Wandern in Berchtesgaden: Königssee, Watzmann und die schönsten Touren

Wandern in Berchtesgaden: Königssee, Watzmann und die schönsten Touren
Wandern in Berchtesgaden: Königssee, Watzmann und die schönsten Touren
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Berchtesgaden ist ein kleines Gebiet mit sehr großen Unterschieden, und ob deine Tour unvergesslich oder nur ganz nett wird, hängt fast ausschließlich daran, ob du ins richtige Teilgebiet gehst. Wer am Königssee zwischen den Fotopunkten bleibt, sieht viel Wasser und viele Menschen. Wer oben im Nationalpark wandert, hat denselben See vor sich, aber kaum jemanden neben sich. Die Gesichter der Region: der Königssee mit St. Bartholomä, dem Obersee und dem Röthbachfall, der Watzmann mit dem Wimbachtal, der Jenner als Aussichtsberg mit Bergbahn, die Almen und Seen um Ramsau und den Hintersee, das Berchtesgadener Land bis zum Untersberg an der Grenze zum Salzburger Land. Einziger alpiner Nationalpark Deutschlands, dichtes Hüttennetz, Bahnanschluss. Unser eigener Beitrag hier: unsere Watzmann Tour als Hüttentour in Berchtesgaden ist gerade nicht buchbar, kommt aber zurück, mit App, Offline-Navigation, GPX-Track und Wetterbericht pro Etappe. Dieser Guide behandelt: Teilgebiete, Mehrtagestouren, Tagestouren, Schwierigkeit, Reisezeit, Übernachtung und eine Auswahlhilfe für dein Zeitbudget.


Was Wandern in Berchtesgaden ausmacht

Wandern Berchtesgaden bedeutet: auf engstem Raum alles, was die Alpen zu bieten haben. Ein kompakter Kessel, in dem Fjordsee, senkrechte Kalkwände, Hochplateaus, Almen und Bergwald so nah beieinanderliegen, dass sich jeder Wandertag größer anfühlt, als die Kilometer vermuten lassen. Der Königssee liegt zwischen Wänden, die fast senkrecht ins Wasser fallen. Das Steinerne Meer daneben ist ein weites Karstplateau auf über 2.000 Metern. Das Wimbachtal ist kein Flusstal im klassischen Sinne, sondern ein breiter Schuttstrom aus grauem Kalkgestein. Dazu Almwiesen, Bergwald, Wasserfälle, Seen auf verschiedenen Höhenstufen.

Was das Wandern hier funktionieren lässt: der Nationalpark Berchtesgaden hat ein klares Wegenetz mit verlässlicher Markierung. Hütten liegen in Tagesabständen voneinander. Schiff und Bergbahnen erschließen Ausgangspunkte, die sonst stundenlange Zustiege fordern würden. Der Bahnanschluss macht die Region ohne Auto erreichbar.

Im Vergleich zu Allgäu und Chiemgau ist Berchtesgaden felsiger, steiler und dramatischer. Das ist keine Rangliste, sondern eine Vorhersage: wer weite Almrunden und sanfte Anstiege liebt, ist im Allgäu vielleicht wohler. Wer Kalkwände, Wasserfälle und lange Tage sucht, findet sie beim Wandern im Berchtesgadener Land.


Königssee, Ramsau oder Berchtesgaden: von welcher Seite steigst du ein?

Diese Sektion beantwortet nicht, wo Berchtesgaden liegt, sondern welcher Ort in welches Gelände führt. Das ist die eigentliche Planungsfrage.

Schönau am Königssee ist das Tor zum Königssee, zu St. Bartholomä, zum Obersee und zum Jenner. Das Schiff legt hier ab, die Jennerbahn startet hier. Fast alle Wanderungen, die mit "Königssee wandern" gemeint sind, beginnen in Schönau.

Ramsau bei Berchtesgaden ist der ruhigere Talort. Von hier aus erreichst du den Hintersee, den Zauberwald, das Wimbachtal und die Almen unter Hochkalter und Reiteralm. Ramsau ist der bessere Startpunkt für Familien und für alle, die den Trubel am Seeufer meiden wollen.

