'Usciolu und Refuge d'Asinao.
  • Aiguilles de Bavella: spektakuläre Klippen zwischen Refuge d'Asinao und Refuge de Paliri.

Höhepunkte auf dem GR20-Weg
Höhepunkte auf dem GR20-Weg

GR20 Wanderweg - Welcher Route soll ich folgen?

Hier ist ein detaillierter 15-stufiger Plan für den gesamten GR20-Trek. Vergiss nicht, dass du, wenn du nicht den gesamten Trek absolvieren möchtest, an jedem beliebigen Ende der Route beginnen und auf halber Strecke in Vizzavona enden kannst. Bei Bookatrekking.com haben wir Angebote sowohl für den gesamten Trek als auch nur für die Nord- und Südhälfte. Hier findest du alle unsere Optionen.

Tag
1

Calenzana - Refuge d'Ortu di u Piobbu

Dauer: 05:55 h
Abstand: 11.4 km
Aufstieg: 1370 m
Abstieg: 90 m

Dieser lange anfängliche Anstieg führt dich direkt von den engen Straßen von Calenzana in die Berge. Während sich der Pfad über die Hügel von Balagne schlängelt, verschwinden Olivenhaine, Terrassen und der Duft der Macchia allmählich. Weiter oben schließt sich der Wald um dich herum und bietet durch die Bäume hindurch einen Blick auf die Bucht und die umliegenden Berge. Der Tag endet auf einem felsigen Kamm, nicht weit von den Hügeln unterhalb des Monte Corona.

Vom Dorf aus führt die Route über gepflasterte Straßen und Treppen, bevor sie auf einen steinigen Maultierpfad durch dichtes Gebüsch trifft. Nach einer Weile wird der Pfad steiler, während er sich durch die duftende Macchia in Richtung Bocca u Corsu windet, dem ersten Aussichtspunkt mit Blick auf die Bucht von Calvi. Der Aufstieg setzt sich durch einen Pinienwald bis zur Terrasse von Arghjova fort und verläuft dann entlang des Kamms bis zur Bocca à U Saltu (1.250 m). Jenseits des grasbewachsenen Passes durchquert der Pfad einen herausfordernden Abschnitt und steigt in Richtung Bocca à U Bazzichellu (1.486 m) an.

Am Ende weicht das felsige Gelände verstreuten Kiefern und kleinen grasbewachsenen Terrassen. Das Refugium befindet sich direkt hinter einer Biegung, auf einem Berghang gelegen, mit weitem Blick zurück auf die Region Balagne. Es ist der perfekte Ort, um sich auszuruhen, die Abendfarben zu genießen und das nächste Abenteuer zu planen.

Refuge d'Ortu di u Piobbu

Info
Refuge d'Ortu di u Piobbu
Refuge d'Ortu di u Piobbu
Tag
2

Refuge d'Ortu di u Piobbu - Refuge de Carrozzu

Dauer: 04:05 h
Abstand: 7.5 km
Aufstieg: 600 m
Abstieg: 850 m

Diese Hochroute verbindet zwei felsige Schutzhütten über einen sich windenden Bergrücken. Von der grasbewachsenen Terrasse der ersten Hütte ist der Aufstieg zunächst sanft, bevor er steil zu einer Kette von Pässen ansteigt. Sobald du die letzten Kiefern hinter dir gelassen hast, wirst du mit Ausblicken auf die Punta Innominata (1.986 m) und die ferne Masse des Monte Cinto (2.706 m) belohnt. Nachdem du den höchsten Punkt des Hauptgrats erreicht hast, führt die Route bergab durch dunklere Wälder zur zweiten Hütte.

Von dort aus steigt ein markierter Pfad durch verdrehte Kiefern und Granitplatten. Eine klare Quelle und verstreute Steiruinen bieten die Möglichkeit für eine kurze Rast vor dem langen Aufstieg. Der Pfad wird dann enger und zieht sich in Serpentinen unterhalb des Bocca di Pisciaghja/Piccaia (2.012 m) entlang, mit tiefen Einblicken in den Bonifatu-Wald, bevor er luftige Balkone durchquert. Nach einem felsigen Kletterabschnitt überquerst du die Bocca di l'Innominata, gelegen zwischen der Punta Innominata (1.986 m) und der Punta Ghialla (2.085 m).

Der Abstieg beginnt mit felsigen Stufen, die dann in erdige Pfade übergehen, die sich durch hohe Kiefern winden. Allmählich wird das Geräusch von fließendem Wasser lauter, während du kleine Bäche und schattige Schluchten überquerst. Ein letzter Konturpiste führt zu einer grasbewachsenen Lichtung, zwischen deren Bäumen du Steingebäude und Zeltplattformen siehst. Hier kannst du deine Füße im nahegelegenen Bach kühlen und beobachten, wie der Abendnebel das Tal entlangzieht.

Refuge de Carozzu

Info
Refuge de Carozzu
Refuge de Carozzu
Tag
3

Refuge de Carozzu - Refuge d'Asco Stagnu

Dauer: 04:05 h
Abstand: 5.3 km
Aufstieg: 710 m
Abstieg: 570 m

Aus der bewaldeten Senke rund um den Zufluchtsort steigt die Route zurück in die hohen Berge. Der Pfad verlässt bald die Kiefern für einen zackigen Grat unterhalb von Muvrella (2.148 m), wo Klippen und entfernte Gipfel dich von allen Seiten umgeben. Nach dem Hauptaufstieg ändert sich der Charakter, wenn du zu einem weiten Zirkus oberhalb des Asco-Tals hinabsteigst und den Tag zwischen Skiliften, dunklem Wald und der kleinen Siedlung Haut Asco beendest.

