Wandern im Wallis: Matterhorn, Aletsch und die schönsten Hüttentouren

Wandern im Wallis: Matterhorn, Aletsch und die schönsten Hüttentouren
Wandern im Wallis: Matterhorn, Aletsch und die schönsten Hüttentouren
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Das Wallis hat die höchsten Berge und den größten Gletscher der Alpen — die Frage ist nicht ob du hier wanderst, sondern wo. Zermatt mit dem Matterhorn vor der Nase und Bergbahnen bis in die Höhe, Saas-Fee im Kranz der Viertausender, das Aletsch-Plateau über dem längsten Eisstrom der Alpen, oder das französischsprachige Unterwallis um Nendaz und die Muverans, wo dieselbe Bergwelt ohne den Andrang wartet. Wandern im Wallis heißt: jeden Tag eine andere Antwort auf dieselbe Frage. Unsere Wanderferien in der Schweiz kommen mit vorab reservierten Hütten und Berghotels, einer Wegbeschreibung und der Bookatrekking-App mit Offline-Navigation, GPX-Track und dem aktuellen Wetter pro Etappenort — in drei Niveaus vom Familientrek bis zur großen Alpendurchquerung. Dieser Guide hilft dir, das richtige Gebiet und die richtige Tour zu finden.


Was Wandern im Wallis ausmacht

Das Wallis hat mehr Viertausender als jede andere Region der Alpen, und das spürst du nicht nur beim Blick in die Höhe, sondern auch auf dem Weg. Gletscher reichen bis in die Täler, das Rhonetal liegt in einem der trockensten und sonnigsten Klimate der Schweiz, und die Seitentäler wirken wie eigene Welten mit eigener Sprache und eigenem Rhythmus.

Was Wanderungen im Wallis von anderen Alpenregionen unterscheidet, ist die Dichte an Wanderformen: Erstens Höhenwege mit Bergbahn-Zustieg und Viertausender-Panorama, wie sie rund um Zermatt, Saas-Fee und auf dem Aletsch-Plateau in dieser Konzentration kaum woanders existieren. Zweitens Hüttentouren über Pässe von Tal zu Tal, bei denen du jeden Abend in einer SAC-Hütte oder einem Berghotel ankommst, weit weg von Straßen und Ortschaften. Und drittens die Suonen: jahrhundertealte Wasserleitungen, die Schmelzwasser von Gletschern in die trockenen Weinberge und Wiesen leiteten. An ihnen führen fast ebene Wege durch Lärchenwald und über Felsflanken, die auch für Genusswanderer ohne Bergerfahrung stimmen.

Zur Orientierung: Das Oberwallis — Zermatt, Saas-Fee, Aletsch, Leukerbad — ist deutschsprachig. Das Unterwallis — Nendaz, die Muverans, Martigny, Ovronnaz — ist frankofon. Die Wegweiser sind überall gleich gut, und wer Wallis wandern will, findet in beiden Teilen Wege, die zu Deutsch und Französisch gleich schön sind. Bringt du Zeit und Kondition mit, verbinden unsere Hüttentouren beide Sprachregionen auf einem Weg.


Visp, Sion oder Martigny: von welcher Seite steigst du ein?

Das Rhonetal ist die Achse, und jedes Wandergebiet hat sein Tor. Visp ist die Kreuzung für Zermatt (Bahn über Täsch, Zermatt ist autofrei) und für Saas-Fee (Postauto, ebenfalls autofrei). Wer aufs Aletsch-Plateau will, steigt in Brig, Mörel, Betten oder Fiesch in die Seilbahnen nach Riederalp, Bettmeralp oder Fiescheralp um — alle drei Hochplateaudörfer sind autofrei. Leuk erschließt Leukerbad und die Gemmi. Sion ist das Tor zu Nendaz (Postauto und Seilbahn nach Haute-Nendaz). Martigny und Riddes führen ins Unterwallis zu Ovronnaz und Derborence, den Ausgangspunkten unserer Muverans-Touren.

Wer aus Zürich, Basel oder Deutschland anreist, fährt über Bern und den Lötschberg-Tunnel nach Visp. Aus Genf und Lausanne führt die Bahnlinie das Rhonetal hinauf. Postauto und Bergbahnen erschließen von dort alle Ausgangsorte unserer Touren, sodass du das Auto zu Hause lassen kannst.