Der Markt Berchtesgaden ist der zentrale Knoten mit Bahnhof, Busverbindungen und touristischer Infrastruktur. Von hier aus erreichst du alle anderen Talstationen per Bus.

Bischofswiesen und Bad Reichenhall öffnen das nördliche Berchtesgadener Land in Richtung Untersberg und Predigtstuhl, außerhalb des Nationalparks.

Salzburg, jenseits der Grenze im Salzburger Land, ist die nächste Großstadt und als Anreisepunkt per Bahn gut erreichbar.

Berchtesgaden ist per Bahn erreichbar. Alle Talorte, der Königssee und die Talstationen der Bergbahnen hängen an Regionalbussen, die im Sommer häufig fahren. Der Parkplatz am Königssee ist früh voll. Bei unserer Hüttentour brauchst du kein Auto.


Wandern in Berchtesgaden: die schönsten Teilgebiete im Vergleich

Königssee, St. Bartholomä und Obersee

Der Königssee ist das Gesicht der Region, und er hält, was die Fotos versprechen: smaragdgrünes Wasser zwischen senkrechten Felswänden, die Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Westufer, dahinter die Watzmann-Ostwand. Mit dem Schiff fährst du nach St. Bartholomä, von dort geht ein Fußweg zum Obersee weiter, einem stillen Hochgebirgssee mit der Fischunkelalm am Ufer. Wandern am Königssee Obersee bedeutet: einer der schönsten Wege im gesamten Nationalpark, kaum Steigung, dafür ein spektakuläres Ende. Am Obersee stürzt der Röthbachfall in die Tiefe, Deutschlands höchster Wasserfall. Das Thema Königssee wandern Wasserfall führt fast immer hierher.

Wichtig zu wissen: der See kann nicht umrundet werden. Die Ostseite ist weglos und gesperrt. Wer "Königssee wandern Rundweg" sucht, findet ihn nicht am Ufer, sondern oben auf dem Jenner oder über den Malerwinkel zurück zur Talstation.

Dieses Gebiet passt zu allen, die mit dem Schiff einsteigen wollen. Es passt weniger zu denen, die Einsamkeit suchen: Juli und August am Westufer des Sees sind voll.

Der Watzmann und das Wimbachtal

Der Watzmann ist der zweithöchste Berg Deutschlands und das prägende Massiv der Region. Der Berg ist von fast jeder Aussichtsplattform zu sehen, die Ostwand fällt direkt in den Königssee. Für Wanderer ist nicht der Gipfel das Ziel, sondern das Gebiet darum: die Wimbachklamm als Einstieg in das Wimbachtal, ein breites, steiniges Trogtal, das auf das Watzmannhaus zuläuft. Die Wimbachklamm ist kurz, eindrucksvoll und gut gesichert. Das Tal dahinter ist lang, ruhig und kaum besucht.

Klar gesagt: die Watzmann-Überschreitung und die Ostwand sind Bergsteigen, kein Wandern. Wer die Flanken des Massivs erwandern möchte, hat dafür gute Wege, aber das Massiv selbst ist für Wanderer eine Kulisse, kein Ziel.

Dieses Gebiet passt zu geübten Wanderern mit Zeit. Es passt weniger zu Familien mit kleinen Kindern.

Jenner und die Almen über Schönau

Der Jenner ist der Hausberg von Schönau, erschlossen durch die Jennerbahn. Wer mit der Bahn aufsteigt, hat oben einen Panoramablick auf den Königssee, das Steinerne Meer und an klaren Tagen weit in die Alpen hinein. Von der Bergstation führen Panoramawege zu den Almen darunter: Königsbachalm, Mitterkaseralm, Priesbergalm. Der Abstieg über die Almen ist einer der schönsten Familienwege der Region, gut markiert, mit Einkehrmöglichkeiten und überschaubaren Höhenunterschieden.

