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Du willst in der Regensaison auf den Kilimanjaro wandern? Dann ist die Rongai Route genau die Richtige. Die Nordseite des Kili ist weniger verregnet und damit die perfekte Wahl außerhalb der Hochsaison. Möchtest du den Kilimanjaro lieber von seiner ruhigen Seite kennen lernen? Die findest du definitiv auf der Rongai Route. Trotz steigender Berühmtheit mit jedem Jahr, sind immer noch deutlich weniger Bergsteiger hier als zum Beispiel auf der Machame oder der Marangu Route.

Auf der Suche nach einer technisch nicht ganz so anspruchsvolle Kili Route? Dann passt die Rongai Route perfekt zu dir. Sie ist eine der Routen, die auch ohne größere Erfahrung zu schaffen ist. Die Gefälle sind weniger steil und daher einfacher zu wandern. Die Landschaft auf der Nordseite variiert zwar etwas weniger als auf der anderen Seite des Kilimanjaro, aber dafür bietet sie als Gegenleistung eine unbeständige Berglandschaft.

Rongai Programm



  • Tag 1 - Rongai Gate - Rongai Cave (8 kilometres - 5 miles, 3-4 Stunden, 883m - 3000ft Anstieg)


Wir fahren von Moshi zum Marangu Gate, wo wir unsere Genehmigungen für den Kili organisieren. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung bis zum Wanderweg am Rongai Gate. Der Pfad schlängelt sich durch Mais und Kartoffelfelder, bevor es stetig bergauf durch den Wald geht. Hier kannst du eine Vielfalt an Tieren entdecken, wie zum Beispiel die schwarz-weißen Colobus- oder auch Stummelaffen in den Wipfeln der Bäume.

  • Tag 2 - Rongai Cave - Second Cave Camp - Kikelewa Cave (12 kilometres - 8 miles, 6-8 Stunden, 760m - 2500ft Anstieg)


Unser Wanderweg führt uns stetig weiter nach Oben. Nach ein paar Stunden durch das Heideland, erreichen wir das Second Cave Camp. Manche Touranbieter gehen noch ein Stück weiter bis zum Third Cave Camp. So oder so, machen wir noch einen kleinen Abstecher zur Mawenzi Tarn. Akklimatisierung ist der Schlüssel, um es erfolgreich auf den Kilimanjaro zu schaffen, deshalb ist keine Eile geboten. Nach diesem langen Tag freust du dich, wenn die Zelte an der Kikelewa Cave in Sicht kommen.

  • Tag 3 - Kikelewa Cave - Mawenzi Tarn (5 kilometres - 3 miles, 3-4 Stunden, 740m - 2400ft Anstieg)


Die heutige Wanderung führt uns ein kurzes, steiles Stück an einem grasigen Hang hinauf. Die Aussicht: Einfach unbeschreiblich schön. Als wir das Moor hinter uns lassen, sind wir schon so hoch, dass die Landschaft langsam etwas kahl wirkt. Die Vegetation verliert ihre Farbenpracht und der Boden ist mehr und mehr verwüstet. Wir haben die Alpine Desert Zone erreicht. Unser Zeltplatz liegt unter den Spitzen der sogenannten towers of Mawenzi, den Türmen von Mawenzi, ganz in der Nähe von Mawenzi Tarn. Der Rest des Tages gehört ganz dir. Lass es langsam angehen, wir sind ja erst auf halbem Weg zum Uhuru Peak.

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  • Tag 4 - Mawenzi Tarn - Mawenzi Ridge - Mawenzi Tarn (4 kilometres - 2.5 miles, 3-4 hours, 100m - 300ft Anstieg und Abstieg)


Dieser extra Tag ist eingeplant, um dich zu akklimatisieren und über die Mawenzi Ridge zu wandern. Die einzigartige Landschaft bietet einen motivierenden Ausblick direkt auf den Kibo und den Mawenzi. Nachdem wir die Gegend erkundet haben, geht es zurück zur Mawenzi Tarn.

  • Tag 5 - Mawenzi Tarn - Kibo Huts (8 kilometres - 8 miles, 5-6 hours, 365m - 1300ft Anstieg)


Wir wandern stetig weiter durch die Mondlandschaft zwischen Mawenzi und Kibo. Unser Zeltplatz liegt am Fuße der Kraterwand des Kibo. Hier angekommen, entspannen wir uns erstmal bei einem frühen Abendessen. Morgen ist der große Tag. Der Uhuru Peak ruft nach dir!

  • Tag 6 -

    Kibo Huts - Uhuru Peak (6 kilometres - 4 miles, 6-8 hours, 1220m - 4000ft Anstieg)


Schon sehr früh am morgen (genauer gesagt Mitternacht) nehmen wir den Weg zum Gipfelin Angriff. Der psychisch und physisch härteste Teil des Treks erwartet dich hier. Der Windund die Kälte auf dieser Höhenlage und zu dieser Zeit können unter Umständen sehrextrem sein. Keine Sorge, es sind viele kleine Pausen eingeplant um den Symptomen derHöhenkrankheit vorzubeugen. Am Gilam’s Point (5669m - 18600ft), wirst du mit demschönsten Sonnenaufgang, den du je gesehen hast, belohnt. Abschließend erreichen wirden Uhuru Peak – das Dach Afrikas. Glückwunsch! Jetzt hast du es geschafft.



Uhuru Peak - Horombo Huts (16 kilometres - 10 miles, 4-5 hours, 2000m - 7000ft Abstieg)

Nach dem Anstieg zum Uhuru Peak, hat unser Tag gerade erst angefangen. Jetzt bereitenwir uns auf den Abstieg vor. Wir wandern an den Kibo Huts vorbei und gehen direktweiter zu den Horombo Huts. Es war wirklich ein langer Tag, jetzt ruft der Schlafsack.

  • Tag 7 - Horombo Huts - Marangu Gate (20 kilometres - 12 miles, 5-6 hours, 2000m - 7000ft Abstieg)


An unserem letzten Tag geht es nur noch nach unten, direkt durch den tropischenRegenwald. Schlussendlich am Gate angekommen, holen wir unser Zertifikat ab: Grün für den Gilman’s Point und Gold für den Uhuru Peak. Du hast den höchsten Gipfel in Afrika bezwungen.

*Dieses Programm kann sich gegebenenfalls ändern und von Anbieter zu Anbieter leichtvariieren.

Rongai Routenkarte


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