Wandern im Wallis: die schönsten Gebiete im Vergleich

Zermatt und das Matterhorn

Wandern in Zermatt ist der Klassiker — und das zu Recht. Das Matterhorn bestimmt jede Aussicht, und die Infrastruktur macht es möglich, auch ohne mehrtägige Vorbereitung auf über 2.500 Meter zu starten. Der Fünf-Seen-Weg ab Sunnegga zählt zu den meistfotografierten Wanderwegen der Alpen: Das Matterhorn spiegelt sich im Stellisee, Grindjisee und Leisee, jeder See hat einen anderen Charakter. Vom Gornergrat führen Wege über den Riffelsee zurück ins Tal, der Schwarzsee liegt direkt unter der Hörnliwand. Wer zur Hörnlihütte aufsteigt, erlebt das Matterhorn auf Augenhöhe und auf Wegen, die mit Sicherungsseilen und Metallgriffen ausgestattet sind.

Wandern in Zermatt im Sommer bedeutet aber auch: die Region ist voll. Wer Stille sucht, startet früh oder weicht in die Nebensaison September aus. Für alle, die lieber mehrtägig unterwegs sind, ist Zermatt der dramatische Schlusspunkt der Walker's Haute Route — nicht der Ausgangspunkt.

Saas-Fee und das Saastal

Wandern in Saas-Fee fühlt sich ruhiger an als Zermatt, obwohl die Szenerie vergleichbar ist: Das Gletscherdorf liegt im Kranz von dreizehn Viertausendern, das Eis reicht bis fast ans Dorf heran. Der Höhenweg von Saas-Fee nach Grächen ist einer der spektakulärsten Panoramawege im Wallis, oft ruhiger als die Zermatter Klassiker und mit einem weiten Blick über Saastal und Mischabel. Wer weiter ins Tal geht, entdeckt Saas-Almagell und den Mattmarksee — Wanderungen, die auch für Familien funktionieren. Wanderungen in Saas-Fee eignen sich besonders für alle, die das Viertausender-Panorama ohne das Gedränge der Hochsaison wollen.

Aletsch: das Plateau über dem größten Gletscher der Alpen

Riederalp, Bettmeralp und Fiescheralp liegen auf einem Plateau, von dem aus du direkt auf den Aletschgletscher schaust — ein UNESCO-Welterbe, das sich als dunkles Eisband zwischen weißen Gipfeln durch das Tal zieht. Der Aletschwald mit seinen jahrhundertealten Arven ist ein eigenes Naturerlebnis. Die Panoramawege hier sind breit, gut markiert und für Familien und Einsteiger gemacht. Wer vom Aletsch weiterdenkt: Das Berner Oberland liegt gleich hinter dem Kamm, und wer vom Großen Aletschgletscher ins Berner Oberland weiterwandert, findet auf unserer Wandern im Berner Oberland-Seite die nächste Etappe.

Unterwallis: Nendaz und die Muverans

Wer das Wallis auf Französisch will, fährt nach Nendaz. Das Unterwallis ist ruhiger, weniger bekannt und hat ein eigenes Wanderangebot: Die Suonen um Nendaz führen als fast ebene Wege über Felsflanken und durch Lärchenwälder, der Lac de Cleuson liegt auf einem Hochplateau über dem Tal. Nendaz Trekking bedeutet: Hüttentouren in sanftem Gelände, ideal für erste Mehrtageserlebnisse. Weiter westlich erhebt sich das Muverans-Massiv zwischen Wallis und Waadt, mit Ovronnaz und Derborence als Ausgangspunkte für unsere anspruchsvolleren Rundtouren. Das Unterwallis abzugrenzen: hier findest du dieselbe alpine Welt wie in Zermatt, aber ohne den Andrang und mit einem anderen Rhythmus.

Leukerbad und die Gemmi

Leukerbad liegt unter senkrechten Felswänden und ist der Eingang zum Gemmipass, einem der historischen Übergänge ins Berner Oberland. Der Weg über den Daubensee auf der Gemmihöhe gehört zu den eindrücklichsten Passübergängen der Schweiz: fast eben auf der Hochfläche, dramatisch beim Auf- und Abstieg. Die Torrent-Höhenwege oberhalb von Leukerbad bieten Genusswanderern Panorama ohne technische Schwierigkeit. Leukerbad eignet sich gut als Ergänzung zu einer längeren Walliser Woche, nicht als alleiniges Wanderziel.