Von den Terrassen folgst du zuerst einem schmalen Pfad durch Kiefern zum Spasimata-Bach. Ketten helfen dir über polierte Felsen und Vorsprünge, mit Becken und kleinen Wasserfällen darunter. Nach dem Überqueren der berühmten Hängebrücke wird der Weg steiler und steigt in engen Zickzacks auf felsigen Stufen an. Weiter oben lichten sich die Bäume und du erreichst ein raues Becken mit Felsbrocken und Platten, dann geht es weiter zum Pass in der Nähe von Muvrella, dem höchsten Punkt des Tages.

Hinter dem Kamm wendet sich der Weg zur Asco-Seite und beginnt einen langen Abstieg. Loser Stein weicht Erdpfaden und dann breiteren Wegen, während du dich dem Skigebiet näherst. Das Rauschen des Flusses wird lauter und Sessellifte erscheinen über den Bäumen. Ein letzter Spaziergang über offenes Gelände führt zu dem Cluster von Unterkünften und Einrichtungen in Haut Asco, wo heiße Duschen, kalte Getränke und weite Bergblicke auf dich warten.

Refuge d'Asco Stagnu

Info
Refuge d'Asco Stagnu
Refuge d'Asco Stagnu
Tag
4

Refuge d'Asco Stagnu - Refuge de Tighjettu

Dauer: 06:30 h
Abstand: 8.3 km
Aufstieg: 1160 m
Abstieg: 910 m

Ausgehend von der kleinen Skistation im Asco-Tal verliert diese Route keine Zeit und führt direkt zum Hochland unterhalb des Monte Cinto (2.706 m). Ein langer, stetiger Anstieg führt von schattigen Kiefern auf helle Granitplatten und Geröll, mit sich weitenden Ausblicken über zerklüftete Grate. Nachdem man die felsige Schulter in der Nähe von Pointe des Éboulis (2.607 m) erreicht hat, ändert sich die Stimmung, als man ins wilde obere Golo-Tal hinabsteigt in Richtung der versteckten Mulde von Tighjettu.

Von den Gebäuden aus verlässt der Pfad schnell die Pisten und folgt dem Ruisseau du Tighiettu flussaufwärts, kletternd auf Granitstufen neben klaren Pools. Bald erscheinen Ketten, um kurze Querungen über glatte Platten und Simse zu sichern, bevor der Weg in steinige Zickzacks steiler wird. Weiter oben passiert man den Lac d’Argentu, dann geht es in einem letzten ermüdenden Anstieg auf losem Geröll zum Pass in der Nähe von Pointe des Éboulis, wo auf beiden Seiten Klippen abfallen und die Skyline von Paglia Orba (2.525 m) in Sicht kommt.

Der Abstieg ins Golo-Tal beginnt steil, schlängelt sich durch Rinnen und Geröllfelder, bevor er auf sanftere Wege neben dem Bach übergeht. Kleine Wasserfälle, Felsplatten und gelegentliche Kiefernbestände erhellen den Weg, während man an Höhe verliert. Nahe dem Talboden verlässt die Route das Haupttal und steigt kurz in ein seitliches Becken, wo die Hütte auf einem grasbewachsenen Sims erscheint, umgeben von Granitwänden. Hier kann man den Rucksack abstellen, die schmerzenden Füße im Fluss baden und die Abendfarben beobachten.

Refuge de Tighjettu

Info
Refuge de Tighjettu
Refuge de Tighjettu
Tag
5

Refuge de Tighjettu - Refuge de Ciottulu di i Mori

Dauer: 03:30 h
Abstand: 6.8 km
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 330 m

Vom felsigen Kessel rund um das Refugium senkt sich diese kürzere Etappe sanft in das wilde Tal unterhalb von Paglia Orba (2.525 m) und Capu Tafunatu (2.335 m). Der Pfad schlängelt sich zwischen Felsbrocken und Kiefern hindurch, mit Balkonausblicken auf Klippen und das weiße Band des Golo weit unten. Klare Pools und glatte Platten laden zu einer Pause ein, bevor die Route in Richtung eines hängenden Beckens abbiegt, wo das nächste Refugium hoch über dem Fluss wartet.

Von den Gebäuden aus folgst du einem steinigen Pfad bergab, der bald den Golo und seine Nebenbäche erreicht. Der Weg schlängelt sich am Wasser entlang, überquert glattes Granit und kleine Holzbrücken, vorbei an tiefen Becken, die in der Sonne türkis leuchten. Nach einer letzten Reihe von Überquerungen schwingt der Weg vom Fluss weg und beginnt auf staubigen Zickzacks zu steigen, stetig an Höhe gewinnend in Richtung des Sattels über dem Tal.

In der Nähe des Kamms öffnet sich das Gelände zu einer rauen Weide, übersät mit Felsen und niedrigem Gras. Ein letzter Anstieg über zerbrochene Platten bringt dich zum Refugium, das auf einer Schulter thront mit weitem Blick auf das Niolu-Plateau und die zerklüftete Skyline von Paglia Orba. Sobald du deinen Rucksack ablegst, bleibt Zeit, das wechselnde Licht auf den Klippen zu beobachten und dem fernen Murmeln des Flusses weit unten zu lauschen.