Dieses Gebiet ist ideal, wenn du Aussicht willst, ohne einen langen Aufstieg zu Fuß zu leisten. Im Vergleich zum Nationalpark-Inneren ist es zugänglicher, im Vergleich zum Königssee-Ufer viel ruhiger.

Ramsau, Hintersee und Zauberwald

Ramsau ist der entspannteste Talort im Berchtesgadener Land. Der Hintersee ist kleiner als der Königssee, weniger bekannt und umso schöner. Der sogenannte Zauberwald am Ufer des Hintersees, ein von Moosen überwuchertes Geotop, ist ein Pflichtprogramm für Familien. Almwege führen von hier unter dem Hochkalter und der Reiteralm entlang, eine Landschaft, die deutlich ruhiger ist als der Königssee-Bereich.

Für Einsteiger und Familien ist Ramsau der bessere Ausgangspunkt als Schönau. Die Wege sind breiter, die Abstiege kürzer, der Trubel geringer. Im Vergleich zum Nationalpark-Inneren fehlt hier die alpine Dramatik, dafür fehlt auch das Risiko.

Berchtesgadener Land: Untersberg und Rossfeld

Der Untersberg ist der Grenzberg zwischen Bayern und dem Salzburger Land. Seine Hochfläche ist ein Karstplateau mit eigenem Charakter, gut für Panoramatouren und als Alternative, wenn die Nationalpark-Hütten ausgebucht sind. Das Rossfeld bietet Höhenrunden mit Panoramasicht auf das gesamte Berchtesgadener Land, ohne in den Nationalpark einzusteigen. Bad Reichenhall mit dem Predigtstuhl ergänzt das Angebot nordwärts.

Dieses Gebiet passt zu Tageswanderern, die das Nationalpark-Gedränge im August meiden, und zu allen, die das wandern im Berchtesgadener Land um den Nationalpark herum erkunden wollen.


Wandern in Berchtesgaden: die schönsten Teilgebiete im Vergleich
Wandern in Berchtesgaden: die schönsten Teilgebiete im Vergleich

Mehrtagestouren in Berchtesgaden: Hüttentour rund um den Watzmann

Eine Hüttentour Berchtesgaden heißt: Hütte zu Hütte im Nationalpark, Alpenvereinshütten mit Lager oder Zimmer, Halbpension inklusive, Hüttenschlafsack im Gepäck. Die Reservierungspflicht ist der eigentliche Planungsaufwand: in der Hauptsaison sind die Hütten schnell ausgebucht, und es gibt keine Ausweichmöglichkeit im Nationalpark. Zelten ist verboten. Du trägst alles selbst.

Unsere Route ist eine Runde um das Watzmann-Massiv, keine Gratüberschreitung. Der Königssee ist Start und Ziel. Die Tour führt durch den Nationalpark, übernachtet in Alpenvereinshütten und verbindet die bekanntesten Gebiete der Region auf einem zusammenhängenden Weg. Etappenorte und Hüttennamen stehen detailliert im Routenblog: Watzmann Tour: Hüttentour in Berchtesgaden.

Klar gesagt: diese Tour ist derzeit nicht buchbar. Sie kommt zurück. Bis dahin kannst du die Beschreibung nutzen, um selbst zu planen, oder auf der Seite Dein Wanderurlaub in Deutschland nach aktuellen Alternativen schauen.

Hüttentour Königssee klassisch: wer selbst plant, wählt oft Zwei- bis Vier-Tage-Runden über das Kärlingerhaus am Funtensee oder über das Watzmannhaus. Das sind die bewährtesten Kombinationen für eine Hüttentour Berchtesgaden mit drei Tagen. Wer alle Hüttentouren der Bayerischen Alpen im Überblick haben möchte, findet den Vergleich in unserem Blog Hüttentour Deutschland: Die schönsten Touren in den Bayerischen Alpen.