Wandern im Wallis: die schönsten Gebiete im Vergleich
Wandern im Wallis: die schönsten Gebiete im Vergleich

Hüttentouren im Wallis: unsere Mehrtagestouren nach Niveau und Tal

Eine Hüttentour bedeutet: jeden Abend eine andere SAC-Hütte oder ein Berghotel, vorab reserviert, Halbpension, du trägst deinen Rucksack selbst. Die Hütten sind reserviert, weil sie in der Saison schnell ausgebucht sind — gerade an Wochenenden und im Hochsommer. Bei Bookatrekking buchst du das Paket; wir kümmern uns um die Reservierungen.

Einsteiger und Familien: Nendaz

Die Familienfreundliche kurze Nendaz-Wanderung ist die richtige Wahl für erste Hüttennächte: drei Tage im französischsprachigen Unterwallis, kurze Etappen über Suonen und Seen, keine ausgesetzten Passagen. Für Erwachsene ohne Hüttenerfahrung, die etwas mehr sehen wollen, ist der Lange Nendaz-Trek für Anfänger die Vier-Tage-Version derselben Region, mit sanften Etappen und mehr Zeit für das Unterwallis.

Fortgeschrittene: die Muverans

Die Tour des Muverans in fünf Tagen ist eine Hüttenrunde um das Massiv zwischen Wallis und Waadt, mit Pässen und wechselnden Perspektiven. Wer weniger Zeit hat, aber dieselbe Landschaft kennenlernen will, wählt die Kurze Tour des Muverans für Fortgeschrittene in drei Tagen. Diese Version ist anspruchsvoller, weil sie dieselben Highlights auf komprimierteren Etappen verbindet. Alle Etappen, Hütten und Details stehen im Tour des Muverans Routenblog.

Ambitionierte: die große Alpendurchquerung

Die Östliche Walker's Haute Route in fünf Tagen ist der Ostteil der großen Alpendurchquerung, mit dem Matterhorn als Ziel und Pässen, die Ausdauer verlangen. Wer die ganze Route gehen will, bucht die Komplette Walker's Haute Route in zwölf Tagen von Chamonix nach Zermatt. Route, Etappen und alle Infos stehen im Walker's Haute Route Routenblog. Das gesamte Schweiz-Angebot findest du unter Wanderurlaub in der Schweiz.


Hüttentouren im Wallis: unsere Mehrtagestouren nach Niveau und Tal
Hüttentouren im Wallis: unsere Mehrtagestouren nach Niveau und Tal

Die Walker's Haute Route in Kürze

Die Walker's Haute Route verbindet Chamonix am Fuß des Mont Blanc mit Zermatt am Matterhorn und durchquert dabei das Wallis von West nach Ost über eine Reihe hoher Alpenpässe. Sie gilt als eine der großen Hüttentouren der Alpen und verlangt gute Kondition und Bergerfahrung, erfordert aber keine Gletscherausrüstung. Die meisten Wanderer gehen entweder die vollständige Route in rund zwei Wochen oder den östlichen Teil bis Zermatt in fünf Tagen.

Die vollständige Etappe-für-Etappe-Beschreibung mit Distanzen, Höhenmetern und Pässen steht im Walker's Haute Route Routenblog.


Tagestouren im Wallis: Zermatt, Saas-Fee und die Suonen

Nicht jede Walliser Wanderwoche muss eine Hüttentour sein. Wer von einem Standquartier aus tagesweise unterwegs ist, hat im Wallis so viele Optionen wie kaum irgendwo sonst in den Alpen.

Der Fünf-Seen-Weg ab Sunnegga ist der Klassiker unter den Wanderungen in Zermatt: fünf Bergseen mit Matterhorn-Spiegelbild, abwechslungsreiches Gelände, für ältere Kinder geeignet. Der Aletsch-Panoramaweg über Riederalp und Bettmeralp ist breit, gut markiert und bietet den wohl beeindruckendsten Gletscherblick ohne technische Schwierigkeit. Eine Suone bei Nendaz führt auf fast ebenem Weg über Felsflanken und durch Lärchenwald — eines der ruhigsten Wandererlebnisse im Wallis. Der Höhenweg von Saas-Fee nach Grächen ist anspruchsvoller, bietet aber Panorama auf mehrere Viertausender gleichzeitig. Der Gemmipass ab Leukerbad verbindet Wallis und Berner Oberland auf einem historischen Weg und lässt sich als Tagestour oder als Übergang ins Berner Oberland nutzen. Der Schwarzsee unter dem Matterhorn ist als Tages- oder Halbtagsziel auch für weniger geübte Wanderer zugänglich.

