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Der Dolomiten Höhenweg 2. In den Dolomiten gibt es mehrere Trekkingrouten, wobei der Alta Vias bei weitem die beliebtesten Trekkingrouten sind. In den Dolomiten gibt es 6 Alta Vias und die bekanntesten sind die Dolomiten Höhenwege 1 und 2. Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Wegen? Ja, den gibt es. Wenn du zum ersten Mal wanderst und nicht an mehrtägige Wanderungen gewöhnt bist, solltest du dem Alta Via 1 folgen. Der Alta Via 2 ist kein Kinderspiel und wir meinen es ernst. Diese Wanderung ist für erfahrene Trekker mit Trittsicherheit, Erfahrung in den Bergen und Schwindelfreiheit. Der Alta Via 2 umfasst scharfe Grate, Klettersteige und steile Abhänge. Bist du mutig genug, den Dolomiten Höhenweg 2 in Angriff zu nehmen? Hier findest du alles, was du über die Route wissen musst, Karten, Klettersteige, Etappen und mehr!

Zuletzt aktualisiert in April 2021

Die Dolomiten sind eine wunderschöne Gebirgskette im Nordosten Italiens und bieten ihren Besuchern gezackte Kalksteingipfel, steile Felswände, schimmernde Alpenseen und tiefe, enge Täler. Diese atemberaubenden Berge bieten Trekkern eines der aufregendsten und einzigartigsten Trekkingabenteuer, das du in Europa erleben kannst. Wenn du den berühmten und herausfordernden Alta Via 2 bezwingen möchtest, sind wir hier, um dir zu helfen! Mit der richtigen Vorbereitung ist jede Wanderung möglich!

Suchst du nach einem Angebot für den Dolomiten Höhenweg 2? Hier geht es zu den Optionen!



Wo ist der Dolomiten Höhenweg 2?


Der Alta Via 2 ist eine 160 km lange Trekkingroute im Dolomitengebirge im Nordosten Italiens. Der Weg beginnt in Bressanone, auf deutsch bekannt als Brixen, und endet in Croce d'Aune. Dieser beliebte Wanderweg ist Teil eines größeren Wegesystems. Insgesamt gibt es 6 Alta Vias in den Dolomiten, alle mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden.

Welches ist die beste Jahreszeit für den Alta Via 2?


Die Saison des Alta Via 2 beginnt Mitte Juni und endet Ende September. Wir empfehlen eine Reise im September, da die Schulferien vorbei sind, Sommergewitter weniger wahrscheinlich sind, die Temperaturen nicht so hoch sind und die Hütten weniger überfüllt sind.

Je nach deiner Erfahrung im Bergsteigen und der Schneehöhe könntest du den Alta Via 2 im späten Frühling oder zu Beginn bis zur Mitte des Herbstes machen. Wenn du dies tust, bedenke, dass die Hütten geschlossen sein werden und du einen Eispickel und Zuggeräte benötigst. Du wirst auch ein Zelt und Verpflegung für die Wanderung mitnehmen müssen.



Unabhängig von der Jahreszeit kann das Wetter in den Bergen heikel sein. Es ist immer ratsam, bei schlechtem Wetter einen zusätzlichen Tag einzuplanen und mit der richtigen Kleidung und Ausrüstung vorbereitet zu sein.

Wie komme ich zum Ausgangspunkt des Dolomiten Höhenweges 2?


Der Alta Via 2 kann in beide Richtungen gewandert werden, obwohl die meisten Wanderer sich dafür entscheiden, vom Norden aus nach Süden zu gehen. Von Norden aus beginnt der Weg in Bressanone, auch bekannt als Brixen, und endet in Croce d'Aune.

Bressanone - Brixen
Wenn du ein Flugzeug nimmst, um zu deinem Alta Via 2-Abenteuer zu gelangen, sind die internationalen Flughäfen, die Brixen am nächsten liegen, Venedig und Innsbruck. Wenn du in der Nähe wohnst, liegt Brixen an der A22, dem Hauptkorridor über die Alpen in dieser Region, und ist somit leicht mit dem Auto erreichbar. Auch mit dem Zug oder Bus ist Brixen das ganze Jahr über leicht zu erreichen.

Croce d’Aune
Während der Sommermonate ist der Croce d'Aune mit regelmäßigen Dolomiti-Bussen von und nach Feltre erreichbar. Ab Mitte September verkehren die Busse jedoch weniger häufig. Die Fahrt von Feltre zum Croce d'Aune ist recht kurz. Wenn es zum Zeitpunkt deines Besuchs keine Busse gibt, kannst du für ca. EUR 20,- ein Taxi nehmen.