Mehrtagestouren in Berchtesgaden: Hüttentour rund um den Watzmann
Mehrtagestouren in Berchtesgaden: Hüttentour rund um den Watzmann

Die Watzmann Tour in Kürze

Die Watzmann Tour ist unsere Hüttenrunde um das Watzmann-Massiv im Nationalpark Berchtesgaden. Sie kombiniert den Königssee, das Steinerne Meer und das Wimbachtal, übernachtet in Alpenvereinshütten und ist eine anspruchsvolle Wanderung mit langen Tagen, keine Gratüberschreitung. Es gibt zwei Varianten: die reine Hüttentour und eine längere Variante mit zusätzlichen Übernachtungen im Tal vor und nach der Runde. Beide sind derzeit nicht buchbar, kommen aber zurück.

Die vollständige Beschreibung mit Etappen, Hütten und Anforderungen steht in unserem Routenblog: Watzmann Tour: alle Etappen und Infos zur Hüttentour in Berchtesgaden.


Tagestouren in Berchtesgaden: Rundwege, Wasserfälle und leichte Wanderungen

Fast jede Tagestour im Nationalpark beginnt mit Schiff oder Bergbahn. Deshalb sind Berchtesgaden wandern Rundweg und Königssee wandern so eng miteinander verbunden: wer mit dem Schiff nach St. Bartholomä fährt und von dort zu Fuß zurückläuft oder weiter zum Obersee geht, hat automatisch eine Rundtour. Der Jenner erschließt per Bahn eine ganze Palette an Almwegen, die ohne Aufstieg erreichbar sind.

Beispiele für Tagestouren (ohne erfundene Kilometer):

  • St. Bartholomä, Obersee und Röthbachfall: Schiff nach St. Bartholomä, weiter zu Fuß zum Obersee und zum Wasserfall. Einer der bekanntesten Tagesausflüge im Berchtesgadener Land.
  • Jenner-Runde über die Almen: Bergbahn nach oben, Abstieg über Königsbachalm und Mitterkaseralm. Panorama auf Königssee und Steinernes Meer.
  • Hintersee mit Zauberwald: Rundweg am Seeufer, Mooswälder, Almen dahinter. Für Familien und Einsteiger.
  • Wimbachklamm: Kurze, eindrucksvolle Klamm als Tagesausflug oder Einstieg ins Wimbachtal.
  • Almbachklamm nach Ettenberg: Wasser als ständiger Begleiter, gut gesichert, auch in der Nebensaison attraktiv.
  • Rossfeld-Höhenrunde: Panoramaweg außerhalb des Nationalparks, ganzjährig begehbar.

Königssee wandern Wasserfall: Das Hauptziel für alle, die Wasserfälle suchen, ist der Röthbachfall am Obersee. Deutschlands höchster Wasserfall ist nur zu Fuß ab St. Bartholomä erreichbar. Auch die Wimbach- und Almbachklamm bieten Wasserfälle in gesichertem Gelände. Ehrlich gesagt: nach der Schneeschmelze im Frühsommer und nach starken Regenfällen sind alle Wasserfälle hier am eindrucksvollsten.

Berchtesgaden wandern mit Kindern: Schiff nach St. Bartholomä mit kurzem Weg zum Obersee, Zauberwald am Hintersee, Klammen als Abenteuer mit gesicherten Wegen, Jenner-Almen per Bergbahn. Diese Kombinationen funktionieren gut. Ehrlich: die Nationalpark-Höhenwege mit kleinen Kindern sind kein gutes Programm, weil die Tage lang, die Wege felsig und die Abstiegsmöglichkeiten begrenzt sind.

Leichte Wanderungen in Berchtesgaden: Talwege um Ramsau und den Hintersee, das Königssee-Ufer bis zum Malerwinkel, Almwege ab der Jennerbahn-Mittelstation. "Leicht" bedeutet hier: kein technisches Gelände, überschaubare Höhenunterschiede. Aber: Grundkondition brauchst du trotzdem. Leicht im alpinen Kontext ist nicht dasselbe wie ein Stadtpark.