Wandern Zermatt Gornergrat und Schwarzsee: Beide Ziele erreichst du schnell mit der Bahn hinauf und wanderst dann zu Fuß zurück ins Tal. Beim Gornergrat führt der Weg über den Riffelsee, beim Schwarzsee direkt unter der Hörnliwand. Ehrlich gesagt: die Bahn bestimmt den Tagesrhythmus, und bei diesen Klassikern bist du an Hochsommertagen selten allein. Früh starten lohnt sich, und die Bahn-Kosten solltest du vorher auf der Website von Zermatt Bergbahnen prüfen.

Leichte Wanderungen Wallis: Die Suonen im Unterwallis, der Aletsch-Panoramaweg und die Seeuferwege bei Nendaz sind die besten Optionen für alle, die ohne Bergerfahrung oder mit gemischten Gruppen unterwegs sind. Das Gelände ist technisch anspruchslos, die Aussicht trotzdem spektakulär.

Wandern mit Kindern: Bergbahn hinauf und dann zu Fuß zum See ist das bewährte Walliser Familienrezept. Der Leisee über Sunnegga in Zermatt hat sogar einen kleinen Spielplatz. Für den ersten Mehrtagesschritt ist die Familienfreundliche kurze Nendaz-Wanderung die richtige Einstiegstour.

Wandern mit Hund: Bergbahnen und Hütten haben eigene Regeln, die du vor der Tour direkt anfragen solltest — bei der Buchung deiner Hüttentour gibst du an, dass ein Hund mitkommt. In Wildruhezonen gilt Leinenpflicht, bei Weidevieh und Herdenschutzhunden sowieso. Geplante Touren in unserer App zeigen dir, wo Wildruhezonen liegen.

Die schönsten Wanderungen im Wallis verteilen sich über alle Gebiete: Was einen davon abhält, alle auf einmal zu gehen, ist meistens nur die begrenzte Urlaubszeit.


Wie schwer ist Wandern im Wallis — und für wen eignet es sich?

Das Wallis ist Hochgebirge, und das ist keine Warnung, sondern eine Tatsache, die die Planung bestimmt. Die Höhe ist der eigentliche Faktor: Wege, die auf dem Papier kurz wirken, fühlen sich schwerer an, wenn du auf 2.500 Metern startst. Akklimatisierung und ein langsames Tempo am ersten Tag sind keine Schwäche, sondern kluge Strategie.

Die Schweizer Wegkategorien helfen bei der Einordnung: Gelb markierte Wanderwege sind für alle geeignet, erfordern festes Schuhwerk, aber keine Bergerfahrung — hier laufen die Suonen, der Aletsch-Panoramaweg und die meisten Talspaziergänge. Weiß-rot-weiße Bergwege verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit; fast alle Höhenwege und unsere Hüttentouren bewegen sich in dieser Kategorie. Weiß-blau-weiße Alpinwege setzen Klettertechnik voraus und sind kein Thema für diese Seite.

Echte Knackpunkte beim Wandern im Wallis: exponierte Passagen auf Höhenwegen (vor allem im Bereich der Walker's Haute Route), Altschnee auf Pässen bis in den Frühsommer, Moränen und Gletschervorfelder auf östlichen Routen, und Wegsperrungen nach Steinschlag oder Unwettern, die kurzfristig kommen können. Aktuelle Wegsperrungen prüfst du vor dem Start in der Bookatrekking-App oder direkt beim lokalen Tourismusbüro.

Die sechs Touren nach Anspruch geordnet: Einsteiger starten mit der Familienfreundlichen kurzen Nendaz-Wanderung oder dem Langen Nendaz-Trek für Anfänger. Mit etwas Bergerfahrung folgt die Tour des Muverans oder die Kurze Tour des Muverans für Fortgeschrittene. Wer gut konditioniert ist und Hüttenerfahrung mitbringt, wählt die Östliche Walker's Haute Route oder die Komplette Walker's Haute Route.

Welcher Höhenweg für Anfänger? Der Aletsch-Panoramaweg und die Nendaz-Treks sind die richtige Antwort: gelb markiert oder unteres Bergweg-Niveau, wenig Exposition, viel Aussicht.


Beste Reisezeit zum Wandern im Wallis

Frühling (April bis Mai): Das Rhonetal und die Suonenwege im Unterwallis sind früh begehbar, und die Temperaturen im Tal sind angenehm. Die Höhe liegt noch unter Schnee, Bergbahnen fahren teilweise im Zwischenbetrieb, und die Hütten haben noch nicht geöffnet. Für Hüttentouren zu früh, für Tagestouren im Tal ideal.