Wenn du den Alta Via 1 an einem anderen Ort als Brixen oder Croce d'Aune beginnen oder enden möchtest, ist das auch möglich. Es gibt mehrere Stellen, an denen du auf- und absteigen kannst. Es ist trotzdem ratsam, zuerst nach Bozen, Brixen, Feltre oder Croce d'Aune zu fahren und von dort aus mit dem Bus zum gewünschten Ausgangspunkt zu fahren. Mögliche Start- oder Endpunkte auf dem Alta Via 2 sind die meisten Pässe und Ortschaften entlang der Strecke, wie z.B. Grödner Joch, Pordoijoch, Ceredapass oder San Pellegrinojoch.

Manchmal ist es einfacher, ein Taxi für den Transport rund um den Alta Via 1 zu organisieren. Wenn du ein Package bei Bookatrekking.com buchst, sind wir dir dabei gerne behilflich. Hier findest du alle unsere Optionen für den Alta Via 2!

Was ist der Unterschied zwischen dem Dolomiten Höhenweg 1 und dem Dolomiten Höhenweg 2?


Der Dolomiten Höhenweg 1 und der Höhenweg 2 sind ganz unterschiedliche Wege. Obwohl sie sich auf demselben Gebirgszug befinden und nicht so weit voneinander entfernt sind, ist der Schwierigkeitsgrad dieser Wege recht unterschiedlich. Der Alta Via 1 kann von jedem Wanderer, ob Anfänger oder erfahrener Wanderer, ohne große Schwierigkeiten bewältigt werden. Das Wichtigste, was man berücksichtigen muss, ist die beträchtliche Anzahl von Tagen, die du auf dem Trekking verbringen wirst. Der Alta Via 2 ist jedoch nur für erfahrene Trekker mit Trittsicherheit, Bergerfahrung und Schwindelfreiheit empfehlenswert. Der Alta Via 2 beinhaltet scharfe Grate, Via Ferratas und steile Hänge, die eine gewisse Erfahrung im Gebirge voraussetzen.

Angebote für den Dolomiten Höhenweg 1 kannst du hier finden.

Was ist ein Klettersteig oder Via Ferrata?


Ein Klettersteig oder "Eisenweg" ist ein geschützter Kletterweg mit Seilen, Leitern und Eisensprossen, die an Felswänden befestigt sind. Ziel des Klettersteigs ist es, den Wanderern den Weg nach oben zu erleichtern. Die Via Ferratas auf dem Alta Via 2 hatten jedoch einen anderen Zweck, als sie gebaut wurden. Im Ersten Weltkrieg waren die Dolomiten Schauplatz von Kämpfen zwischen den italienischen und österreichisch-ungarischen Streitkräften. Die Via Ferratas wurden in diesen Jahren eingerichtet, um den Truppen einen schnelleren Zugang zur Frontlinie zu ermöglichen.



Die meisten Trekker auf dem Alta Via 2 tragen als Sicherheitsmassnahme einen Klettergurt und einen Helm mit sich. Diese Gegenstände sind nicht erforderlich, aber wenn es dir hilft, dich auf der Route wohler zu fühlen, sind sie immer erwünscht. Sicherheit geht vor!

Die Marmolada auf dem Alta Via 2, dem höchsten Gipfel der Dolomiten


Die Marmolada ist ein Berg im Nordosten Italiens, östlich von Trient, und ist der höchste Berg der Dolomiten. Sein markantestes Merkmal ist sein von Westen nach Osten verlaufender Bergrücken. Im Süden bricht er plötzlich in steile Felswände ein, und an der Nordwand befindet sich ein vergleichsweise flacher Gletscher, der einzige große Gletscher in den Dolomiten. Wenn du den Dolomiten Höhenweg 2 gehst, stößt du auf dieses beeindruckende Massiv, da du es überqueren musst, um in Etappe 6 zum Passo San Pellegrino zu gelangen.



Kann ich auf dem Dolomiten Höhenweg 2 zelten?


Nun, eigentlich nicht. Wir wollen nicht verheimlichen, dass es Trekker gibt, die auf dem Alta Via 2 zelten, aber die Parkbehörden erlauben dies nicht. Die Berghütten sind die einzige erlaubte Unterkunftsmöglichkeit. Außerdem sind nach so vielen Stunden Trekking am Tag eine Matratze und eine warme Mahlzeit immer willkommen.

Wie sieht ein Alta Via 2-Programm aus?