Refuge de Ciottulu di i Mori

Info
Refuge de Ciottulu di i Mori
Refuge de Ciottulu di i Mori
Tag
6

Refuge de Ciottulu di i Mori - Refuge de Manganu

Dauer: 08:50 h
Abstand: 23.7 km
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 1080 m

Diese lange Traverse verbindet den felsigen Horst von Ciottulu di i Mori mit den weiten Wiesen rund um Manganu. Der Morgen beginnt zwischen kahlen Graten und dem oberen Golo-Fluss, dann gleitet man in dunkle Kiefernwälder und den offenen Pass von Vergio. Später ändert sich der Charakter erneut, wenn man in Richtung der grasbewachsenen Mulde des Lac de Nino aufsteigt, wo Bäche durch leuchtende Pozzines mäandern. Ein letzter rollender Pfad führt über das Plateau zur Hütte, die über dem Tavignanu-Tal versteckt liegt.

Von der Hütte aus fällt der Weg neben dem jungen Golo ab, vorbei an kleinen Wasserfällen und glatten Granitplatten in der Nähe der Bergerie de Radule. Holzbrücken und schmale Pfade führen dich in dichten Laricio-Kiefernwald, bevor ein sanfterer Pfad dich zu den Gebäuden und der Kapelle des Vergio-Passes bringt. Nach dem Überqueren der Straße steigt ein alter Maultierpfad wieder durch verstreute Kiefern und Weiden an und führt in Richtung des abgerundeten Grats von Bocca a Reta.

Jenseits des Kammes öffnen sich Ausblicke auf Paglia Orba (2.525 m), Monte Cinto (2.706 m) und das breite Becken, das den Lac de Nino verbirgt. Der Pfad führt hinunter über schwammartige Rasenflächen und flache Pools, wo oft Pferde und Kühe grasen. Dem neugeborenen Tavignanu folgend, überquert man kleine Bäche und schlängelt sich zwischen Granitblöcken hindurch, bis die Dächer von Manganu vor einem auftauchen. Das Refuge sitzt auf einer grasbewachsenen Stufe über dem Tal, ein entspannter Ort, um die Füße abzukühlen und die Abendwolken zu beobachten.

Refuge de Manganu

Info
Refuge de Manganu
Refuge de Manganu
Tag
7

Refuge de Manganu - Refuge de Petra Piana

Dauer: 04:50 h
Abstand: 8.7 km
Aufstieg: 800 m
Abstieg: 570 m

Von den ruhigen Weiden rund um Manganu führt der Weg schnell zurück in das große Bergland. Ein stetiger Aufstieg führt zu einer gezackten Skyline über dem Tavignanu-Tal, mit dem Monte Rotondo (2.622 m), der über dem Talkessel emporragt. Während du an Höhe gewinnst, fällt die grasige Mulde ab und ein felsiger Grat übernimmt, der dich in eine wildere Welt aus zerbrochenem Granit, hängenden Becken und versteckten Seen führt, die weit unter den Pässen aufblitzen.

Vom Refuge aus steigt der Pfad zunächst sanft an, zieht über dem Tavignanu entlang, bevor er scharf in den Hauptaufstieg abbiegt. Der Weg schlängelt sich zwischen Felsen und kurzen Felsstufen in Richtung Bocca alle Porte (2.255 m), wo Ketten auf steileren Platten helfen und das Terrain alpiner wird. Jenseits des Passes folgst du einem luftigen Grat vorbei am Gipfel der Punta alle Porte (2.313 m), Balkone fallen hinab zum Lac de Capitellu und Lac de Melo, beide tief in einem dunklen Talkessel gelegen.

Später taucht die Route von der Kammhöhe ab, absteigend auf losen Steinen und sandigen Zickzackwegen in ein hohes Becken über dem Restonica-Tal. Der Fels weicht langsam Grasflecken und verstreuten Kiefern, und ein Bach erscheint neben dem Pfad. Ein letzter, leichterer Querweg führt direkt zum Refuge auf seinem grasigen Hügel, über den sich vereinigenden Tälern thronend. Hier kannst du deinen Rucksack ablegen, Wasser auffüllen und das letzte Licht von den grauen Wänden des Monte Rotondo schwinden sehen.

Refuge de Petra Piana

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Refuge de Petra Piana
Refuge de Petra Piana
Tag
8

Refuge de Petra Piana - Refuge de l'Onda

Dauer: 04:20 h
Abstand: 10 km
Aufstieg: 420 m
Abstieg: 850 m

Beginnend hoch an der Schulter unterhalb des Monte d’Oro (2.389 m), führt diese Etappe von offenem Granit in ein überraschend grünes Tal. Der Weg folgt dem lebhaften Manganello-Bach, wo Wasserfälle, Rutschen und tiefe Felsenbecken zwischen Platten glitzern. Während sich das Tal weitet, übernehmen Kastanien- und Kiefernwälder, bevor ein letzter Anstieg zurück ins Freie führt. Die Berghütte erscheint auf einem grasbewachsenen Hügel und blickt auf die bewaldeten Hügelketten und den gewundenen Flusslauf unten.

Von der Berghütte steigst du zuerst auf einem felsigen Pfad ab und tauscht schnell alpines Gras gegen Heidekraut, Wacholder und verstreute Kiefern. Der Weg schließt sich dem Manganello an, überquert eine Holzbrücke und folgt dann dem Fluss stromaufwärts. Klare Becken und glatte Felsen laden zu einer Pause ein, wobei Wasserfälle nie weit entfernt sind. Vorbei an Schäferhütten und alten Steinmauern folgst du dem Wasser, bis der Weg schließlich den Bach verlässt und bergauf durch dichteren Wald führt.

Ein stetiger Anstieg auf weichen Waldwegen bringt dich zurück in offeneres Gelände, wo verstreute Felsen und niedrige Sträucher wiederkehren. Bald kommen die Dächer der Berghütte auf einer abgerundeten Schulter über dem Tal in Sicht. Steinbauten, grasbewachsene Terrassen und ein nahegelegener Bach machen es zu einem angenehmen Ort, um zu verweilen. Sobald die Stiefel ausgezogen sind, kannst du dich im Gras ausstrecken und das Abendlicht über den Grat des Monte d’Oro gleiten sehen.