Frühsommer (Juni): Hütten öffnen, meist in der zweiten Junihälfte. Die Pässe können noch Altschnee tragen, besonders auf nördlichen Hängen. Die Alpen blühen, und das Wallis ist zu dieser Zeit noch verhältnismäßig ruhig. Für geübte Wanderer mit Erfahrung im Umgang mit Altschnee eine lohnende Zeit.

Hochsommer (Juli und August): Volle Hüttensaison, alle Bergbahnen in Betrieb, Zermatt und Saas-Fee voll. Die Wanderungen in Zermatt im Sommer sind auf manchen Routen stark frequentiert. Gewitterneigung am Nachmittag ist typisch für diese Zeit: früh starten, bis Mittag auf dem Pass sein. Buchungen für Hütten und Berghotels frühzeitig planen.

September: Für die meisten die beste Wanderzeit im Wallis. Stabiles Wetter, klare Fernsicht, weniger Betrieb auf den Wegen, und die Lärchen beginnen sich goldgelb zu färben. Unsere Hüttentouren sind zu dieser Zeit besonders empfehlenswert. Auch Wandern im Zermatt und in Saas-Fee im September lohnt sich mehr als in der Hochsaison.

Oktober: Goldene Lärchenwälder und traumhafte Herbstfarben — aber Hütten schließen nach und nach, Bergbahnen gehen in die Zwischensaison, und auf den höheren Pässen kann Neuschnee kommen. Für Tagestouren im Tal noch gut möglich.

Unsere Hüttentouren sind an die Hüttensaison gebunden; auf der jeweiligen Produktseite stehen die verfügbaren Zeiträume. Das aktuelle Wetter pro Etappenort — inklusive Bergstationen und Hütten — zeigt dir die Bookatrekking-App direkt für die Koordinaten der jeweiligen Übernachtung.


Übernachten und Gepäcktransport im Wallis

SAC-Hütten sind das Rückgrat jeder Hüttentour im Wallis. Lager statt Einzelzimmer ist der Standard, Halbpension ist die Regel. Wer einen Hüttenschlafsack mitbringt, spart sich die Mietgebühr. Reservierung ist Pflicht: an Wochenenden und im Hochsommer sind die Hütten schnell ausgebucht. Bei unseren Touren übernehmen wir die Reservierungen.

Auf einigen Höhenwegen gibt es Berghotels und Berggasthäuser, die komfortabler sind als eine Hütte. In den Talorten — Zermatt, Saas-Fee, Nendaz, Leukerbad — stehen außerdem Hotels und Pensionen aller Kategorien zur Verfügung, wobei Zermatt in der Hochsaison stark nachgefragt ist und frühe Buchung lohnt.

Gepäcktransport: Bei einer Hüttentour trägst du alles selbst. Das ist kein Mangel, sondern das Wesen der Sache — und macht den leichten Rucksack zum wichtigsten Ausrüstungsentscheid. Deshalb legst du dir bei unseren Hüttentouren eine klare Packliste zurecht und lässt alles zu Hause, was nicht täglich gebraucht wird.

Im Paket inbegriffen: Bei unseren Walliser Touren sind reservierte Übernachtungen mit Halbpension oder Frühstück (je nach Tour), die digitale Wegbeschreibung und der Zugang zur Bookatrekking-App enthalten. Die App liefert Offline-Karte, GPX-Track, das aktuelle Wetter pro Etappenort und Notfallkontakte.


Welche Tour passt zu dir? Wandern im Wallis nach Niveau und Zeitbudget

Tour Tage Für wen Charakter Buchen
Familienfreundliche kurze Nendaz-Wanderung 3 Familien, erste Hüttennächte Suonen und Seen im Unterwallis zur Tour
Langer Nendaz-Trek für Anfänger 4 Erste Hüttentour ohne Erfahrung Ruhiges Unterwallis, sanfte Etappen zur Tour
Tour des Muverans 5 Geübte Bergwanderer Hüttenrunde um ein Massiv, Pässe zur Tour
Kurze Tour des Muverans, Fortgeschritten 3 Fortgeschrittene mit wenig Zeit Dieselbe Runde, komprimiert zur Tour
Östliche Walker's Haute Route 5 Ambitionierte mit Kondition Pässe und Höhenwege bis Zermatt zur Tour
Komplette Walker's Haute Route 12 Wer die ganze Alpendurchquerung will Von Chamonix bis Zermatt zur Tour

Aktuelle Preise, Termine und Leistungen stehen auf der jeweiligen Produktseite.