Der Höhenweg 2 kann je nach Erfahrung und körperlicher Verfassung in 11-14 Tagen absolviert werden. Nachfolgend haben wir eine 12-tägige Reiseroute mit Etappen von 4 bis 7 Stunden Fußmarsch pro Tag vorbereitet:

Etappe 1: Bressanone (Brixen) - Rifugio Plose

Der Ausgangspunkt des Alta Via 2 befindet sich bei der Station der Seilbahn in S. Andrea. Er führt bis zum Valcroce hinauf und von hier aus beginnt der Weg Nr. 7 in Richtung der Schutzhütte Plose. Eine Variante für die geübteren Wanderer ist der Aufstieg zur Plose-Hütte, wobei man direkt von S. Andrea aus startet, anstatt die Seilbahn zu nehmen. Der Weg ist ziemlich steil, aber gut unterhalten und während des Wanderns kannst du die Dolomiten und die Flora und Fauna des Naturparks Puez-Geisler genießen. Die Plosehütte ist die erste Station des Alta Via 2 und befindet sich 2447 m über der Stadt Brixen.

Gehzeit: 4 Stunden
Aufstieg: 1500 m

Etappe 2: Rifugio Plose - Rifugio Genova

Von der Plose - Hütte, dem Weg Nr. 4 und den Hinweisschildern des Alta Via 2 folgend, wanderst du ca. 2 Stunden lang bergab bis zum Rodella - Pass. Von hier aus stehst du nach etwa 30 Minuten vor der Weggabelung des Sass Putia - dem anspruchsvollsten Teilstück dieser Etappe des Alta Via 2. Die Forcella della Pùtia erscheint im Hintergrund als riesiges Tor zum verzauberten Königreich der Dolomiten. Um sie zu erreichen, musst du einen Höhenunterschied von 500 Metern überwinden. Zuerst ist der Weg leicht, aber dann folgt er einigen steilen Kehren (oft mit Schnee, sogar Anfang Juli), die bis zur Forcella della Pùtia (Peitlerscharte) auf 2357 Meter hinaufführen. Von der Weggabelung folgt man dem Weg Nr. 4 in Richtung Südwesten, flach und aussichtsreich, bis zum Poma-Pass (Kreuzkofeljoch, 2340 m), von wo aus du bereits die Genua-Hütte auf 2297 m in Richtung Südwesten sehen kannst (30 Minuten vom Sass de Putia).

Gehzeit: 4 Stunden
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 700 m

Etappe 3: Rifugio Genova - Rifugio Puez

Von der Genua-Schlüterhütte (2297 m ü.d.M.) nimmt man den Weg Nr. 3, der nach einer Strecke im Osten nach Süden entlang der Ostseite des Bronsoi mit einem herrlichen Panorama auf Odle und Puez abbiegt. Es handelt sich um ein Gebiet von grossem geologischem und floristischem Interesse.

Auf einer Höhe von 2421 m wendet sich der Weg nach Südwesten, führt oberhalb des Munt de Medalges im Naturpark Pùez-Geisler vorbei und erreicht die Fùrcia de Medalges (Kreuzjoch) auf 2293 m Höhe. Der Weg Nr. 3 verläuft dann östlich des Campillerturms und des Sass da l'Ega (Sasso dell'Acqua-Wasserkofele) und überquert dann den langen Longiarù-Kamm. Man überquert den Grat und steigt bis zu einer Kreuzung in 2389 m Höhe auf. Dann steigt man auf und erreicht die Fùrcia dla Róa (Forcella della Rova-Roascharte) auf 2617 Metern Höhe. Dieser Sattel trennt die Odle-Gruppe im Westen von der Pùez-Gruppe im Osten. Achtung: Zu Beginn der Saison ist es möglich, in der Schlucht harten Schnee zu finden, und ein Eispickel oder zumindest halbe Steigeisen wären nützlich.

Wenn du die Route weiterführst, steigst du in Richtung Süden bis zu einer Abzweigung in einer Höhe von etwa 2500 m in einem großen Trümmerbecken ab. Hier verlässt du den Weg Nr. 3, der nach rechts (Südwesten) absteigt, und triffst auf den Weg Nr. 2, der dich nach Osten zu den Fórces de Siëles auf 2505 m Höhe führt.

Nach dem Überqueren der Gabelung stehst du vor einer dünnen Weide. In der Ferne, im Osten, erscheint der Sassonghér. Nun biegt der Weg Nr. 2 nach Nordosten ab und wird zu einem dünnen, in den Fels gehauenen Pfad. Der Weg ist nicht schwierig und es gibt einige Metallseile, die dir helfen. Nach einer flachen Strecke steigt der Pfad dann in östlicher Richtung durch die weite Grasebene des Munt de Pùez ab, macht ein breites Z und führt erneut in östlicher Richtung bis zur nahe gelegenen Pùez-Hütte auf 2475 m Höhe.