Nationalpark-Regeln: Im Nationalpark Berchtesgaden gelten Wegegebot, Verbot des Zeltens und Leinenpflicht für Hunde. Das Wegegebot bedeutet: du bleibst auf markierten Wegen. Das schützt Wildtiere und erhält die Wege für alle.


Wie schwer ist Wandern in Berchtesgaden — und für wen eignet es sich?

Ehrliche Einordnung: Berchtesgaden ist steiler und felsiger als die meisten deutschen Wanderregionen. Die Schwierigkeit hängt stark an der Gebietswahl.

Talwege, Klammen und Almrunden ab Bergbahn brauchen Kondition, keine besondere Technik. Wer Wanderschuhe mit Profil trägt und mehrere Stunden laufen kann, kommt gut zurecht.

Nationalpark-Höhenwege verlangen Trittsicherheit auf Kalkfels und Geröll. Lange Tage ohne Einkehrmöglichkeit und an einzelnen Stellen ausgesetzte Passagen, die Schwindelfreiheit erfordern. Hinzu kommen: Altschnee, der in schattigen Nordlagen bis in den Frühsommer liegen bleibt; Gewitterneigung am Nachmittag auf dem Karst; glatter Fels bei Nässe; Weidevieh auf den Almen.

Für wen Berchtesgaden passt:

  • Einsteiger: Talrunden, Klammen, Jenner-Almen per Bergbahn. Gute Wahl, wenn du deinen ersten Alpenausflug planst.
  • Familien mit Kindern: Etwa ab acht bis zehn Jahren (Richtwert, kein Garant) sind die mittleren Touren machbar. Für Jüngere: Schiff, Zauberwald, Klammen.
  • Geübte Wanderer: Die Hüttentouren rund um den Watzmann sind anspruchsvolle Wanderungen, keine Klettertouren. Wer mehrere Hüttentouren kennt und trittsicher ist, wird hier seine bisher schönste Region finden.

Unsere Hüttentour ordnen wir als anspruchsvolle Wanderung ein, nicht als Hochtour. Genaue Anforderungen stehen in der Tourbeschreibung zur Watzmann Tour.


Beste Reisezeit für Berchtesgaden

Mai und Juni: Das Tal ist grün, die Wasserfälle führen nach der Schneeschmelze am meisten Wasser. Die Hochlagen sind noch mit Altschnee bedeckt, einzelne Passagen auf den Nationalpark-Höhenwegen ungesichert. Hütten öffnen im Lauf des Junis, meist nicht alle gleichzeitig. Wer früh in die Saison will, sollte die Öffnung der geplanten Hütten vor der Abreise direkt beim Hüttenwirt prüfen.

Juli und August: Alle Hütten, das Schiff und die Bergbahnen sind in Betrieb. Das ist Hauptsaison, und das merkt man: der Königssee-Bereich ist voll. Frühes Starten oder Gegenrichtung wählen hilft. Gewitterneigung am Nachmittag ist im Hochsommer höher als in anderen Monaten. Abends sind Hütten der beste Ort.

September und Anfang Oktober: Für die meisten die beste Zeit. Stabileres Wetter, klare Fernsicht, Almabtriebe auf den Weiden, deutlich weniger Menschen. Die Hütten schließen im Verlauf des Oktobers, jede nach eigenem Kalender. Wer in dieser Zeit plant, prüft die Öffnungszeiten der jeweiligen Hütte direkt.

November bis April: Die Höhenwege sind kein Wanderthema. Talwege um Ramsau, Ufer von Hintersee und Königssee sind je nach Schneelage begehbar. Winterwandern in Ramsau und dem Zauberwald ist bei geeigneten Bedingungen möglich und besonders atmosphärisch.

Unsere Hüttentour ist eine Sommertour, geeignet von Mitte Juni bis Anfang Oktober. Den Wetterbericht für jeden Etappenort zeigt dir die Bookatrekking-App, basierend auf den Koordinaten der jeweiligen Hütte. Das erspart das Raten über allgemeine Bergwetterlagen.