Refuge de l'Onda

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Refuge de l'Onda
Refuge de l'Onda
Tag
9

Refuge de l'Onda - Le Vizzavona

Dauer: 05:30 h
Abstand: 10.6 km
Aufstieg: 660 m
Abstieg: 1140 m

Vom grasbewachsenen Hügel bei der Hütte aus gehst du schnell in die offenen Hochgebirge. Der Weg steigt in Richtung des Grats von Punta Muratellu (2.141 m) an, mit immer weitreichenderen Ausblicken auf den Monte d’Oro (2.389 m) und das tiefe Tal von Vizzavona. Auf dem Kamm fühlt sich alles groß und leer an, Granit unter deinen Füßen und Wellen von Wald weit unten. Dann beginnt ein langer Abstieg in eine Welt aus Wasser und Kiefern.

Der Pfad folgt dem felsigen Muratello-Grat und fällt dann steiler ab, über Felsen und glatte Platten, wo du froh bist, ab und zu deine Hände zu benutzen. Mit jeder Biegung kommt der Wald näher und das Rauschen des Agnone-Bachs wird lauter. Weiter unten wanderst du an den Cascades des Anglais vorbei, wo klare Becken, natürliche Felsrutschen und Holzbrücken fast zu einem Bad oder einer Mittagspause einladen.

Nach den Wasserfällen wird der Weg breiter und weicher und du folgst dem Fluss durch den schattigen Kiefernwald. Langsam tauchen die ersten Häuser zwischen den Bäumen auf und du spürst, dass die bewohnte Welt näher kommt. Ein letztes Stück vorbei an einer Kapelle, einer Eisenbahnlinie und kleinen Cafés bringt dich ins Herz von Vizzavona. Hier kannst du deinen Rucksack ablegen, ein Getränk bestellen und auf den Granitgrat zurückblicken, der hoch über dem Dorf hängt.

Le Vizzavona

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Le Vizzavona
Le Vizzavona
Tag
10

Le Vizzavona - Gite u Fugone

Dauer: 05:50 h
Abstand: 14 km
Aufstieg: 920 m
Abstieg: 280 m

Diese Route führt dich von den kühlen Wäldern von Vizzavona hinauf auf den offenen zentralen Kamm von Korsika. Der Tag beginnt zwischen Kastanien- und Kiefernwäldern mit dem Klang von Flüssen in der Nähe, dann steigt er langsam zu grasigen Schultern und verstreuten Felsen an. Weiter oben öffnen sich die Ausblicke auf den Monte Renoso (2.352 m) und die Täler von Gravona und Fiumorbo. Der Tag endet bei den Bergeries und der Skistation von E Capanelle, die auf einem sanften Sattel liegt, umgeben von sanften Gipfeln.

Vom Dorf folgst du ruhigen Wegen und Waldpfaden, überquerst klare Bäche nahe Steinbrücken und natürlichen Pools. Der Pfad beginnt dann in langen Zickzackkurven durch Buchen- und Kiefernwälder zu steigen, vorbei an alten Steinmauern und den Ruinen von Schäferhütten. Oberhalb von Saparecce lichten sich die Bäume und die Route gewinnt einen Kamm mit weitem Blick zurück auf den Monte d'Oro und voraus auf den Monte Renoso. Ein aufsteigender Querweg vorbei an der Bergerie d'Alzeta und offenen Weiden führt zu den Skipisten.

Gegen Ende wird das Gelände sanfter und Wege verteilen sich über den grasigen Sattel. Bald passierst du die ersten Steinhütten und Skigebäude von E Capanelle. Die Hütte liegt direkt oberhalb der Straße, nahe den Bergeries, mit Aussicht auf bewaldete Täler und abgerundete Gipfel. Sobald du ankommst, kannst du deinen Rucksack ablegen, Wasser auffüllen und dich auf der Terrasse niederlassen, während das Abendlicht die umliegenden Kämme weicher erscheinen lässt.

Gite u Fugone

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Gite u Fugone
Gite u Fugone
Tag
11

Gite u Fugone - Refuge de Prati

Dauer: 07:20 h
Abstand: 17.7 km
Aufstieg: 910 m
Abstieg: 700 m

Beim Verlassen des Ski-Dörfchens E Capannelle tauscht diese Etappe die geschäftige Terrassen des Refugiums gegen lange, ruhige Waldwege ein. Die Route verläuft entlang der östlichen Flanke des Monte Renoso, überquert Weideflächen und Bäche, die unter Buchen und Kiefern verborgen sind. Weit entfernt von den felsigen Kämmen des Nordens ist die Stimmung hier sanfter, mit Blicken auf runde Gipfel und entfernte Dörfer. Später am Tag wird das Gelände wieder steiler, als der Weg zurück zum hohen Grat ansteigt, wo das nächste Refugium liegt.

Von den Gebäuden führt ein angenehmer Pfad durch verstreute Kiefern zu den Bergeries von Traggette und steigt dann sanft zur Casaccia-Brücke über den Marmano-Bach ab. Der Weg verläuft auf einem ungefähr gleichmäßigen Niveau über schattige Hänge, schlängelt sich zwischen Lichtungen, Steinmauern und alten Schäferhütten hindurch. Höhere Wiesen und ein kurzer Abstecher bieten Ausblicke auf die Pozzi-Feuchtgebiete, ein Flickenteppich aus Teichen und leuchtendem Rasen. Allmählich sinkt man auf die Straße am Col de Verde (1.289 m) ab, wo das San Petru di Verde Relais zu einer Pause einlädt.