Gehzeit: 6 Stunden
Aufstieg: 850 m
Abstieg: 670 m

Etappe 4: Rifugio Puez - Rifugio Franco Cavazza al Pisciadù

Vom Rifugio Pùez (Puezhütte, 2475 m) folgt man dem Weg Nr. 2 in südöstlicher Richtung und überquert die weite Hochebene des Pùez, wo du im Falle von Nebel auf die Wegweiser achten musst. Nach der Kreuzung auf 2104 m Höhe geht es weiter in Richtung Süden bis zur Forcella de Ciampëi (oder Somafùrcia, 2366 m). Von hier bis zum Grödnerjoch verläuft der Weg Nr. 2 immer in südwestlicher Richtung. Von der Weggabelung gehst du ein wenig aufwärts, bis du den Lech de Crespëina (Crespèina-Crespeina-See) erreichst. Vom kleinen See aus, mit einem steilen Aufstieg, erreichst du die Forcella de Crespëina, auf 2528 Meter Höhe. Danach steigst du steil ab und machst schließlich einen letzten Aufstieg durch loses Gestein zur Forcella Cir (oder Dantes les Pizes-Cirjoch, 2469 m).

Von hier aus geht es in einer Abfolge von sanftem Auf und Ab, Abzweigungen, Felsblöcken, Türmchen und Weiden bis du den breiten Dolomiten-Sattel des Grödner Jochs (2121 m) erreichst. Am besten verlässt man den Verkehr und den Lärm am Grödner Joch und wandert weiter zur friedlichen Schutzhütte Pisciadù. Vom Pass aus geht man auf dem Weg Nr. 666 weiter. Nach einer Weile steigt der Weg Nr. 666 ein enges und felsiges Tal hinauf, bis er breiter wird. Hier biegst du links ab und steigst durch Geröll und loses Gestein auf. Es kann sein, dass in diesem Abschnitt des Weges etwas Schnee liegt (Abschnitt mit Fixseilen). Der Weg biegt dann nach Südosten ab und nach einem kurzen Abstieg erreichst du die Hütte "Franco Cavazza" in Pisciadù, 2585 Meter.

Gehzeit: 5 Stunden
Aufstieg: 570 m
Abstieg: 470 m

Etappe 5: Rifugio Pisciadù - Rifugio Castiglioni Marmolada

Von der Pisciadù-Hütte nimmt man den Weg Nr. 666 in Richtung Süden, entlang des Ostufers des Sees. Oberhalb des Val de Tita gibt es zwei Möglichkeiten: einen leichteren Weg oder einen mit Fixseilen versehenen Abschnitt. Der Weg führt dann auf Schotter und manchmal auf Schneefeldern bis zu einem Sattel weiter. Der Weg führt dann hinauf zu Dantes Altipiano del Sella, wo du bei Nebel den Hinweisschildern sehr genau folgen musst. Dann biegst du nach Süden ab, überquerst die Hochebene und steigst zur Antersass-Scharte (Forcella d'Antersass) auf 2861 m ab, wo der Weg Nr. 666 endet. Nun beginnst du auf dem Weg Nr. 647 zu gehen.

Weiter südlich bis zum Gipfel des Antersass (Zwischenkofel, 2907 m). Du kannst den Gipfel durch den Weg rechts umgehen, aber bei schönem Wetter lohnt es sich, einen Blick von oben zu werfen. Du steigst dann zur Boèhütte (Bambergerhütte, 2871 m) ab. Von der Boè-Hütte geht es auf dem Weg Nr. 627 hinauf zur Forcella Pordòi-Hütte (2829 m), von wo aus du ein herrliches Panorama geniessen kannst.

Bei der Schutzhütte beginnt ein breiter und steiler Schutthang; du kannst den zahlreichen Kehren folgen oder dich auf dem weichen Kies "rutschen" lassen. Schließlich führt der Weg hinunter zum Passo Pordòi auf 2239 m Höhe. Vom Passo Pordòi geht man auf dem Weg 601 in Richtung Süden zu einer Kapelle. Dem Osthang des Sass Beccè folgend, führt der Weg zur Schutzhütte Baita Fredarola auf 2370 m.