Übernachten und Gepäcktransport in Berchtesgaden

Im Nationalpark übernachtest du in Alpenvereinshütten. Lager oder Zimmer, Halbpension inklusive, Hüttenschlafsack im Gepäck. Diese Hütten sind in der Hauptsaison schnell ausgebucht, und im Nationalpark gibt es keine Alternative: wer kein Bett hat, kann nicht ausweichen. Wer selbst plant, reserviert Monate im Voraus, nicht Wochen.

In den Talorten gibt es Gasthöfe, Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in allen Preisklassen. Diese Option passt zu Tageswanderern und zu denen, die eine Hüttentour von einem festen Quartier aus aufbauen.

Auf einer Hüttentour trägst du deinen Rucksack selbst. Gepäcktransport ist nur zwischen Talunterkünften organisierbar, nicht zwischen Nationalpark-Hütten.

Was unsere Hüttentour mitbringt, sobald sie zurückkommt: Hüttenübernachtungen, Verpflegung, eine detaillierte Wegbeschreibung und die Bookatrekking-App mit Offline-Karte, GPX-Track und aktuellem Wetterbericht pro Hütte. Für den Überblick über alle Hüttentouren in den Bayerischen Alpen lohnt sich ein Blick in unseren Blog Hüttentour Deutschland: Die schönsten Touren in den Bayerischen Alpen.


Welche Tour passt zu dir? Wandern in Berchtesgaden nach Zeitbudget

Tour Tage Für wen Charakter Buchen
Watzmann Tour, Hüttentour 4 Tage Erfahrene Wanderer mit alpiner Kondition Hütte zu Hütte um das Massiv, Königssee als Start und Ziel Bald wieder buchbar, Beschreibung: Watzmann Tour
Watzmann Tour mit Unterkunft 6 Tage Wer vor und nach der Runde im Tal ankommen will Dieselbe Runde plus Übernachtungen in Talorten Bald wieder buchbar, Beschreibung: Watzmann Tour

Aktuelle Preise, Termine und Leistungen stehen auf der jeweiligen Produktseite, sobald die Touren wieder buchbar sind.

Auswahlhilfe:

Erste alpine Hüttentour und du weißt noch nicht, ob das Format zu dir passt? Schau dir im Blog Hüttentour Deutschland: Die schönsten Touren in den Bayerischen Alpen eine Alternative in den Bayerischen Alpen an, die möglicherweise einstiegsfreundlicher ist.

Erfahrene Geher mit vier bis sechs Tagen Zeit und alpiner Erfahrung? Unsere Runde um den Watzmann ist genau das Richtige, sobald sie zurück ist.

Nur Tagestouren geplant? Dann empfehle ich ein Standquartier in Schönau am Königssee oder Ramsau, von dort Schiff, Jennerbahn und Talwege, ohne Auto und ohne Rucksacklager.

Navigation: Die Markierung im Nationalpark ist verlässlich. Ergänze sie mit GPX-Track und Offline-Karte in der Bookatrekking-App. Alle buchbaren Wanderurlaube in Deutschland findest du auf Dein Wanderurlaub in Deutschland.


Häufige Fragen zum Wandern in Berchtesgaden

  • Wann ist die beste Wanderzeit in Berchtesgaden?

    Die beste Wanderzeit ist von Mitte Juni bis Anfang Oktober. Die Höhenwege im Nationalpark sind erst nach der Schneeschmelze sicher begehbar, was je nach Jahr frühestens Anfang Juni der Fall ist. September und der frühe Oktober gelten als besonders empfehlenswert: stabileres Wetter, gute Fernsicht und deutlich weniger Besucher als im Hochsommer.

  • Welche Wanderung in Berchtesgaden ist die schönste?

    Die Antwort hängt vom Anspruch ab. Für viele Wanderer ist der Weg zum Obersee mit dem Röthbachfall die eindrucksvollste Tagestour. Die Jenner-Runde über die Almen überzeugt mit Panorama ohne großen Aufwand. Das Wimbachtal gilt unter geübten Wanderern als einer der ruhigsten und großartigsten Wege des Nationalparks. Eine Rangliste wäre unehrlich.