Auswahlhilfe: Mit Kindern oder für die erste Hüttentour ist Nendaz die richtige Wahl — flachere Etappen, weniger Exposition, und die Suonen sind ein Erlebnis für sich. Wer Bergerfahrung mitbringt und fünf Tage Zeit hat, wird mit der Muverans-Runde glücklich; wer dieselbe Region in drei Tagen erleben will, wählt die Kurzversion. Die große Tour mit dem Matterhorn als dramatischem Ziel verlangt Kondition: Der Ostteil in fünf Tagen ist der fokussierte Einstieg, die komplette Route in zwölf Tagen die volle Alpendurchquerung. Wer nur Tagestouren plant, richtet das Standquartier in Zermatt, Saas-Fee oder auf der Bettmeralp ein. Wer es weiter und sanfter will, findet im Engadin eine sinnvolle Alternative.

Schweizer Wanderwegweiser sind zuverlässig, und die gelb-weiß-roten Pfähle führen auch ohne Mobilnetz. Zusätzlich gibt dir der GPX-Track und die Offline-Karte in unserer App auf jeder Etappe eine zweite Orientierung. Das gesamte Schweiz-Angebot findest du auf der Übersicht für Wanderurlaub in der Schweiz.


Häufige Fragen zum Wandern im Wallis

  • Welche Wanderung in Zermatt ist die schönste?

    Der Fünf-Seen-Weg gilt als schönste Wanderung in Zermatt: Er verbindet fünf Bergseen, in dreien spiegelt sich das Matterhorn. Wer das Matterhorn aus der Nähe sehen will, wählt den Weg vom Gornergrat über den Riffelsee oder steigt zum Schwarzsee auf. Alle drei Wege sind gut markiert und starten mit der Bergbahn.

  • Wann ist die beste Wanderzeit in Zermatt?

    Die beste Wanderzeit in Zermatt ist von Juli bis September. Wandern in Zermatt im Sommer bedeutet volle Infrastruktur, aber auch viel Betrieb auf den Klassikern. September ist die ruhigste und oft stabilste Zeit: die Höhenwege sind schneefrei, die Bergbahnen laufen noch, und die Hütten haben Platz.

  • Welche Wanderung in Saas-Fee ist die schönste?

    Die schönste Wanderung in Saas-Fee ist der Höhenweg nach Grächen: Er führt durch den Kranz der Viertausender, bietet ununterbrochenem Panoramablick auf Gletscher und Gipfel, und ist ruhiger als die Zermatter Klassiker. Alternativ lohnen sich die Panoramawege direkt über dem Gletscherdorf für einen kompakten Saas-Fee-Tag.

  • Welche sind die schönsten Wanderungen im Wallis?

    Die schönsten Wanderungen im Wallis verteilen sich auf alle Gebiete: der Fünf-Seen-Weg in Zermatt, der Höhenweg Saas-Fee nach Grächen, der Aletsch-Panoramaweg über Riederalp, eine Suone bei Nendaz und der Gemmipass ab Leukerbad. Wer das Wallis durchqueren will, findet die vollständige Beschreibung im Walker's Haute Route Routenblog.

  • Welche leichten Wanderungen gibt es im Wallis?

    Die leichtesten Wanderungen im Wallis sind die Suonen: jahrhundertealte Wasserleitungswege, die fast eben über Felsflanken und durch Lärchenwald führen, besonders schön bei Nendaz. Auch der Aletsch-Panoramaweg und die Seeuferwege bei Nendaz sind technisch anspruchslos. Die Familienfreundliche kurze Nendaz-Wanderung ist die passende Mehrtagesoption.

  • Welcher Höhenweg eignet sich für Anfänger?

    Der Aletsch-Panoramaweg über Riederalp und Bettmeralp ist der beste Höhenweg für Anfänger im Wallis: gelb markiert, breit, keine exponierten Passagen, aber ein Gletscherblick, der sich mit keinem anderen messen lässt. Die Nendaz-Treks — besonders der Lange Nendaz-Trek für Anfänger — sind der ideale Einstieg in mehrtägige Hüttentouren.

  • Welche Geheimtipps gibt es für Wandern in Zermatt?

    Früh starten ist der wichtigste Geheimtipp: vor neun Uhr bist du auf dem Fünf-Seen-Weg fast allein. Bahn hinauf und zu Fuß ins Tal ist oft schöner als der Rundweg. Wer den September wählt, findet Zermatt deutlich ruhiger als im August. Und wer wirklich Stille sucht, fährt ins Unterwallis — dort wartet dieselbe Bergwelt ohne den Andrang.