Von der Fredarola-Hütte biegt der Weg nach Osten ab, um in den Vièl dal Pan (Weg des Brotes) einzutreten, einen alten Weg zwischen dem Fassatal und dem Agordino. Der Weg ist breit und aussichtsreich, vor allem auf der Marmolada, die sich gigantisch vor ihm abzeichnet. Etwa auf halber Strecke des Weges befindet sich die Schutzhütte Vièl dal Pan, 2432 m. Von der Schutzhütte Viel Dal Pan folgt man dem Weg bis zur Kreuzung mit dem Weg Nr. 698. Auf dem Weg Nr. 601 geht man nach Süden, dann wendet man sich nach Westen entlang der steilen Wiesen, bis man die nahe gelegene Schutzhütte "Ettore Castiglioni" in Marmolada (2044 m) erreicht.

Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 750 m
Abstieg: 1280 m

Etappe 6: Rifugio Castiglioni Marmolada - Passo San Pellegrino

Von der Marmolada-Hütte von Castiglioni geht es auf der "Via Neva" (Weg 605), einem alten Saumpfad, der früher von Touristen und Trägern benutzt wurde, um die Marmolada zu erreichen, hinunter nach Pian Trevisan (1681 m). Weiter geht es durch den Wald bis zum Dorf Penia (1554 m) und gleich nach dem Dorf auf der linken Seite geht es hinauf ins Val Contrin (Weg 602) über die "Locia de Contrin" (1736 m) bis zur gleichnamigen Schutzhütte (2016 m).

Hinter der Contrin-Hütte, auf 2.016 m, nehmt den Weg Nr. 607 auf der rechten Seite. Nachdem man einen Bach passiert hat, überquert man das Lasté de Contrin, bis man auf ein Plateau gelangt. Hier gehst du nach links und steigst auf einen Felsenrücken, der zwei kleine Täler trennt. Du folgst dem Weg, bis du zu einem großen Schild kommst, das die Weggabelung mit dem Weg Nr. 612 markiert. Weiter geht es auf den Stufen, die dich zur Cime Ciadine führen. Schließlich erreichst du den Sattel des Cirelle-Passes auf 2.682 m. Du gehst den gegenüberliegenden Hang hinunter in Richtung Val da la Tas-cia. Auf der Militärstraße wird zuerst die Hochebene des Busc da la Tas-cia überquert, um dann in Kehren ins Tal hinabzusteigen, wo du die Fuciade-Hütte auf 1.972 m erreichst. Von hier aus führt ein Feldweg durch das Fuciade-Tal. Nach 20 Minuten erreichst du die Hauptstraße, die dich zum Passo San Pellegrino führt.

Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1200 m

Etappe 7: Passo San Pellegrino - Rifugio Volpi al Mulaz

Vom San-Pellegrino-Pass nimmt man den Weg Nr. 658 vor den Skiliften der Cima Uomo. Wenn du den Aufstieg in Richtung Südosten durch Grasboden fortsetzt, kommst du zu einer Skipiste und dann siehst du auf etwa 2300 m die dünnen Weiden der Hochzigeuner (örtlich Zìnghen). Vorsicht, dass du bei Nebel nicht die Spur verlierst!

Vom Sattel auf ca. 2300 m Höhe steigst du in Richtung Süden ab und hast einen fantastischen Blick auf die Civetta, den Pelmo, die Tofàne und die Pale di San Martino. Wir folgen dem Weg bis zur Pradazzo-Scharte auf 2220 m Höhe. Noch auf dem Weg Nr. 658 kommst du zur Pradazzo-Hütte und dann zum nahe gelegenen Vallès-Pass auf 2031 m Höhe. Vom Valles-Pass (2.032 m ü.d.M.) steigt der Weg Nr. 751 auf einem schmalen, aber gut markierten Pfad bis zum Veneggia-Pass (2.217 m ü.d.M.) hinauf.

Von der Forcella Veneggia geht es links auf einem Grat und dann auf grasbewachsenen Hängen weiter, bis du zu einem kleinen See kommst. Dann folgst du dem Weg zum Veneggiotta-Pass (2303 m) und gehst weiter, bis du den Pass Fochet del Focobon (2.291 m) erreichst. Wenn sich der Weg teilt, folgst du dem Weg auf der rechten Seite. Der Weg wird nun sehr steil, mit mehreren Passagen, die mit Fixseilen ausgestattet sind, um den Aufstieg der Felsblöcke zu erleichtern. Von dort aus folgst du dem Pfad bis zum Passo Arduni auf 2582m und nach einer Ebene erreichst du die Schutzhütte G.Volpi al Mulaz (2571m.).

Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 500 m

Etappe 8: Rifugio Volpi al Mulaz - Rifugio Pedrotti alla Rosetta

Von der Mulàz - Hütte geht man kurz nach Westen auf dem steilen Geröllhang, der vom Mulàz - Pass herabsteigt, auf den Weg Nr. 703, der zur Margherita - Scharte (2655 m Seehöhe) führt. Von dort geht es in Richtung Süden zum Passo delle Faràngole (2932 m Seehöhe), dem höchsten Punkt dieser Route. Nachdem du die Weggabelung überquert hast, steigst du steil zum Col de la Burèla ab. Weiter geht es in Richtung Süden auf der Westseite des Val delle Comelle. Vom Val delle Galline steigt der Weg mit Hilfe einiger Metallseile durch sehr steile Wiesen ab und führt zum Pian dei Cantoni, wo in der Nähe eines Felsblocks der schöne Sentiero delle Comelle von Garès kommend von links her zusammenläuft. Bleib auf dem Pfad, bis du die Schutzhütte "Giovanni Pedrotti" in Rosetta, 2581 Meter, erreichst.

Gehzeit: 5 Stunden
Aufstieg: 760 m
Abstieg: 750 m

Etappe 9: Rifugio Rosetta - Rifugio Treviso

Von der Rosetta - Hütte folgt man dem Weg Nr. 702, der in das weite Val di Roda hinunterführt, das links von den Roda - Zinnen, dem Pala di San Martino und dem Immink und rechts von der Cima Val di Roda mit ihren zahlreichen Zinnen umgeben ist. Der Weg führt hinunter zum Col delle Fede. Von hier aus erreichst du die Kreuzung mit dem Weg Nr. 715, dem du mit Hilfe von Leitern und Seilen bis zum Fuß des Sattels des Passo di Ball folgst. Wenn du den Sattel erreicht hast, steigt der Weg in Richtung Val Pradidali und der gleichnamigen Hütte ab.

Vom Rifugio Pradidali geht der Weg Nr. 709 in nordöstlicher Richtung bis zur Weggabelung mit dem Weg Nr. 711, dem du auf der rechten Seite folgen wirst. Kurz nach der Weggabelung erfordert der Aufstieg mit Fixseilen den Einsatz einer Klettersteigausrüstung. Der Weg führt weiter über einige felsige Hänge zum Passo delle Lede. Vom Pass aus führt dich ein steiler Abstieg zum Valon delle Lede. Vom Biwak aus setzt man den Abstieg in Richtung Talboden des Canali-Tals fort (an der Kreuzung ist es besser, den linken Abzweig zu nehmen) und folgt dann einer Reihe von Kehren auf dem Weg 707 bis zur Schutzhütte Canali- Treviso.

Gehzeit: 7 Stunden
Aufstieg: 720 m
Abstieg: 1600 m

Etappe 10: Rifugio Treviso - Passo Cereda

Vom Rifugio Treviso (1631 m) führt der Weg Nr. 718 zu einer grasbewachsenen Lichtung namens Campigol del Oltro. Von hier aus biegt der Weg nach links (Südosten) ab und beginnt, das Tal hinauf zur Forcella d'Oltro auf 2094 m Höhe zu steigen. Von der Forcella d'Oltro steigt man durch Hänge und Täler bis zur Cereda-Hütte (1361 m) ab.

Gehzeit: 4 Stunden
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 900 m

Etappe 11: Passo Cereda - Rifugio Bruno Boz

Vom Ceréda-Pass, 1361 m, geht es in östlicher Richtung entlang der Straße 347 etwa einen Kilometer bis zum Dorf Padreterno, 1302 m, wo eine kleine Straße nach Süden abzweigt und dann nach Osten zum kleinen Dorf Matiùz, 1201 m, abbiegt. Ein Schild in Matiùz zeigt im Süden die Fortsetzung des Alta Via delle Dolomiti Nr. 2 an. Wenn du den Campingplatz erreicht hast, gehst du in Richtung Südosten bergauf und folgst den Hinweisschildern an den Hütten. Nachdem man die kleine weiße Straße überquert hat, geht es weiter in Richtung Süden und in eine Schlucht hinein. Am Ende des Anstiegs erreichst du den Comedón-Pass, 2067 m. Nach dem Pass kommst du in den Nationalpark Dolomiti Bellunesi.

Jetzt steigst du nach Westen ab, vorbei an einem Sattel, bis du Piano della Regina erreichst. Nachdem du die grüne Oase durchquert hast, wanderst du bergauf und erreichst das Biwak "Walter Bodo" von Feltre auf 1930 m. Vom Biwak aus gehst du in Richtung Süden auf dem Weg 801 weiter und triffst bald auf die Kreuzung mit dem Weg Nr. 806. Wir bleiben auf dem Weg Nr. 801. Wir folgen dem Weg zum Col dei Béchi, auf 1960 m Höhe.

