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Höhenkrankheit, Bergkrankheit oder AMS. Beim Trekking in Nepal willst du das nicht miterleben. Seit Jahren träumst du von deinem bevorstehenden Abenteuer zum Everest Base Camp, Annapurna, der Dolpo region oder dem Manaslu Circuit. Es spielt keine Rolle, wohin man im nepalesischen Himalaya geht, man erreicht eine ernst zu nehmende Höhe. Diese Höhenlage ist zwar aufregend, kann aber auch extrem gefährlich sein. Wir zeigen dir, was Höhenkrankheit ist und vor allem, wie du sie verhindern kannst.*

Zuletzt aktualisiert in Mai 2020

Du bist auf dem Weg zum Everest Base Camp und hattest bis jetzt die beste Zeit. Alles läuft reibungslos, du genießt die endlosen Aussichten und kannst es kaum erwarten, Kala Pattar zu erreichen. Falls du dort ankommst. Plötzlich wirst du von Übelkeit überwältigt und du hast das Gefühl, dass du dich übergeben musst. Du hattest davon gehört, aber du dachtest nicht, dass es dir selbst passieren würde. Höhenkrankheit. Es ist real.

Was ist Höhenkrankheit?


Die Höhenkrankheit ist eigentlich selbsterklärend. Auch bekannt als Akute Bergkrankheit (AMS) oder einfach nur Bergkrankheit, ist es der Gesundheitseffekt, der bei geringer Sauerstoffzufuhr in großer Höhe einsetzt. Die Höhenkrankheit ist nicht nur im Himalaya ein Thema, sie kann auch beim Trekking auf dem Mount Kenia, dem Kilimanjaro oder bei der Entdeckung des Inka-Trails auftreten. In niedrigerer Höhe, bis zu 1.500m erlebst du Atemnot, aber AMS tritt normalerweise nur auf 2.400m und mehr auf. Unbehandelt kann die AMS zu schwereren Krankheiten wie einem Höhenlungenödem (HAPE) oder sogar einem Höhenhirnödem (HACE) führen. Obwohl HAPE und HACE tödlich sein können, kommt es bei weniger als 1% der betroffenen, nicht akklimatisierten Wanderer vor. Obwohl unsere Routen so konzipiert sind, dass sie eine angemessene Akklimatisierung ermöglichen, ist es möglich, dass du dich etwas krank fühlst und beim Trekking Sauerstoffmangel hast. Höhenkrankheit kann jeden erwischen, unabhängig von Alter oder körperlicher Fitness.

Höhenkrankheit Symptome und Diagnose


Symptome von AMS zeigen sich innerhalb weniger Stunden nach der Ankunft in großer Höhe und umfassen Übelkeit, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen und Bewegungsunfähigkeit. Ein allgemeines Gefühl der Müdigkeit wird dir all die Freude nehmen, die du erlebt hast, bis es schließlich "bergab" ging. Das Einschlafen fällt dir schwer, du hast Schwindelgefühle und starke Kopfschmerzen. Du kannst auch deinen Sinn für Koordination verlieren, Probleme beim Gehen haben und das Gefühl einer engen Brust haben. Wenn die Dinge sich zu HAPE oder HACE entwickeln, kann es sein, dass du dich verwirrt fühlst, im Ruhezustand kurzatmig bist und wahrscheinlich irgendwann gar nicht mehr laufen kannst. Je höher die Höhenlage, desto schwerer können die Symptome sein. Wenn du den Film Everest gesehen haben, weißt du, wovon wir reden. Aber diese Jungs sind geklettert und wir sind nur auf einer Trekking-Tour. Für die Bestimmung der Höhenkrankheit gibt es eine Reihe von Punkten Systemen. Die Guides sind in diesen Systemen geschult und haben Erfahrung in der Sofortbehandlung. Obwohl viele Menschen einige Symptome der Höhenkrankheit verspüren, muss sie nicht immer eskalieren. Ist man sich der Symptome bewusst ist, kann man viel dafür tun, dass man in großer Höhe dennoch gesund bleibt.

Vermeidung von Höhenkrankheit beim Trekking


Es gibt ein paar Faustregeln, die man sehr ernst nehmen sollte, wenn man im Himalaya unterwegs ist. Dein Körper gibt sein bestes, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, und er wird dich wissen lassen, wann du die Dinge etwas ruhiger angehen musst.

Sorgfältig vorbereiten


Wende dich etwa 6 Monate vor deiner Reise an deinen Arzt. Lass dich gründlich untersuchen, erzähle deinem Arzt, was du vorhast und kaufe die von deinem Arzt empfohlenen Medikamente. Falls du vorhast, mit Kindern zu wandern, solltest du ihre Vorbereitung genauso sorgfältig nehmen. Hast du bereits bestehende Krankheiten? Stell sicher, dass dein Arzt dich auch diesbezüglich berät.