Nach dem Col biegt die GR wieder in den Wald ab und steigt steiler auf einem felsigen Pfad an. Buchen und Kiefern lichten sich, wenn du dich Bocca d’Oru (1.846 m) näherst, wo der Grat plötzlich sowohl die tyrrhenische Küste als auch die inneren Gipfel offenbart. Ein letzter luftiger Traverse entlang des Kamms führt zum Refugium, das auf einer grasbewachsenen Schulter knapp unterhalb des Gipfelkamms thront. Sobald du ankommst, kannst du zusehen, wie Wolken über den Horizont rasen, während die Lichter der östlichen Ebene weit unten erscheinen.

Refuge de Prati

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Refuge de Prati
Refuge de Prati
Tag
12

Refuge de Prati - Refuge d'Usciolu

Dauer: 04:50 h
Abstand: 10.8 km
Aufstieg: 620 m
Abstieg: 680 m

Dieser tag mit vielen Graten hält dich fast von den ersten Schritten aus dem Refugium hoch über den Tälern. Der Pfad folgt dem langen Kamm nach Süden, springt von grasbewachsenen Hügeln zu zerbrochenem Granit und Zwergkiefern, mit Blick auf die tyrrhenische Küste auf der einen Seite und die wilden inneren Grate auf der anderen. Wenn die Luft klar ist, kannst du Monte Renoso hinter dir und Monte Incudine vor dir ausmachen, was ein echtes Gefühl gibt, das Herz Korsikas zu durchqueren.

Vom Refugium steigt der Weg sanft an, um den Kamm wiederzuerlangen, und verläuft dann entlang felsiger Rippen und kurzer Grasabschnitte vorbei an Punta Capellu und einer Ansammlung alter Schäferunterkünfte. Gelegentliche Abstiege in flache Sättel bringen dich in Heidekraut und niedrige Kiefern, bevor der Pfad wieder ansteigt in Richtung Bocca di Laparo, eine panoramische Kerbe zwischen den Tälern Taravo und Fiumorbo. Der letzte Teil der Traverse tanzt über geneigte Platten und knorrige Blöcke, immer mit dem Wind dicht an deiner Schulter.

Beim Nähern des letzten Grats wird der Boden rauer, aber die Aussichten werden noch weiter. Die Dächer des Refugiums erscheinen plötzlich auf einer schmalen Schulter, entlang des Kamms aufgereiht wie ein kleines steinernes Dorf im Himmel. Sobald du ankommst, kannst du deinen Rucksack ablegen, Wasser von der Quelle nachfüllen und zusehen, wie Abendwolken über den Grat jagen, während die Lichter der Dörfer auf der östlichen Ebene weit unten zu flackern beginnen.

Refuge d'Usciolu

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Refuge d'Usciolu
Refuge d'Usciolu
Tag
13

Refuge d'Usciolu - Refuge d'Asinao

Dauer: 07:35 h
Abstand: 21 km
Aufstieg: 800 m
Abstieg: 1010 m

Von dem luftigen Grat rund um die Hütte führt dieser lange Tag von zerklüftetem Granit zu den Weideflächen des Cuscionu-Plateaus und zurück in ernsthafte Berge. Der Morgen folgt dem hohen Gelände mit Meeresblicken bei klarem Wetter, bevor es zu weitläufigen, sumpfigen Wiesen hinabgeht, wo Ponys und Kühe zwischen Bächen umherstreifen. Später bringt ein stetiger Aufstieg dich auf die Schulter des Monte Incudine (2.134 m), gefolgt von einem letzten Abstieg in das abgelegene Hirtenland rund um die nächste Hütte.

Von den Gebäuden folgt ein markierter Pfad dem Kamm über Punta di l’Usciolu und Punta Scaddatta (1.834 m), mit frühen Blicken auf die tyrrhenische Küste. Nach Bocca di l’Usciolu (1.805 m) wird das Gelände sanfter und der Weg fällt zum Cuscionu-Plateau ab, kreuzt Quellen und feuchte, grasige Senken. An Bergeries und niedrigen Steinmauern vorbei, wanderst du zwischen verstreuten Kiefern und frei herumlaufenden Tieren, während die Skyline des Monte Incudine langsam vor dir wächst.

In der Nähe von Bocca Stazzunara (2.021 m) schwingt der Pfad auf raue Platten und beginnt einen schärferen Abstieg, mit Ausblicken bis zu den Aiguilles de Bavella. Steinige Zickzackwege führen über Schluchten und Macchia-Flecken, bevor das Gefälle schließlich nachlässt. Die Gebäude der Hütte und umliegenden Bergeries erscheinen auf einer grasbewachsenen Schulter über dem Asinao-Tal, ein entspannter Ort, um die müden Füße im Bach zu baden und die Sonne hinter Monte Incudine untergehen zu sehen.

Refuge d'Asinau

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Refuge d'Asinau
Refuge d'Asinau
Tag
14

Refuge d'Asinau - Refuge de Paliri

Dauer: 06:15 h
Abstand: 15.5 km
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 970 m

Vom Refuge d'Asinau aus lässt du die zerklüfteten, hohen Berge hinter dir, während du dich auf eine wunderschöne, abwechslungsreiche Route nach Südosten begibst. Zuerst führt der Weg hinab in die Täler unterhalb der Hänge des Monte Incudine (2.134 m), bevor er zum Bavella-Pass (1.218 m) ansteigt. Während du weitergehst, wirst du immer mehr Blicke auf die zerklüfteten Aiguilles de Bavella und in der Ferne auf das Meer erhaschen. Wenn du das Refuge d'I Paliri erreichst, wird es sich anfühlen, als hättest du einen langen Gebirgskamm überquert.