Hier beginnt der Trói dei Caserìn (trói=schmaler Weg), der nach Westen unter den Mauern des Sass de Mura hindurchführt. Auf einer Höhe von etwa 1830 m führt der Weg nach Südwesten, durchquert die Weiden von Casèrin und erreicht den Pass de Mura, 1867 m. Wenn du den Wegweisern nach Südwesten folgst, erreichst du bald die Schutzhütte "Bruno Boz" auf 1718 m Höhe.

Gehzeit: 4 Stunden
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 600 m

Etappe 12: Rifugio Boz - Rifugio Dal Piaz - Croce d’Aune

Von der Hütte geht es weiter auf dem Weg Nr. 801 bis zum Passo Finestra, der zum Croce D'Aune führt. Weiter geht es nach links, wo du auf den ausgesetztesten Abschnitt der gesamten Strecke bis zum Sasso di Scarnia kommst. Überquere die Piazza del Diavolo (Teufelsplatz), bis du den Pass Busa di Pietena erreichst. Von dort aus führt der Weg über die Busa delle Meraveie oberhalb der Malga delle Vette Grandi, überquert den Pass und erreicht das Rif. G. Dal Piaz zu erreichen.

Die Zuflucht Dal Piaz ist die letzte Zuflucht des Alta Via 2. Sie befindet sich auf 1993 m Höhe und befindet sich im Nationalpark der Bellunesischen Dolomiten. Die letzte Etappe des AV2 beginnt bei der Hütte Dal Piaz mit dem Weg Nr. 801, der zum Passo Croce D'Aune hinunterführt. Die Route ist einfach und bietet die Möglichkeit, die Aussicht auf das Feltre-Tal zu genießen.

Gehzeit: 7:30 Stunden
Aufstieg: 980 m
Abstieg: 1670 m

Diese Tour direkt buchen? Das geht! Hier findest du alle Informationen, und kannst du buchen.

Refugios auf dem Alta Via 2: Wie sieht die Unterkunft aus?


Während des Dolomiten Höhenweg 2 verbringst du deine Nächte in Berghütten entlang des Weges. Die Hütten oder Rifugios auf dem Dolomiten Höhenweg 2 bieten Übernachtungsmöglichkeiten im Mehrbettzimmer. In den meisten Hütten ist auch Halbpension im Preis inbegriffen. Die Hütten auf dem Dolomiten Höhenweg 2 sind sehr gut ausgestattet und komfortabel. Trotz unterschiedlicher Größe und Unterkunftsmöglichkeiten bieten alle Hütten eine Dusche, eine gute Nachtruhe und schmackhafte lokale Gerichte.


Rifugio Pedrotti alla Rosetta

Die meisten Hütten bieten in der Regel sowohl private Zimmer als auch Gemeinschaftsschlafsäle an. Sie sind nicht super schick, vergiss nicht, dass du mitten in den Bergen bist, aber sie sind gut ausgestattet und bieten ihren Gästen bequeme Betten, eine freundliche Atmosphäre und großartiges italienisches Essen!

Die Verfügbarkeit in den Rifugio's ist in der Saison begrenzt und das Buchen von Hütten ist auf dem Dolomiten Höhenweg 2 nicht einfach. Wir von Bookatrekking.com pflegen herzliche Kontakte zu Rifugios und nehmen diese Last gerne von den Schultern. Hier findest du alle Pakete für den Alta Via 2.

Ist der Dolomiten Höhenweg 2 sicher?


Ja, der Dolomiten-Höhenweg 2, wie auch alle anderen Dolomiten-Höhenwege sind sicher. Der Dolomiten Höhenweg 2 erfordert allerdings etwas Erfahrung und zusätzliche Ausrüstung, aber der Weg selbst ist deutlich markiert und ausgeschildert. Die Route ist mit rot-weißen Farbspritzern, Steinmännchen und gelegentlich mit dem Dreieckssymbol mit einer "2" im Innern, dem Logo des Höhenweges 2, markiert. Wie oben erläutert, gibt es auf dem Alta Via 2 einige Via Ferratas oder Eisenwege entlang des Weges. Obwohl es keine besonderen Anforderungen an die Ausrüstung gibt, empfehlen wir, auf dem Alta Via 2 einen Helm, einen Gurt und Karabinerhaken mitzuführen. Das Mitführen dieser Gegenstände, auch wenn sie nicht erforderlich sind, wird dir helfen, dich auf der Strecke wohler zu fühlen und dumme Unfälle zu vermeiden, die dich dazu zwingen könnten, dein Abenteuer vor Erreichen der Ziellinie zu beenden. Sicherheit geht vor!