  • Wo ist es im Wallis am schönsten?

    Das hängt davon ab, wonach du suchst: Zermatt ist unschlagbar für das Matterhorn-Panorama, das Unterwallis ist eine überzeugende Wahl für Ruhe und erste Hüttentouren, und Aletsch bietet einen Gletscherblick, den du nicht vergessen wirst. Die Region Muverans kombiniert beides in einem. Details zur Muverans-Runde findest du in unserem Tour des Muverans Routenblog.


    Das Wallis ist groß genug für viele Reisen und so abwechslungsreich, dass jede anders ist. Wenn du alles sehen möchtest, was die Schweiz für Wanderungen zu bieten hat, findest du es im Überblick für Wanderferien in der Schweiz. Wenn du vom Wallis über den Gemmi weiterziehst oder vom Aletsch ins Berner Oberland, findest du den nächsten Schritt auf unserer Seite für Wandern im Berner Oberland. Und wenn du Lust auf etwas Ruhigeres und Weiteres hast, erwartet dich das Engadin als sanftere Alternative auf der anderen Seite der Schweiz.

Packliste für den Walker's Haute Route

Es spielt keine Rolle, wo und wie lange du wandern gehst: Die richtige Ausrüstung mitzunehmen ist das A und O. Für eine Wandertour in den Bergen brauchst du in erster Linie einen guten Rucksack. Die Größe deines Rucksacks hängt davon ab, wie viele Tage du in den Bergen verbringen wirst, von der Jahreszeit und von der Kleidung, die du mitnehmen willst. Wir haben eine Packliste mit den wichtigsten Kleidungsstücken zusammengestellt, die du einpacken solltest, und einigen Extras, die du vielleicht nützlich findest:
  • Essentials

  • Zusätzliches

Sicherheitstipps für den Walker's Haute Route

Beim Wandern ist es klug, auf ein paar Punkte zu achten. Auch wenn es nicht das erste Mal ist, solltest du die Berge niemals unterschätzen. Eine gute Tourenplanung und die Einhaltung der Vorschriften in den Bergen erhöhen die Sicherheit erheblich. Damit dein Wanderabenteuer eine sichere und angenehme Erfahrung wird, findest du hier unten eine Liste mit 8 Empfehlungen für sicheres Wandern in den Bergen:
  • Kenne deine Grenzen

    Das Wandern im Walker's Haute Route ist der perfekte Ausgleich zum Alltag. Es ist ein Ausdauersport und zugleich ein wunderbares Naturerlebnis mit positiven Auswirkungen auf Körper und Geist – vorausgesetzt, man ist fit und hat eine realistische Vorstellung von den eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Überschätze dich niemals und unterschätze niemals die Route. Übertreibe es nicht! Wähle immer die langsamere Variante und nimm dir mehr Zeit für deine Pläne. Unter Zeitdruck zu wandern macht keinen Spaß und in zu schnellem Tempo kann es gefährlich sein. Sei klug!

  • Plane sorgfältig

    Gute Planung ist die halbe Miete! Wanderkarten, Literatur, das Internet und Expertenratschläge sind unbezahlbar, um die Route im Walker's Haute Route zu planen und Länge, Höhenunterschied, Schwierigkeit und Bedingungen der Wanderung zu bestimmen. Bei der Planung von Gruppenwanderungen sollte die Route immer auf das schwächste Gruppenmitglied abgestimmt sein! Das Wetter in den Bergen kann sich unglaublich schnell ändern und Regen, Wind und Kälte erhöhen alle das Risiko. Überprüfe daher immer vorher die Wettervorhersage und kontaktiere unsere Trekking-Experten, um dich vorab zu informieren.

  • Sei gut ausgerüstet

    Die Ausrüstung ist alles. Im extremsten Fall kann sie den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen und auf jeden Fall macht sie den Unterschied zwischen Spaß und Ärger aus. Essen und Trinken, Sonnenschutz, wasserdichte und warme Kleidung müssen immer in deinem Rucksack sein, ebenso wie ein Erste-Hilfe-Set und ein Handy mit vollem Akku (für den Notfall). Allerdings erleichtert leichtes Gepäck das Wandern, also nimm nicht zu viel zusätzliches Gepäck mit. Deine Ausrüstung sollte immer für das Gelände geeignet sein, auf dem du im Walker's Haute Route wanderst.