Von der Hütte aus steigst du über felsige Pfade und niedrige Kiefern ab und überquerst dabei mehrere Gebirgsbäche. Du verlierst an Höhe über welliges Gelände, während du an Schluchten, Wasserfällen und Aussichtspunkten vorbei in Richtung Tal absteigst, umgeben von den Aiguilles de Bavella. Als Nächstes steigst du kurz durch den Wald und über offene Hänge zum Dorf Bavella und seinem Pass. Hier wirst du kurz an Terrassen, einer Kapelle und Menschenmengen vorbeikommen, bevor du wieder in die Ruhe zurückkehrst.

Nach Bavella wird der Weg sanfter und du folgst einer abwechslungsreichen Route durch Kiefernwälder, vorbei an Granitformationen, Teichen und Ausblicken auf die Inseln. Kleine Anstiege und Abstiege führen dich vorbei an Aussichtspunkten, die panoramische Ausblicke auf die Gipfel und das Meer bieten. Schließlich taucht das Refuge d'I Paliri auf, eingebettet auf einem Balkon, umgeben von runden Felsen und Schirmkiefern. Hier kannst du dich ausruhen und die Aussicht von der Hütte bewundern.

Refuge de Paliri

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Refuge de Paliri
Refuge de Paliri
Tag
15

Refuge de Paliri - Conca

Dauer: 05:20 h
Abstand: 13.3 km
Aufstieg: 290 m
Abstieg: 1090 m

Wenn du die felsige Zirkuslandschaft des Refuge de Paliri hinter dir lässt, beginnst du deinen letzten schwankenden Abstieg zum Meer. Die schroffen Gipfel schrumpfen allmählich hinter dir aus dem Blickfeld, während das Blau des Mittelmeers allmählich am Horizont auftaucht. Der Weg schlängelt sich von Granitplatten in einen Kiefernwald, gefüllt mit dem Duft der Macchia, und tauscht Klippen und Grate gegen warme Luft und Vogelgesang. Wenn du Conca erreichst, scheint die abgelegene Welt des GR20-Pfads hoch über dir zu schweben.

Der Pfad beginnt mit einem meist flachen, steinigen Abstieg zwischen geformten Granitblöcken, entlang abgerundeter Türme und verstreuter Kiefern. Ein kurzer, aber steiler Anstieg bringt dich nahe an die Punta di Monte Sordu (1.117 m), wonach du in einen Wald hinabsteigst. Hier folgst du erdigen Wegen und gelegentlichen felsigen Stufen vorbei an klaren Bächen, Teichen und kleinen Wasserfällen. Kurze, sanfte Anstiege unterbrechen den Abstieg und bieten letzte Balkonblicke auf den zentralen Kamm Korsikas und die entfernte Küstenlinie.

Weiter unten wird das Gelände weicher und geht in breitere Wege über, gesäumt von Bäumen, Heidekraut und Zistrosen. Alte Mauern, Terrassen und die ersten Häuser signalisieren deine Annäherung an Conca. Ein letzter Abschnitt entlang von Gassen führt ins Dorf, wo einladende Cafés und Brunnen dich zum Verweilen einladen. Jetzt ist die Zeit, um auf die Berge zurückzublicken und das Ende deiner Reise zu feiern.

GR20 Karte, Markierung und Orientierung

Der GR20 Korsika ist durch das klassische rot-weiße System der Grandes Randonnées markiert. Die Pfosten und Felsbeschriftungen sind auf dem Großteil der Strecke gut zu sehen. Wer aufmerksam bleibt, verliert den Weg selten.

Auf Granitplatten im Nebel oder kurz nach einem Schneeschauer ändert sich das. Die Markierungen sind dann schwerer zu erkennen, und auf blank poliertem Fels folgt man eher dem Gelände als den Zeichen. Genau hier hilft ein GPX-Track, der auf dem Smartphone auch offline abrufbar ist.

GR20 Wanderweg: Markierung und Wegweiser

Der GR20 Wanderweg ist mit roten und weißen Balken auf Fels, Bäumen und Holzpfählen markiert. An Abzweigungen gibt es meist Wegweiser mit Zeitangaben. Die angegebenen Zeiten richten sich nach durchschnittlich fitten Wanderern ohne schweres Gepäck. Mit vollbepacktem Rucksack planst du besser 20 bis 30 Prozent mehr Zeit ein.

Gelbe Reflektoren an Bäumen ergänzen die Markierung auf verschneiten oder nebelreichen Abschnitten. Wer die Zeichen verliert, ist in der Regel zu weit von der Route abgekommen: Umkehren und die letzte sichere Markierung suchen ist die richtige Reaktion.

Für die Navigation empfehlen wir die Bookatrekking-App: Sie enthält die Offline-Karte der gesamten Route, einen GPX-Track für jede Etappe und zeigt den aktuellen Wetterbericht direkt am Refuge-Standort an. So siehst du auf einen Blick, ob das Wetter für den morgigen Passübergang stabil ist, ohne auf Mobilfunkempfang angewiesen zu sein.

Zum Thema Ausrüstung und was du in deinen Rucksack packst: Eine vollständige Hüttentour-Packliste findest du in unserem Blogbeitrag mit allen empfohlenen Ausrüstungsgegenständen für mehrtägige Trekking-Touren.