  • Welche Möglichkeiten gibt es, mit Kindern in Schönau am Königssee zu wandern?

    In Schönau am Königssee gibt es gute Optionen für Familien: das Schiff nach St. Bartholomä mit dem kurzen Weg zum Obersee, die Almen auf dem Jenner per Bergbahn und der Malerwinkel-Rundweg am Seeufer. Für Kinder unter acht Jahren sind diese flacheren Wege besser geeignet als die Nationalpark-Höhenwege.

  • Gibt es einen Panoramaweg in Berchtesgaden?

    Ja, mehrere. Der bekannteste ist der Weg über die Almen am Jenner, der nach oben per Bergbahn erschlossen ist und mit einem weiten Blick auf Königssee, Steinernes Meer und Watzmann aufwartet. Außerhalb des Nationalparks bietet das Rossfeld einen Höhenrundweg mit Panorama auf das gesamte Berchtesgadener Land.

  • Sind Hunde in der Almbachklamm erlaubt?

    Im Nationalpark Berchtesgaden, zu dem auch Teile der Klammen gehören, müssen Hunde jederzeit an der Leine geführt werden. Die Almbachklamm liegt am Rand des Nationalparks. Generell gilt: Leinenpflicht im gesamten Nationalparkgebiet, die genaue Regelung für den jeweiligen Wegabschnitt prüfst du am besten direkt beim Nationalpark Berchtesgaden.

  • Wie lange dauert eine Schiffsrundfahrt auf dem Königssee?

    Der Königssee kann nicht umrundet werden, die Ostseite ist weglos und gesperrt. Eine vollständige Schifffahrt von Schönau nach St. Bartholomä und weiter bis Salet am Obersee und zurück ist möglich. Genaue Fahrzeiten und Preise stehen auf der Website des Königssee-Schifffahrtsbetriebs. Plane für eine Wanderung ab St. Bartholomä deutlich mehr Zeit ein als nur für die Fahrt.

  • Kann man von Schönau nach St. Bartholomä wandern?

    Zu Fuß ist die Strecke von Schönau nach St. Bartholomä am Westufer des Sees nicht möglich, da die Felswände bis ins Wasser fallen und kein durchgehender Uferweg existiert. Der übliche Weg ist das Schiff. Wer wandernd in das Gebiet um St. Bartholomä einsteigen möchte, nutzt das Schiff als Zubringer und wandert von dort weiter, etwa zum Obersee.

  • Gibt es eine 2-Tage-Hüttenwanderung am Königssee?

    Ja. Eine klassische zweitägige Runde beginnt am Königssee, mit Übernachtung im Kärlingerhaus am Funtensee oder im Watzmannhaus, und kehrt am zweiten Tag zurück. Diese Routen müssen eigenständig geplant und gebucht werden. Unsere eigene Hüttentour rund um den Watzmann dauert vier Tage und ist derzeit nicht buchbar. Alle Details findest du in unserem Routen-Blog zur Watzmann Tour.


    Wenn du dir noch unsicher bist, welche Gegend oder Routenlänge zu dir passt, findest du einen Überblick über alle unsere buchbaren Wanderurlaube in Deutschland auf Dein Wanderurlaub in Deutschland. Für einen Vergleich aller Hüttentouren in den Bayerischen Alpen, wirf einen Blick auf unseren Blog Hüttentouren in Deutschland: die schönsten Routen in den Bayerischen Alpen. Und falls du auf die Rückkehr unserer eigenen Hüttentour wartest, die vollständige Etappenbeschreibung findest du in unserem Routen-Blog zur Watzmann Tour in Berchtesgaden. Wenn du einen Blick über die Grenze werfen möchtest: Das Salzburger Land liegt direkt nebenan und ergänzt das Wanderangebot auf der österreichischen Seite der Alpen.

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