Fit werden


Wenn du dein Trekking-Erlebnis genießen möchtest, solltest du alles tun, um dich körperlich darauf vorzubereiten. Mach eine Menge Spaziergänge und versuche, ein paar Höhenmeter zu überwinden. Trainiere etwa 3 bis 6 Stunden pro Woche mit einem Rucksack von 10 kg, um einen durchschnittlichen Tag im Himalaya zu simulieren.

Höre auf deinen Körper


Dein Körper sagt dir, wann er Ruhe braucht. Also vertraue auf sein Urteilsvermögen. Achte auf die Symptome der Höhenkrankheit und sprich mit den Guides darüber. Lass deine Freunde, deine Guides und Träger wissen, wie du dich fühlst und mach Pausen, wenn dein Körper es will. Lass es nicht noch schlimmer werden.

Hoch klettern, tief schlafen


Ein ungeschriebenes Gesetz für Trekker und Kletterer ist es, hoch zu klettern, aber tief zu schlafen. Deshalb brauchen die Bergsteiger am Everest lange, um auf den Gipfel zu kommen, sie gehen ein paar Mal auf und ab, bevor sie sich auf den Gipfel stürzen. Sie klettern hoch, aber sie schlafen tief. Deshalb sieht man manchmal auch einen Abstieg in der Mitte des Weges. Dies ist notwendig, um sicherzustellen, dass du dich sorgfältig akklimatisierst, nachdem du die Höhe bewältigt hast.

Mehr Essen


Iss. Iss so viel du kannst. Überspringe nie eine Mahlzeit in einem Teehaus, auch wenn dir nicht gefällt, was du auf deinem Teller siehst. Dein Körper arbeitet hart und braucht viele Kohlenhydrate, um jeden extra Meter zu gehen und mehr Höhe zu bewältigen. Vergiss deine Diät und kaufe den extra Schokoriegel. Trekking ist harte Arbeit und lässt dich leicht mehr als 4.000 Kalorien pro Tag verbrennen. Nachfüllen so oft es geht, dein Körper wird es dir danken.

Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend


Vor und nach dem Essen kommt Wasser. Und danach kommt nochmals Wasser. Im Ernst, du musst deine Wasserzufuhr erhöhen. Das ist viel einfacher, wenn es warm ist und man schwitzt, aber man muss trotzdem diszipliniert sein. Trinke 3 bis 5 Liter pro Tag und dann noch eine Tasse Tee dazu. Du wanderst und gehst nicht feiern - also spar dir den Alkohol für nach dem Trekking. Alkohol stimuliert AMS, nicht nur weil du beim Alkoholkonsum dehydrierst.

Wähle die richtige Reiseroute


Du träumst schon seit Jahren vom Trekking in der Annapurna- oder Everest-Region und jetzt beschließt du, dein Trekking Budget zu kürzen und geradezu ins Basislager zu rennen. Warum? Immer mit der Ruhe. Buche die 15 statt 12 Tage und lass dich in Namche Bazaar verwöhnen. Es gibt eine Menge zu sehen und mehr Zeit auf der gleichen Höhe zu verbringen wird dir definitiv helfen, dich zu akklimatisieren.

Anmerkung zum Urinieren


Mehr zu trinken und in großer Höhe zu sein, sollte unweigerlich dazu führen, dass du öfter austreten musst. Nimm das zur Kenntnis. Achte einfach darauf, dass du häufiger als normal urinierst. Wenn das nicht der Fall ist, dann weißt du, was zu tun ist: mehr trinken.

Reiseversicherung


Es schützt dich nicht vor der Höhenkrankheit, aber es ist wichtig, wenn du medizinische Hilfe brauchst. Stell sicher, dass deine Versicherung alles während der Reise abdeckt und überprüfe, ob du in großer Höhe versichert bist. Versicherungs Agenturen verlangen in der Regel, dass du ein Upgrade durchführst, aber es ist wichtig, wenn du medizinische Hilfe benötigst.

Ich fühle mich krank. Was jetzt?


Du fängst an, dich krank zu fühlen und du fürchtest, dass du an Höhenkrankheit leidest. Was machst du also? Kommunizieren. Lass die deine Gruppe, deinen Guide oder deine Gepäckträger wissen, dass es dir nicht gut geht. Guides und Träger sind geschult, die Symptome zu erkennen und können dir direkt vor Ort helfen. Du solltest direkt absteigen, wenn du oder dein Guide befürchtet, dass du an HACE oder HAPE leidest: Die einzige Möglichkeit, die Sauerstoffzufuhr wieder zu erhöhen, ist der Abstieg in eine niedrigere Höhe. Dort ruhst du dich aus, bis es dir besser geht. Akklimatisiere dich und komm gestärkt zurück. *Die bereitgestellten Informationen sind eine Sammlung von Tipps und Tricks aus verschiedenen Quellen. Es ist unter keinen Umständen beabsichtigt, den Rat von medizinischem Fachpersonal zu ersetzen.

Mehr Inspiration? Lies unseren Blogbeitrag über Trekking in Nepal.

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