  • Trage geeignetes Schuhwerk

    Gute Wanderschuhe schützen deine Füße und bieten eine bessere Passform. Schuhe mit guter Passform, rutschfesten Sohlen, wasserabweisendem Material und leichtem Gewicht sind ein Muss für zusätzlichen Wandergenuss im Walker's Haute Route. Trailrunning-Schuhe sind ideal für ein Wochenende in den Bergen, aber bei längeren Wanderungen oder anspruchsvolleren Pfaden solltest du mindestens A/B-Wanderschuhe tragen. Das bedeutet, dass empfohlen wird, hochalpine Schuhe zu tragen, die wasserabweisend sind und zusätzlichen Knöchelschutz bieten, um Verstauchungen vorzubeugen.

  • Bleibe auf markierten Wegen

    Das Walker's Haute Route verfügt über endlose markierte Wanderwege, die kontrolliert und instand gehalten werden und nicht verlassen werden sollten. Es mag verlockend sein, Abkürzungen oder alternative Routen durch unmarkiertes Gelände zu nehmen, aber das ist keine gute Idee. Es erhöht das Risiko der Desorientierung und du verlierst eher die Orientierung, hast Unfälle oder stürzt in den Bergen. Sogar steile Hänge mit festem Altschnee werden oft unterschätzt und sind gefährlich. Bist du unsicher? Besser nicht machen. Für eine einfache Navigation gibt es bei den meisten unserer Touren die Bookatrekking-App: Du siehst deine Route für jeden Tag und deinen eigenen Standort auf der Karte, und nach dem Herunterladen funktioniert alles auch offline. Als Backup solltest du immer einen Wanderführer oder eine Papierkarte dabei haben. Übrigens, 75% der Stürze passieren auf markierten Wegen oder Straßen aufgrund von Unachtsamkeit, nicht im offenen Gelände!

  • Mache regelmäßig Pausen

    Denk daran, du bist auf einer Wanderreise. Regelmäßige Pausen bieten nicht nur eine willkommene Entspannung, sondern ermöglichen es auch, die Walker's Haute Route zu genießen. Der Körper braucht regelmäßige Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, um Leistungsfähigkeit und Konzentration aufrechtzuerhalten. Unser Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, ist es besser, die kurze Route zu wählen, als die lange im Eiltempo zu machen.

  • Bleibe erreichbar

    Wenn du alleine oder in kleinen Gruppen wanderst, ist es ratsam, deine Pläne, die gewählte Route und deine Rückkehrzeit Familienmitgliedern oder anderen Personen zu Hause mitzuteilen. Selbst kleine Zwischenfälle können zu unangenehmen Notfällen führen, daher stelle sicher, dass du jederzeit erreichbar bist. Nimm ein aufgeladenes Handy mit, das die Telefonnummern von direkten Familienmitgliedern, deinen Unterkünften unterwegs und den Notrufnummern im Walker's Haute Route enthält.

  • Respektiere die Natur

    Hinterlasse keinen Müll, vermeide Lärm, bleibe auf den markierten Wegen, störe keine wild lebenden Tiere oder Weidetiere und respektiere geschützte Gebiete.

Wo kann ich den Walker's Haute Route buchen?

Auf Bookatrekking.com kannst du den selbstgeführten Walker's Haute Route und viele andere Treks buchen. Wir kümmern uns um alle Details für dich, einschließlich der Organisation von Unterkünften und der Versorgung mit relevanten Informationen rechtzeitig vor deiner Wanderung. Unsere Angebote findest du hier. Auf unserer benutzerfreundlichen Plattform kannst du verschiedene Trekking-Optionen durchstöbern und vergleichen und so das perfekte Angebot für deine Interessen, Fähigkeiten und dein Budget finden.

Wenn du Fragen zu einem bestimmten Trekking hast oder Hilfe bei der Auswahl brauchst, steht dir unser Team von Trekkingexperten zur Seite. Melde dich einfach bei uns und wir geben dir gerne persönliche Empfehlungen und Ratschläge, damit du das Trekking-Abenteuer deines Lebens planen kannst.

Ist den Walker's Haute Route nicht dein Ding und du bist auf der Suche nach anderen coolen Abenteuern? Schau dir einen unserer folgenden Blogbeiträge an:

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Bei Bookatrekking.com findest du den Trek, der dein Leben unvergesslich machen wird. Egal, ob du den Inka-Pfad erkunden oder den Kilimandscharo besteigen willst. Bookatrekking.com hat ein breites und vielfältiges Angebot an erstklassigen Treks. Hier werden keine falschen Versprechungen gemacht. Transparente Preise und Buchungen werden sofort festgelegt. Finde, vergleiche, buche und trecke!
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