Die selbstgeführte viertägige Olymp-Hüttentour kostet ab 195 Euro pro Person, wenn ihr zu zweit bucht (Saison 2027, Stand Oktober 2026). Hier eine Übersicht aller drei Touren:
| Tour |
Dauer |
Zu zweit |
Allein |
Gruppe |
| Selbstgeführte Hüttentour |
4 Tage |
ab 195 Euro p. P. |
265 Euro |
ab 195 Euro p. P. |
| Hüttentour mit Übernachtung in Litochoro |
6 Tage |
ab 295 Euro p. P. |
355 Euro |
ab 295 Euro p. P. |
| Geführter Gipfelaufstieg |
3 Tage |
465 Euro p. P. |
890 Euro |
ab 320 Euro p. P. |
Im Preis der selbstgeführten Touren inbegriffen: Hüttenreservierungen, Etappenplan mit Hinweisen zum Startpunkt, Trekking-App mit Offline-Navigation, Schlafplatz im Mehrbettlager und zwei Frühstücke (Petrostrouga und Kakalos). Beim geführten Aufstieg kommen dazu: Bergführer, Transfers laut Programm und Kosten der Nationalpark-Genehmigungen.
Anzahlung: 30 Prozent bei den selbstgeführten Touren, 15 Prozent beim geführten Aufstieg. Kostenlose Stornierung bis acht Wochen vor Abreise.
Zusätzlich einzuplanen: Flug und Anreise nach Litochoro, Abendessen und Getränke in den Hütten (außer den zwei inbegriffenen Frühstücken), Verpflegung unterwegs, eine Reiseversicherung, die Bergsport abdeckt, und beim geführten Aufstieg ein Trinkgeld für den Bergführer.
Aktuelle Starttermine findest du unter Preise und Termine der selbstgeführten Hüttentour und Preise und Termine des geführten Aufstiegs.
Olymp besteigen: häufige Fragen
Ist der Olymp schwer zu besteigen?
Die Olymp-Besteigung bis zu den Hütten, auf das Plateau der Musen und auf den Skolio ist anstrengend für Beine und Kondition, aber technisch nicht schwierig; die Wege erfordern Trittsicherheit, besonders ab 2.000 m auf losem Fels. Der Mytikas ist eine andere Kategorie: Kletterei der Klasse III, ausgesetzt, mit Absturzgefahr; dort braucht es Schwindelfreiheit, absolute Trittsicherheit und einen Steinschlaghelm.
Kann man den Olymp als Anfänger besteigen?
Ja, wenn du fit bist und mehrere Stunden Aufstieg mit Höhenmetern gewohnt bist. Die Hüttentour und der Skolio sind für fitte Einsteiger machbar. Den Mytikas solltest du als Anfänger nur mit einem erfahrenen Bergführer und entsprechender Sicherheitsausrüstung (Helm, Gurt, Seil) angehen; allein oder unerfahren ist das Risiko dort real.
Wie lange dauert es, den Olymp zu besteigen?
Von Prionia (ca. 1.100 m) aus schaffen fitte Wanderer den Aufstieg zum Gipfel und zurück in zwei Tagen mit einer Hüttennacht. Von Litochoro aus sind drei bis vier Tage realistisch; unsere selbstgeführte Rundtour dauert vier Tage und umfasst 39,8 km. Sehr fitte, erfahrene Bergsportler steigen von Prionia gelegentlich in einem langen Tag auf und ab; dabei bleibt kein Spielraum für Wetterumschläge.
Wie weit kann man den Olymp hochfahren?
Mit dem Auto oder einem Taxi aus Litochoro kommst du bis nach Prionia auf etwa 1.100 m; dort endet die Straße. Ab Prionia ist die Spilios-Agapitos-Hütte und damit die gesamte Gipfelzone nur noch zu Fuß erreichbar.
Wann ist die beste Reisezeit für den Olymp?
Die beste Reisezeit für die Olymp-Besteigung ist von Juni bis Ende Oktober. Ende Mai und im Oktober können auf über 2.000 m noch Schneefelder und Eis auftreten. Juli und August sind am wärmsten, bringen aber häufig Nachmittagsgewitter; starte dann möglichst früh. Der September bringt oft stabiles Wetter, allerdings mit kälteren Nächten.
Was kostet eine Hüttentour am Olymp?
Unsere viertägige selbstgeführte Hüttentour kostet ab 195 Euro pro Person bei Buchung zu zweit (Saison 2027, Stand Oktober 2026); darin enthalten sind Hüttenreservierungen und zwei Frühstücke. Flug, Anreise, Abendessen in den Hütten und eine Reiseversicherung kommen hinzu. Details und Buchung direkt über die selbstgeführte Hüttentour.
Spricht der Bergführer beim geführten Aufstieg Deutsch?
Nein: Der Bergführer unseres Partners Greek Adventure beim geführten Aufstieg auf den Olymp ist englischsprachig. Für die Kommunikation im Gelände, bei Sicherheitsanweisungen und beim gemeinsamen Erleben des Gipfeltages sind grundlegende Englischkenntnisse daher hilfreich.
Was muss ich für die Olymp-Besteigung einpacken?
Feste Bergschuhe mit Knöchelstabilität und gutem Profil sind das Wichtigste. Dazu: warme Lagen zum Überziehen, eine wind- und regendichte Außenjacke, Handschuhe und Mütze für die Gipfelbereiche, Sonnenschutz (Creme, Sonnenbrille, Kappe), Trekkingstöcke für lange Abstiege, Hüttenschlafsack und Kissenbezug für die Übernachtungen, ausreichend Wasser für den jeweiligen Wandertag und Proviant. Für die Kletterei auf den Mytikas kommt ein Steinschlaghelm hinzu; bei einer geführten Besteigung bringt der Bergführer Helm, Gurt und Seil mit.