Dolomiten Höhenweg 2 Karte


Der Alta Via 2 beginnt in Brixen (Bressanone) und endet in Croce d'Aune, in der Nähe von Feltre. Unten findest du eine Karte, auf der der Alta Via 2 von Anfang bis Ende eingezeichnet ist:



Eine Wanderkarte ist der Schlüssel bei selbstgeführten Wanderungen. Eine Beschreibung der Reiseroute reicht nicht aus. Auch ein Kompass ist eine gute Idee. Die meisten Trekker kaufen die Tabacco-Karten für den Alta Via 2, die eine klare und detaillierte Wegbeschreibung enthalten. Du kannst die Tabacco-Karten online kaufen und sie sogar auf dein Handy herunterladen. Du kannst auch Komoot benutzen, eine App, mit der du deine eigene Karte erstellen kannst. Unsere Komoot-Karte für den Alta Via 2 im GPX-Format kannst du hier herunterladen.




Alta Via 2, Packliste


Das Packen ist der entscheidende Faktor, immer. Für den Alta Via 1 und 2 benötigst du so ziemlich die gleiche Ausrüstung, mit Ausnahme der Klettersteigabschnitte auf dem Alta Via 2, wo du vielleicht ein paar zusätzliche Sicherheitselemente in deine Tasche packen möchtest. Hier sind unsere Vorschläge:

Kleidung

- Konvertierbare leichte, schnell trocknende Hose.
- Leichte, schnell trocknende T-Shirts
- Gute Wandersocken
- Leichte Fleece-Schicht
- Wasserdichte Jacke
- Thermo-Jacke
- Baumwoll-Leggings und T-Shirt zum Tragen in den Hütten am Abend
- Handschuhe
- Sonnenhut
- Wanderschuhe von guter Qualität
- Flip Flops für die Hütten

Ausrüstung

- Wanderstöcke
- Schlafsack und Liner
- Reisehandtuch
- Wasserflasche
- Trockenbeutel
- Erste-Hilfe-Kit
- Sonnenschutzmittel
- Toilettenartikel
- Telefon-Ladegerät
- Handbuch und Karten


Klettersteig (optional)

- Helm
- Klettergurt
- Karabinerhaken



Dolomiten Höhenweg 2 auf eigene Faust?


Selbstgeführt oder geführt. Eigentlich sind beide Optionen möglich. Wenn du dich nicht sicher fühlst, ob du den Trek alleine unternehmen willst, kannst du einen Guide engagieren oder dich einer Gruppe anschließen. Wenn du diese Art von Trekkingrouten schon einmal gemacht hast und dir deine Trekkingerfahrung sicher ist, dann kannst du auf eigene Faust gehen, das liegt bei dir. Wie oben erläutert, ist der Weg gut ausgeschildert, und Hunderte von Trekkern absolvieren die Route jedes Jahr ohne jede Hilfe, so dass eine selbst geführte Wanderung durchaus möglich ist.

Auf Bookatrekking.com findest du selbstgeführte Arrangements für den Dolomiten Höhenweg 2. Hier findest du alle Optionen.

Kann ich meinen Alta Via 2 auf Bookatrekking.com buchen?


Ja, selbstverständlich! Über diesen Link kannst du alle unsere Angebote sehen. Noch nicht ganz entschieden? Dann kannst du dich jederzeit an unsere Trekking-Experten wenden, um eine passende Beratung für dein Alta Via 2-Trekking in den Dolomiten zu erhalten. Andiamo!

Du bist auf der Suche nach einer anderen Art von Fernwanderweg in Europa? Dann schau dir einen unserer Blogbeiträge unten an:

-Der GR20 auf Korsika(Frankreich)
-Tour Du Mont Blanc(Frankreich, Italien, Schweiz)
-Stubaier Höhenweg(Österreich)
-Peter Habeler Runde(Österreich)
-Der Kesch Trek(Schweiz)
-Dolomiten Höhenweg 1(Italien)

Über uns

Auf Bookatrekking.com findest du die Trekking Abenteuer, die dein Leben unvergesslich machen werden. Egal ob du den Inca Trail entdecken, oder den Kilimanjaro besteigen willst, Bookatrekking.com bietet ein breites und vielfältiges Angebot. Hier werden keine falschen Versprechungen gemacht, die Preise sind transparent und jede Buchung wird sofort bestätigt. Finde, vergleiche, buche und wandere.

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