GR20 Karte, Markierung und Orientierung
GR20 Karte, Markierung und Orientierung

Packliste für den GR20

Es spielt keine Rolle, wo und wie lange du wandern gehst: Die richtige Ausrüstung mitzunehmen ist das A und O. Für eine Wandertour in den Bergen brauchst du in erster Linie einen guten Rucksack. Die Größe deines Rucksacks hängt davon ab, wie viele Tage du in den Bergen verbringen wirst, von der Jahreszeit und von der Kleidung, die du mitnehmen willst. Wir haben eine Packliste mit den wichtigsten Kleidungsstücken zusammengestellt, die du einpacken solltest, und einigen Extras, die du vielleicht nützlich findest:
  • Essentials

  • Zusätzliches

Sicherheitstipps für den GR20

Beim Wandern ist es klug, auf ein paar Punkte zu achten. Auch wenn es nicht das erste Mal ist, solltest du die Berge niemals unterschätzen. Eine gute Tourenplanung und die Einhaltung der Vorschriften in den Bergen erhöhen die Sicherheit erheblich. Damit dein Wanderabenteuer eine sichere und angenehme Erfahrung wird, findest du hier unten eine Liste mit 8 Empfehlungen für sicheres Wandern in den Bergen:
  • Kenne deine Grenzen

    Das Wandern im GR20 ist der perfekte Ausgleich zum Alltag. Es ist ein Ausdauersport und zugleich ein wunderbares Naturerlebnis mit positiven Auswirkungen auf Körper und Geist – vorausgesetzt, man ist fit und hat eine realistische Vorstellung von den eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Überschätze dich niemals und unterschätze niemals die Route. Übertreibe es nicht! Wähle immer die langsamere Variante und nimm dir mehr Zeit für deine Pläne. Unter Zeitdruck zu wandern macht keinen Spaß und in zu schnellem Tempo kann es gefährlich sein. Sei klug!

  • Plane sorgfältig

    Gute Planung ist die halbe Miete! Wanderkarten, Literatur, das Internet und Expertenratschläge sind unbezahlbar, um die Route im GR20 zu planen und Länge, Höhenunterschied, Schwierigkeit und Bedingungen der Wanderung zu bestimmen. Bei der Planung von Gruppenwanderungen sollte die Route immer auf das schwächste Gruppenmitglied abgestimmt sein! Das Wetter in den Bergen kann sich unglaublich schnell ändern und Regen, Wind und Kälte erhöhen alle das Risiko. Überprüfe daher immer vorher die Wettervorhersage und kontaktiere unsere Trekking-Experten, um dich vorab zu informieren.

  • Sei gut ausgerüstet

    Die Ausrüstung ist alles. Im extremsten Fall kann sie den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen und auf jeden Fall macht sie den Unterschied zwischen Spaß und Ärger aus. Essen und Trinken, Sonnenschutz, wasserdichte und warme Kleidung müssen immer in deinem Rucksack sein, ebenso wie ein Erste-Hilfe-Set und ein Handy mit vollem Akku (für den Notfall). Allerdings erleichtert leichtes Gepäck das Wandern, also nimm nicht zu viel zusätzliches Gepäck mit. Deine Ausrüstung sollte immer für das Gelände geeignet sein, auf dem du im GR20 wanderst.

  • Trage geeignetes Schuhwerk

    Gute Wanderschuhe schützen deine Füße und bieten eine bessere Passform. Schuhe mit guter Passform, rutschfesten Sohlen, wasserabweisendem Material und leichtem Gewicht sind ein Muss für zusätzlichen Wandergenuss im GR20. Trailrunning-Schuhe sind ideal für ein Wochenende in den Bergen, aber bei längeren Wanderungen oder anspruchsvolleren Pfaden solltest du mindestens A/B-Wanderschuhe tragen. Das bedeutet, dass empfohlen wird, hochalpine Schuhe zu tragen, die wasserabweisend sind und zusätzlichen Knöchelschutz bieten, um Verstauchungen vorzubeugen.

  • Bleibe auf markierten Wegen

    Das GR20 verfügt über endlose markierte Wanderwege, die kontrolliert und instand gehalten werden und nicht verlassen werden sollten. Es mag verlockend sein, Abkürzungen oder alternative Routen durch unmarkiertes Gelände zu nehmen, aber das ist keine gute Idee. Es erhöht das Risiko der Desorientierung und du verlierst eher die Orientierung, hast Unfälle oder stürzt in den Bergen. Sogar steile Hänge mit festem Altschnee werden oft unterschätzt und sind gefährlich. Bist du unsicher? Besser nicht machen. Für eine einfache Navigation arbeiten wir mit unserem vertrauenswürdigen Partner Komoot zusammen, dessen interaktive Karten, auch offline verfügbar, dir die notwendigen digitalen Mittel bieten, um von A nach B zu gelangen. Als Backup solltest du immer einen Wanderführer oder eine Papierkarte dabei haben. Übrigens, 75% der Stürze passieren auf markierten Wegen oder Straßen aufgrund von Unachtsamkeit, nicht im offenen Gelände!

  • Mache regelmäßig Pausen

    Denk daran, du bist auf einer Wanderreise. Regelmäßige Pausen bieten nicht nur eine willkommene Entspannung, sondern ermöglichen es auch, die GR20 zu genießen. Der Körper braucht regelmäßige Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, um Leistungsfähigkeit und Konzentration aufrechtzuerhalten. Unser Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, ist es besser, die kurze Route zu wählen, als die lange im Eiltempo zu machen.

  • Bleibe erreichbar

    Wenn du alleine oder in kleinen Gruppen wanderst, ist es ratsam, deine Pläne, die gewählte Route und deine Rückkehrzeit Familienmitgliedern oder anderen Personen zu Hause mitzuteilen. Selbst kleine Zwischenfälle können zu unangenehmen Notfällen führen, daher stelle sicher, dass du jederzeit erreichbar bist. Nimm ein aufgeladenes Handy mit, das die Telefonnummern von direkten Familienmitgliedern, deinen Unterkünften unterwegs und den Notrufnummern im GR20 enthält.

  • Respektiere die Natur

    Hinterlasse keinen Müll, vermeide Lärm, bleibe auf den markierten Wegen, störe keine wild lebenden Tiere oder Weidetiere und respektiere geschützte Gebiete.

Wo kann ich den GR20 buchen?

Auf Bookatrekking.com kannst du den selbstgeführten GR20 und viele andere Treks buchen. Wir kümmern uns um alle Details für dich, einschließlich der Organisation von Unterkünften und der Versorgung mit relevanten Informationen rechtzeitig vor deiner Wanderung. Unsere Angebote findest du hier. Auf unserer benutzerfreundlichen Plattform kannst du verschiedene Trekking-Optionen durchstöbern und vergleichen und so das perfekte Angebot für deine Interessen, Fähigkeiten und dein Budget finden.

Wenn du Fragen zu einem bestimmten Trekking hast oder Hilfe bei der Auswahl brauchst, steht dir unser Team von Trekkingexperten zur Seite. Melde dich einfach bei uns und wir geben dir gerne persönliche Empfehlungen und Ratschläge, damit du das Trekking-Abenteuer deines Lebens planen kannst.

Ist den GR20 nicht dein Ding und du bist auf der Suche nach anderen coolen Abenteuern? Schau dir einen unserer folgenden Blogbeiträge an:

Häufige Fragen zum GR20 auf Korsika

  • Wie lange braucht man für den GR20?

    Für den gesamten GR20 Korsika von Calenzana nach Conca rechnet man mit 15 bis 16 Tagen. Die kürzere Nordhälfte ist in 9 Tagen machbar, die Südhälfte in 6 bis 7 Tagen. Sehr fitte und erfahrene Wanderer schaffen den Gesamtweg in weniger als 15 Tagen, sollten aber das Gelände nicht unterschätzen.

  • Wie schwer ist der GR20?

    Der GR20 gilt als einer der schwersten Fernwanderwege Europas. Er erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondition. Im nördlichen Abschnitt gibt es Kletterpassagen mit Ketten im ersten Grad. Wer bereits mehrtägige alpine Hüttentouren absolviert hat und mit Wegfindung in Fels- und Geröllgelände vertraut ist, bringt das nötige Grundrüstzeug mit.

  • Wie viele Etappen hat der GR20?

    Die Vollversion von Nord nach Süd ist in 15 Tagesetappen unterteilt. Andere Quellen geben 16 oder mehr Etappen an, je nach Variante und Tempogestaltung. Die offiziellen Refuges definieren den natürlichen Takt: ein Refuge pro Nacht entspricht einer Etappe. Bei Bookatrekking plant die 15-Tage-Vollversion eine Etappe pro Tag ein.

  • Welche Richtung ist besser: Nord nach Süd oder Süd nach Nord?

    Die Mehrheit der Wanderer läuft von Nord nach Süd, von Calenzana nach Conca. Das ist die klassische Richtung und beginnt mit dem schwierigsten Teil. Von Süd nach Nord zu wandern ist ruhiger, da weniger Wanderer diese Richtung wählen, und du arbeitest dich erst warm, bevor du die technisch anspruchsvollere Nordhälfte erreichst.

  • Wie viel kostet der GR20?

    Die Vollversion ab Bookatrekking beginnt bei 675 € pro Person (bei zwei Reisenden), die südliche Hälfte ab 240 €. Eigenständig wandern kostet je nach Unterkunftsform und Verpflegung grob zwischen 800 und 1.500 € für die Gesamtstrecke, ohne Anreise nach Korsika. Bargeld ist an den Refuges Pflicht, da keine Kartenzahlung möglich ist.

  • Welche Etappe des GR20 ist die schwierigste?

    Der Abschnitt von Refuge d'Asco Stagnu zum Refuge de Tighjettu gilt als besonders fordernd: 8,3 km mit 1.160 Höhenmetern Aufstieg auf bis zu 2.600 m Höhe, mit ausgesetzten Ketten-Stellen unterhalb des Monte Cinto. Das Wetter kann dort sehr schnell umschlagen. Die Nordhälfte insgesamt ist schwieriger als die Südhälfte.

  • Wie schwer sollte ein Rucksack für den GR20 sein?

    Erfahrene GR20-Wanderer empfehlen ein Rucksackgewicht von maximal 10 bis 12 kg inklusive Wasser. Jedes Kilogramm mehr summiert sich über 15 Tage auf den Gelenken. Ein schmal geschnittener Alpinrucksack ist auf den engen Fels- und Kettenstellen praktischer als breite Trekkingrucksäcke. Die vollständige Packliste für Hüttentouren hilft dir, das Gewicht konsequent zu reduzieren.

  • Braucht man eine Reservierung für die Refuges am GR20?

    Im Juli und August ist eine Vorabreservierung unbedingt erforderlich, die beliebtesten Refuges sind oft Wochen im Voraus ausgebucht. Im Juni und September ist die Lage entspannter, eine Buchung schafft aber auch dann Planungssicherheit. Bookatrekking übernimmt die Reservierung aller Refuges deiner gewählten Variante, bevor du abreist.

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Bei Bookatrekking.com findest du den Trek, der dein Leben unvergesslich machen wird. Egal, ob du den Inka-Pfad erkunden oder den Kilimandscharo besteigen willst. Bookatrekking.com hat ein breites und vielfältiges Angebot an erstklassigen Treks. Hier werden keine falschen Versprechungen gemacht. Transparente Preise und Buchungen werden sofort festgelegt. Finde, vergleiche, buche und trecke!
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